Archiv

aktuell



Deutsche Sporthilfe: "Wer wird Der oder Die Beste 2022?"
Schwabenmitglied Ricarda Funk ist nominiert
4.000 Sporthilfe-geförderten Athlet:innen wählen unter elf Einzelsportler:innen und Teams / Ehrung am 30. September im Sporthilfe Club der Besten im Aldiana Club Calabria
Wer wird unter den deutschen Spitzensportler:innen „Der oder Die Beste 2022“? Diese Frage stellt die Deutsche Sporthilfe ab heute den von ihr geförderten rund 4.000 Athlet:innen, die in einem Online-Voting darüber abstimmen. Gekürt wird der Sieger oder die Siegerin zum Abschluss des Sporthilfe Club der Besten (24. September bis 1. Oktober) im Aldiana Club Calabria, präsentiert von Moderator Matthias Killing.
Nominiert als „Der oder Die Beste“ sind nach einer Vorabwahl der Athletenvertreter:innen der nationalen Sportfachverbände folgende Kandidat:innen und Teams (alphabetisch geordnet):
  • 4x100-Meter-Staffel der Frauen, Leichtathletik (Tatjana Pinto, Alexandra Burghardt, Gina Lückenkemper, Rebekka Haase; WM-Dritte)
  • Bobteam Friedrich (Francesco Friedrich, Thorsten Margis, Candy Bauer, Alexander Schüller; Doppel-Olympiasieger)
  • Bobteam Nolte (Laura Nolte, Deborah Levi; Olympiasiegerinnen)
  • Deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen (EM-Zweite)
  • Anna-Lena Forster (Para-Ski alpin, Doppel-Paralympicssiegerin)
  • Ricarda Funk (Kanu-Slalom, Weltmeisterin)
  • Denise Herrmann (Biathlon, Olympiasiegerin)
  • Emma Hinze (Bahnrad, Doppel-Weltmeisterin)
  • Malaika Mihambo (Leichtathletik - Weitsprung, Weltmeisterin)
  • Lars Rüdiger/Timo Barthel (Wasserspringen; WM-Dritte)
  • Pauline Schäfer-Betz (Kunstturnen, WM-Zweite)
Zum Sporthilfe Club der Besten lädt die Deutsche Sporthilfe jedes Jahr die erfolgreichsten deutschen Athlet:innen der vergangenen zwölf Monate ein. Angekündigt haben sich über 90 Spitzensportler:innen, darunter 33 Medaillengewinner:innen der Olympischen und Paralympischen Winterspiele von Peking sowie zahlreiche Welt- und Europameister:innen aus dem Sommersport. Die Teilnehmer:innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm und ein einzigartiger Austausch zwischen Sommer- und Wintersportler:innen.
Die Top-Partner der Veranstaltung Aldiana, Generali & Deutsche Vermögensberatung, greeny+ und SAP sowie die offiziellen Ausrüster adidas und APA ermöglichen mit ihrem Engagement dieses besondere Event für Deutschlands beste Athlet:innen.
Liste aller teilnehmenden Sportler:innen: https://www.sporthilfe.de/clubderbesten

Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 20.09.2022

(A)
Cornelia Wollenschläger sehr erfolgreich in Ischgl
Ob Radsportler, Profis oder Gelegenheits-Radler, die offene E-Bike Weltmeisterschaft ist eine Veranstaltung für „Jedermann“

Cornelia Wollenschläger holte sich in ihrer Altersklasse den 1. Platz bei der E-Bike WM 2022 in Ischgl
Auch bei der diesjährigen E-Bike WM wurde in zwei Wertungsklassen gestartet: „Jedermann“ und „Elite“. Die Strecke der Klasse „Jedermann“ ist mit einer Streckenlänge von 26 Kilometer und 713 Höhenmeter auf jeden Fall keine lockere Sonntagsausfahrt. Die WM-Strecke führt über größtenteils breite Wege und ist garantiert für JEDERMANN schaffbar. Belohnt wird man allerdings nicht erst im Ziel. Die Jedermann-Strecke führt durch ein atemberaubendes Panorama mit beeindruckender Bergkulisse, was mit Sicherheit den ein oder anderen ins Atem stocken bringt. Wer noch bessere Einblicke in die Jedermann-Strecke erhalten will, der kann sich das Video ansehen. https://specialdeal.at/blog/15711

Bei der nunmehr vierten „Jedermann“ E-Bike WM waren die Schwabenkanutin Cornelia Wollenschläger sowie vom Nachbarverein AKV Cora Paulus am 3.9.2022 auf der 26 Kilometer langen Strecke in Ischgl am Start. Über 44 Herren erhielten die Goldmedaille, denn sie erreichten das Ziel unter 55 Minuten. Bei insgesamt 1.160 Teilnehmern am Start, gab es außerdem Silber gab es für 101 Teilnehmer, welche unter einer Stunde Fahrzeit blieben, aber auch wer unter 1:11 Stunde blieb (immerhin 143 Teilnehmer) bekam die Bronzemedaille.

Durch ihre Fahrzeit von 1:05:16.5 Stunde bekam Conny die Bronzemedaille, genauso wie Cora mit 1:08:17.8 Stunde.

Für Cornelia noch als Sahnehäubchen die Weltmeisterschafts Medaille durch ihre gute Gesamtfahrzeit in ihrer Altersklasse (Masters 4W).

Na, wenn das nicht eine tolle E-Bike WM 2022 in Ischgl war, tolles Panorama und tolles Ergebnis. Gratulation an die beiden Augsburgerinnen. Vielleicht nehmen im nächsten Jahr weitere Schwabenkanutinnen oder Kanuten daran teil? Spaß hat es beiden jedenfalls gemacht.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse,  9.9.2022, Fotos vom Veranstalter zur Verf. Gestellt

Zusätzlich zur erreichten Medaille im Gesamtklassement der Wertungsklasse JEDERMANN bzw. erreichten Platzierung im Gesamtklassement der Wertungsklasse ELITE werden die Besten jeder Altersklasse je Geschlecht und Wertungsklasse prämiert.

Wertungsklasse JEDERMANN

Best Junior

10 - 18

2013 - 2005

Main Class

19 - 29

2004 - 1994

Master 1

30 - 39

1993 - 1984

Master 2

40 - 49

1983 - 1974

Master 3

50 - 59

1973 - 1964

Master 4

60 - 69

1963 - 1954

Master 5

70 und älter

ab 1953

Zugelassen sind handelsübliche eMTB ́s (Pedelecs) mit einer Tretunterstützung bis maximal 25 km/h und einer maximalen Nenndauerleistung von 250 Watt. Der Akku darf maximal 800 Wh haben.

(A)
Die Slalom Hochburg Augsburg ist auf große Events spezialisiert!
Die Internationale Kanu-Föderation (ICF) hat bekannt gegeben, dass sie die ICF Wildwasser-Weltmeisterschaften im nächsten Jahr nach Augsburg in Deutschland und die ICF Junioren- und U23-Wildwasserkanu-Weltmeisterschaften nach Roudnice und Labem in der Tschechischen Republik verlegt werden.

Ursprünglich hatte die ICF geplant, beide Meisterschaften in Miyi County in China auszutragen, doch die anhaltende Unsicherheit bzeüglich der Covid-Situation in diesem Land machte die Durchführung schwierig. Der chinesische Kanuverband beantragte, die Veranstaltung 2023 zu verlegen.

Augsburg mit dem Ausrichter Kanu Schwaben war 2011 Gastgeber der ersten ICF-Weltmeisterschaften im Wildwasserkanu-Sprint. Auch in den Folgejahren fanden hier mehrere erfolgreiche Weltcups und Europacups statt. In diesem Jahr richteten die Augsburger die Kanu-Slalom WM auf dem Eiskanal aus, die allergrößte Begeisterungsstürme bei Sportlern, Organisatoren und Zuschauern auslöste.

Nächstes Jahr sollen die Wettbewerbe der Wildwasser-WM vom 09. bis 11. Juni 2023 stattfinden.
Die ICF Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im Wildwasserkanu werden vom 05. bis 08. Juli 2023 zum ersten Mal in Roudnice ausgetragen. In den letzten Jahren waren mehrere Europacups in Roudnice zu Gast.

"Wir sind dem Deutschen Kanu-Verband und dem Tschechischen Kanu-Verband sehr dankbar, dass sie so kurzfristig eingesprungen sind, um die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr auszurichten, insbesondere den Wettkampf in Roudnice, der für die Entwicklung unserer jungen Paddlerinnen und Paddler sehr wichtig ist", sagte die Vorsitzende des ICF-Wildwasserkanu-Komitees, Manuela Gawehn.

"Augsburg und der Deutsche Kanu-Verband richten immer hochkarätige Veranstaltungen aus, so dass ich mir sicher bin, dass die Wettkämpfe im nächsten Jahr außergewöhnlich sein werden. Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir unseren Wettkampf nicht mehr in China durchführen können, aber wir haben volles Verständnis für die Umstände. 2023 wird ein arbeitsreiches Jahr für den Wildwasserkanusport, in dem die meisten Wettkämpfe zwischen Mai und Juli stattfinden werden, mit hoffentlich besseren Bedingungen bei den Wasserständen überall."
Quelle ICF, Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 8.9.2022

(A)
Wie in der Presse bekanntgegeben wurde, legt Vanessa Scherb-Böttcher aus privaten Gründen ihr Stadtratsmandat zum 29. September nieder. Basierend auf den Listenergebnissen der Kommunalwahl 2020 wird Hans-Peter Pleitner für sie in den Augsburger Stadtrat nachrücken. Hier nun die PM der Kanu Schwaben.
TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V. Präsident Hans-Peter Pleitner neu im Augsburger Stadtrat
Da Hans-Peter Pleitner (Bild links) aktiv seit den olympischen Spielen 2012 in London auch im Kanuslalom federführend mit eingebunden ist und gerade erst erfolgreich die erfolgreiche ICF Kanuslalom Weltmeisterschaft 2022 mit durchgeführt hat, freuen wir uns recht herzlich für ihn und wünschen ihm in seinem neuen Aufgabengebiet alles erdenklich Gute.
2016 wurde Hans-Peter Pleitner zum Vorsitzenden des Augsburger Sportbeirates gewählt, welches Amt er bis heute inne hat.
Er brachte – gemeinsam mit Horst Woppowa und einer Delegation aus Augsburg und dem DKV – die Zusage zur Kanu Slalom Weltmeisterschaft aus Tokio / Japan im März 2018 mit nach Hause.
Bei allen in Augsburg stattfindenden Weltcup's und sonstigen Großveranstaltungen war er voll mit im Einsatz, auch seine Frau Silvia brachte sich seit vielen Jahren ehrenamtlich beim Ausrichter Kanu Schwaben mit ein.
Wir erinnern uns an eine wichtige kürzlich erfolgte Ehrung - die er zusammen mit Horst Woppowa und Hans Koppold - während der Kanuslalom Weltmeisterschaft bei Shoken Narita / Japan zum neuen Ehrenmitglied de2 Hauptvereins TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V. -
vornahm. 
Die Verbundenheit mit Kanu Schwaben besteht seit den olympischen Spielen 1972 und hier speziell mit Horst Woppowa mit dem japanischen Kanu Präsidenten.
NARITA Shoken ist seit 2009 Präsident des Asiatischen Kanu-Verbandes, Mitglied des ICF-Vorstands und Vorstandsmitglied des Japanischen Kanu-Verbandes.
Er war einer der ersten olympischen Slalom-Athleten Asiens und nahm an den Spielen 1972 in München teil. Später wurde er ein führender Trainer und Lehrer sowie Teamleiter der japanischen Nationalmannschaft.
Wir freuen uns sehr mit dem Präsidenten des Hauptvereins TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V. Hans-Peter Pleitner und wünschen ihm für sein neues Amt alles erdenklich Gute.

Bild v.l.: Woppowa,
Shoken Narita, Hans-Peter Pleitner, Hans Koppold





Marianne STenglein, Referentin für Presse, 8.9.2022

(A)
Augsburg kann stolz sein auf seine frisch geehrten Sportlerinnen und Sportler des Jahres aus dem Kanusport
– tolle Motivation für die anstehende Kanuslalom Weltmeisterschaft!
Nach zweijähriger Pandemie Pause lud die Stadt Augsburg über 95 Sportlerinnen und Sportler in den Kongress am Park zur feierlichen Ehrung ein, dort wurden sie für ihre ausgezeichneten Leistungen durch die Oberbürgermeisterin Eva Weber ausgezeichnet
Im Anschluss an all die Ehrungen erfolgte die Bekanntgabe der Sportler und Sportlerinnen des Jahres durch Andrea Bogenreuther, die Vorsitzende des Vereins Augsburg-Allgäuer Sportpresse und ihr Stellvertreter Franz Neuhäuser nahmen diese Auszeichnungen vor.
Vier Augsburger Kanuten dominierten dieses Jahr bei den Herren die Plätze eins und zwei und das gleiche bei den Damen.

Bild v.l.: H. Schmoll, A. Bogenreuther, Siderie Tasiadis, OB Eva Weber

Herren
1. Platz Sideris Tasiadis / Kanu Schwaben mit 62 Punkten
2. Platz Hannes Aigner / AKV Augsburg mit 56 Punkten
3. Platz Georg Zimmermann / Radsport (konnte nicht teilnehmen) mit 21 Punkten
Damen:
1. Platz Ricarda Funk / KSV Bad Kreuznach und Kanu Schwaben mit 73 Punkten
2. Platz Elena Lilik / Kanu Schwaben mit 38 Punkten
3. Platz Tina Rupprecht / Boxen mit 21 Punkten
Das ist für die anstehende Kanuslalom Weltmeisterschaft eine tolle Motivation für alle vier Fuggerstädter Kanuten und Kanutinnen.
Eine riesige Freude, die eigentlich richtig gefeiert werden müsste, aber mit der anstehenden Slalom WM auf dem Olympiakanal (findet vom 26.-31.07.2022 statt) wird dies auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Sportler Mannschaft des Jahres:
1. Handballfrauen / TSV Haunstetten 51 Punkte 2. Sportakrobatik-Trio / SAV Augsburg-Hochzoll 32 Punkte, 3. Skaterhockey-Männer / TSV Augsburg 29 Punkte.

Zweiter Platz: Johannes Aigner, Sportler des Jahres


Der erste Höhepunkt der WM findet am Dienstag, den 26. Juli 2022 ab 19 Uhr auf dem Augsburger Rathausplatz statt
Mit einer großen Feier auf dem Rathausplatz fällt am Dienstag der Startschuss für die Kanu WM, welche auf dem legendären Augsburger Olympiakanal (Eiskanal) ausgerichtet werden. Diese Weltmeisterschaft fällt genau ins 50. Jubiläumsjahr der Olympischen Sommerspiele / München-Augsburg (1972) und zudem feiern die Kanu Schwaben in diesem Jahr auch das 30-jährige Jubiläum mit ihrem Partnerclub Cadi Kajak aus Seu d’Urgell (olympische Sommerspiele 1992 
in Barcelona-La Seu d’Urgell). Für die Schwabenkanutin Elisabeth Micheler-Jones ein besonderes Jubiläum, denn sie holte 1992 dort ihre Goldmedaille im Kajak Einer Damen. 
Ein spannungsreiches Jahr 2022 – die Oberbürgermeisterin Eva Weber eröffnet also am Dienstag, 26.07.2022 – gemeinsam mit dem ICF Präsidenten Thomas Konietzko sowie dem DKV Präsidenten Jens Perlwitz- die Weltmeisterschaft auf dem Rathausplatz.
Bild: Sportlerin des Jahres Elena Link, Zweiter Platz

Das zweistündige Bühnenprogramm startet mit dem Einzug der Topsportlerinnen und Sportler aus aller Welt. Der Eintritt ist frei für alle.
Wir freuen uns schon sehr darauf, dass es endlich losgeht.

Sportlerin des Jahres, Ricarda Funk
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 22.07.2022
Fotos von Marianne Stenglein

   (A)
BSJ Schwaben lud "Ehemalige" zu einem Wiedersehen ein! - welch eine tolle Überraschung!
Die Bayerische Sportjugend feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Gründungsjubiläum, und auch die BSJ Schwaben kann demnach auf ein dreiviertel Jahrhundert ihres Bestehens zurückblicken!
Eine lange Zeit, in der sich so viel getan hat und in der eine ganze Reihe engagierter ehrenamtlicher Mitarbeiter für den organisierten Sport für die Kinder und Jugendlichen der schwäbischen Sportvereine aktiv waren.
Dies war für die Bezirksjugendleitung mit der Idee von Claudia Linke Anlass genug, einmal wieder zusammen in fröhlicher Runde zusammen zu kommen und gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. Somit erging die Einladung der Bezirksjugendleitung Claudia Linke an viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Bei herrlichem Wetter kamen der Einladung 24 „Ehemalige“ nach sowie weitere Aktive und genossen die tolle Atmosphäre.
Besonders erwähnenswert die liebevoll zusammengestellten kleinen Geschenke nach der Ansprache und Begrüßung der Ehren-Bezirksjugendleiterin Anni Haugg, Ehren-Bezirksjugendleiter Hans Städele, BLSV Vizepräsidenten und Bezirksvorsitzenden Bernd Kränzle, der ehemaligen VJL Gisela Bartmann und weiteren Kreisvorsitzenden.
Die „Bayerische Sportjugend (BSJ)“ ist die Jugendorganisation des BLSV. Die Gründung erfolgte am 04. Mai 1947 mit dem Auftrag, die Jugendarbeit in den Sportorganisationen zu stärken und zu vertiefen, sowie die Interessen der Sportjugend in der Politik zu vertreten, außerdem die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Körperschaften der Jugendarbeit auf allen Ebenen der Jugendpflege zu ermöglichen. Zudem hat die BSJ eine eigene Satzung und ist eine selbständige Organisation im BLSV.
Ein tolles Fotos ist uns gelungen von 43 Jahre Bezirksjugendleitung Schwaben auf einem Bild zusammen zu bringen.
Claudia Linke, stellvertretende BJL von 2000 - 2007 -
1. BJL von 2007 – heute.
Hans Städele, stellvertretender BJL von 1996 - 1999 -
1. BJL von 2000 – 2007
Anni Haugg, stellvertretende BJL von 1979 - 1989 -
1. BJL von 1989 – 1999
Peter Rottl, stellvertretender BJL von 1979-1984 -
1. BJl von 1984 – 1989
Marion  Rottl, stellvertretende Bezirksjugendleiterin von 1984 - 1988
 
Bild v.l.: Claudia Linke, Hans Städele, Anni Haugg, Peter Rottl, Marion Rottl


Bernd Kränzle hielt eine Ansprache und ging auf einige mögliche Änderungen bei BLSV/BSJ ein.

Aber der Nachmittag verging wie im Flug und einige versprachen, bei der Kanuslalom Weltmeisterschaft 2022 (26.07. - 31.07.2022) in Augsburg dabei zu sein und da treffen sich sicher wieder einige der „Ehemaligen“ am Rande der Olympiastrecke in Augsburg am Eiskanal.
Tolle Idee von Claudia Linke und ihrem Team und Dankeschön.
Marianne Stenglein, ehemalige BSJ Mitarbeiterin, 16.07.2022

(A)
La Seu d'Urgell veröffentlicht einen Artikel über Augsburg
50 Jahre Olympischer Kanuslalom in Augsburg von Ramon Ganyet Solé - Cadi Club La Seu d’Urgell/ Spanien
Die Disziplin des Kanuslaloms lässt sich bis ins Jahr 1933 in den Schweizer Alpen zurückverfolgen. Der wegweisende internationale Verband IRK selbst gab die Ausrichtung der neuen Disziplin in Anlehnung an sein Pendant im Skisport vor: Wir verstehen Slalom nicht aus der Sicht eines reinen Geschwindigkeitswettbewerbs; Es wird vielmehr ein Geschicklichkeitstest sein, der von den Teilnehmern Geschick, Mut und Schnelligkeit beim Manövrieren, sowie ein umfangreiches Wissen über die Technik, das Wasser und seine Strömungen erfordert. Die ersten Weltmeisterschaften wurden 1949 in Genf ausgetragen.
Augsburg ist eine dynamische Stadt in Bayern, die vom römischen Kaiser Augustus im Jahr 15 v. Chr. am Ufer des Flusses Lech, welcher aus den wunderschönen Alpen kommt, gegründet wurde. Die Tradition des Kanusports festigte sich dort in den Jahren des großen wirtschaftlichen Aufschwungs, die auf den deutschen Wiederaufbau in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts folgten. Im Jahre 1957 wurden in Augsburg die ersten Weltmeisterschaften in Abfahrt und Slalom ausgetragen. 1966 kam durch die Nominierung Münchens als Gastgeber der Olympischen Spiele von 1972 der Wunsch auf, Wettkämpfe in der Disziplin Wildwasserkanu, in seinen beiden Modalitäten Slalom im Eiskanal und Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen, in das offizielle Programm aufzunehmen.
Bild: 2. v.r.; Ramon Ganyet
Die Aufnahme ins Programm des Internationalen Olympischen Komitees IOC von 1972 erforderte viel Mühe und Geschick. 1966 bat der Deutsche Kanu-Verband DKV die Internationale Canoe Federation (ICF) und das Münchener Organisationskomitee, beim IOC die Zulassung der Disziplin zu beantragen. 1969 beschloss schließlich der IOC-Vorstand in Lausanne, Slalom zu empfehlen, nicht jedoch die Abfahrtsdisziplin.
Der Austragungsort Augsburg musste sich noch bis zur 70. Sitzung des IOC in Amsterdam gedulden, in der schließlich der Slalom in drei Einzeldisziplinen (K1-Männer, K1-Frauen, C1-Männer) und einer Kanu-Doppeldisziplin (C2-Männer) zugelassen wurde. Das IOC genehmigte später die Durchführung der Wettbewerbe im Augsburger Eiskanal, jedoch nur unter der Bedingung, die Athleten im Olympischen Dorf in München unterzubringen. Gemeinsam mit Schiedsrichtern und besonderen Gästen mussten diese somit täglich mittels eines eigens eingerichteten Zugdienstes eine Reise von 64 Kilometern in einer guten halben Stunde absolvieren.
Der Eiskanal war ursprünglich ein Entlastungskanal, um eventuell anfallendes Eis aus dem Lech vom Eintreten in den Industriekanal von Augsburg abzuhalten. Mithilfe eines auf Maßstab 1:22 reduzierten Modells untersuchte man das Projekt zum Bau eines Betonkanals zur Wildwasserversorgung. Der Kanal und der umliegende Sportpark wurde schließlich zu einer weltweit anerkannten Referenz und erfüllt nun schon seit 50 Jahren seinen Dienst. Der erste olympische Slalom war mit 30.000 Zuschauern an jedem der beiden Wettkampftage ein außerordentlicher Publikumserfolg und übertraf damit alle Erwartungen. 119 Athleten aus 16 Nationen (NOC) nahmen teil. Die beiden deutschen Delegationen (BRD und DDR) gewannen fast alle Medaillen.
Im August/September 1972 jedoch, gegen Ende der Spiele, beschloss das IOC in seiner 73. Sitzung in München, den Slalomkanusport aus dem olympischen Programm zu streichen. Zwanzig Jahre später, bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona, kehrte der Slalom nach La Seu d’Urgell zurück, und die Goldmedaille im Kajak der K1W-Frauen ging an Elisabeth Micheler aus Augsburg/Kanu Schwaben. Damals einigte man sich auf eine Partnerschaft der beiden Kanuvereine Club Cadí CK de la Seu und Kanu Schwaben Augsburg, beide mit eigener Olympiaanlage.
Während der letzten 30 Jahre blieb der Kanuslalom im olympischen Programm: Atlanta 1996 (Goldmedaille im Kajak K1M von Oliver Fix aus Augsburg/Kanu Schwaben), Sydney 2000 Thomas Schmidt / Bad Kreuznach, Kanu Schwaben Mitglied, Athen 2004, Peking 2008 (Alexander Grimm-Medaille K1M Goldmedaille / Kanu Schwaben Augsburg ), London 2012 (Bronzemedaille für Maialen Chourraut/Spanien) Silber für Sideris Tasiadis/Kanu Schwaben Augsburg, Bronze für Hannes Aigner, AKV Augsburg, Rio 2016 (Goldmedaille für Maialen Chourraut/Spanien) und Tokio 2020 je eine Bronzemedaillen für Sideris Tasiadis / Kanu Schwaben Augsburg und Hannes Aigner/ AKV Augsburg sowie K1W-Goldmedaille für Ricarda Funk / KSV Bad Kreuznach, Mitglied bei Kanu Schwaben Augsburg und K1W-Silbermedaille für Maialen Chourraut/Spanien). 1993 begann der Club Cadí CK de la Seu die Partnerschaft mit den Kanu-Schwaben Augsburg (KSA), und seitdem finden jedes Jahr eine Woche lang sportliche und kulturelle Aktivitäten statt, an denen Nachwuchssportler aus beiden Clubs teilnehmen. Die Präsidenten Horst Woppowa und Hans Koppold, begleitet von Marianne Stenglein, sowie die Präsidenten von Cadí CK, Josep Castellarnau, Enric Balastegui und Marc Vicente, haben damit im Laufe der Jahre zu einem fruchtbaren gesellschaftlichen Austausch beigetragen.
Vom 27. bis 31. Juli 2022 findet in Augsburg die 40. Kanu-Slalom-Weltmeisterschaft und die 3. Kanu-Weltmeisterschaft CSLX Extrem statt. Bereits zum vierten Mal (nach 1957, 1985 und 2003) hat der Internationale Kanu-Verband die Organisation an den Deutschen Kanu-Verband DKV vergeben. Der Augsburger Olympia-Eiskanal ist die weltweit größte offizielle Wildwasserkanu Anlage, der Segre Olympic Park kommt direkt danach, an zweiter Stelle. Die unbestrittene Kompetenz von Augsburg und La Seu im Kanusport ist durch vergangene Veranstaltungen mehr als belegt – mit einer Liste von Medaillengewinnern und einer städtischen Organisation, die von Mitgliedern der beiden ansässigen Clubs tatkräftig unterstützt wird. Die diesjährige bayerische Ausgabe zeichnet sich durch erhebliche Investitionen in das generalsanierte Olympia Areal am Eiskanal sowie ergänzende Dienstleistungen für zukünftige Aktivitäten von Athleten,Trainern und Zuschauern aus. 
Augsburg ist ein wichtiger Maßstab für den föderalen Wettbewerb in ganz Europa und dem Rest der Welt. Das olympische Erbe von 1972 bleibt nun bereits seit über 50 Jahren an seinem ursprünglichen Ort erhalten. Für die kommenden Weltmeisterschaften 2022 wünschen wir dem Internationalen Verband, dem Deutschen Verband und dem Organisationskomitee das Beste! Die Stadt Augsburg hat einmal mehr ihre volle Unterstützung gezeigt, und so freuen wir uns auf eine tolle Veranstaltung! R.G.
Der Pressebericht wurde erstellt von Ramon Ganyet Solé, Verfasser diverser Bücher in Spanien. Die Übersetzung erfolgte durch Carmen Balastegui. Wir bedanken uns für die Presseveröffentlichungen in unserer Partnerstadt und weiterer Orte und freuen uns sehr auf den Besuch unserer langjährigen Freunde aus La Seu d’Urgell bei der Kanuslalom Weltmeisterschaft 2022 in Augsburg.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 17.06.2022, Text Ramon Ganyet

(A)
Für besondere Verdienste im Sport wurde Hans-Peter Pleitner die Verdienstplakette in Silber des BLSV Bayerischen Landessportverbandes durch den Vizepräsidenten Bernd Kränzle an seinem Ehrentag, dem 60. Geburtstag persönlich verliehen. 
Der Präsident des TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V. feierte am gleichen Tag seinen 60. Geburtstag, als der Olympiapark in Augsburg  am 29.04.2022 nach zweijähriger Bauzeit offiziell an die Stadt Augsburg übergeben wurde.
Bild v.l.: von links Bernd Kränzle, Hans-Peter Pleitner, Karl Heinz Englet

So schnell wird Pleitner seinen runden Geburtstag nicht vergessen, denn die Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg Eva Weber gratulierte ihm vor über 100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Sport und am Abend ging das eigentliche Geburtstagsfest dann im Kreise seiner liebsten Freunde und Weggefährten aus den vergangenen Jahrzehnten weiter. Dort konnten ihn seine Kanu Schwaben richtig überraschen, denn sie schenkten dem Präsidenten des TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V. neben einem Paddel einen Aufsteller mit all seinen Abteilungen zum 175. Jubiläum des Großvereins. Da staunte der Präsident nicht schlecht, die Kanu Schwaben haben ihn hiermit total überrascht. Im September wird es aber eine große 175 Jahr Feier geben!

Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Kanu Schwaben Augsburg, 4.5.2022

(A)
Termingerechte Übergabe des Olympia Areals an die Stadt Augsburg
Der 29. April 2022 geht als historischer Tag in die Geschichte des Eiskanals Augsburg ein
Die Sanierungsarbeiten auf dem Olympia Areal von 1972 sind nunmehr abgeschlossen. Zwei Jahre wurde dort umgebaut, gewerkelt und generalsaniert.
Nun haben die Augsburger:innen wieder ein Schmuckstück, auf das sie zu Recht stolz sein können.
Für die olympischen Spiele 1972 wurde das weltweit „erste“ Kanuslalom Stadion mit einem Wildwasserkanal gebaut. Seit dieser Zeit gibt es auch das BLZ Bundesleistungszentrum auf dem Areal am Eiskanal.
D
ie Generalsanierung des Olympiaparks in Augsburg war von Anfang an eine nachhaltige Investition in den Kanusport. Nicht nur für den Spitzensport, sondern auch für den immens wichtigen Nachwuchs- und dem Breitensport.
Bei der offiziellen Übergabe an die Stadt Augsburg betonte die Oberbürgermeisterin Eva Weber die herausragende Bedeutung der Olympia Anlae von 1972.
Besonders mit dem Blick auf die Nutzung der Olympiastrecke als nachhaltige Trainingsstätte für den Leistungs- und Freizeitsport. Weber betonte auch in ihrer Ansprache, dass die Sportstätte nicht verwaisen wird, sondern für die nächsten 50 Jahre ein Identifikationspunkt für Augsburg sein wird.
Bild v.l.: Ministerialdirektor Karl-Michael Scheufele, Sportreferent Jürgen K.Enninher, Dr.Marc Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg, OB Frau Eva Weber, DKV Präsident
Jens Perlwitz, Staatssekretär a.D. Stephan Meyer

Unter den geladenen Gästen war auch der DKV Präsident Jens Perlwitz.
Er überbrachte nicht nur die Grüße des DKV Präsidiums, sondern auch vom ICF Präsidenten Thomas Konietzko.
Seine Rede brachte vieles auf den Punkt. „Betrachtet man die Geschichte des Augsburger Eiskanals aus Kanu sportlicher Sicht muss man feststellen, dass dieser Kanal mitten in Augsburg ruhigen Gewissens als die ...Mutter aller Kanuslalom Strecken…. beschrieben werden kann. Nach vielen wichtigen Slalomwettkämpfen bereits in den 50‘iger und 60‘iger Jahren i(m letzten Jahrhundert) auf dem Eiskanal, wurde 1972 dann Geschichte geschrieben. Kanuslalom wurde das erste Mal olympisch! Und damit wurde für die internationale Slalomfamilie und den ICF die Grundlage gelegt, sich beim IOC für die Aufnahme des Kanuslaloms in das olympische Programm nachdrücklich einzusetzen.
Zum Baubeginn am alten Augsburger Eiskanal im Juli 1970 haben die Planer und Erbauer sicher nicht daran gedacht, dass man heute staunend zurückblickt und ruhigen Gewissens feststellen kann „ein halbes Jahrhundert liegt zurück, ein halbes Jahrhundert wurde Wassersport auf dieser Olympiastrecke betrieben) und nun steht die ganze Anlage in einem neuen, auf die Zukunft ausgerichteten Gewand da. Hier kann man die Wort der nachhaltigen Planung nicht besser nachvollziehen!
Die jetzt punktgenaue Fertigstellung des modernen Olympiaparks ist genau das richtige Zeichen, um in einer schwierigen Zeit nach außen zu dokumentieren, wie wichtig diese Anlage für den Kanusport in unserem Verband ist. Dies wird insbesondere durch die gigantischen Erfolge im letzten Jahr bei den olympischen Spielen in Tokio deutlich.
Bild: Oberbürgermeisterin Eva Weber und Dr. Hoppe

Sideris Tasiadis und Hannes Aigner, die hier beheimatet sind, sowie Ricarda Funk, die Wahl - Augsburgerin, haben mit dem Gewinn ihrer Medaillen (Bronze, 
Bronze, Gold) gezeigt, dass die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand für diese Anlage in der Vergangenheit auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Und für die Zukunft ist die jetzt abgeschlossene Modernisierung der gesamten Anlage sicher ein Garant dafür, dass wir auf Erfolge von Augsburger Kanuten:innen bei internationalen Wettkämpfen hoffen dürfen. Damit wird ganz deutlich, dass der Standort Augsburg zum einen als Bundesstützpunkt und zum anderen für nationale, erst recht für internationale Veranstaltungen für den DKV unverzichtbar ist. Und dies nicht nur für die olympische Sportart Kanuslalom (einschließlich Boater X), sondern auch für die nichtolympischen Kanusportarten wie Freestyle, Wildwasser Rennsport und Rafting. Nicht zu vergessen die Wichtigkeit der Anlage mit den verschiedenen Schwierigkeitsstufen im Wildwasser für die Nachwuchsarbeit. Denn ohne die hier vorbildliche Ausbildung und Förderung des Nachwuchses auf breiter Ebene der beiden hier ansässigen Vereine,, würden wir es schwer haben, die internationale Spitzenstellung im Kanusport zu halten“.
Jens Perlwitz bedankte sich im Namen des DKV beim Bundesinnenministerium, dem Bayerischen Innenministerium und der
Stadt Augsburg sowie weiteren Förderern, ohne deren Hilfe die Modernisierung und der Fortbestand des Olympiaparks in Augsburg nicht möglich gewesen wäre.
Bild: Jens Perlwitz
Der Sportreferent der Stadt Augsburg Jürgen K. Enninger begrüßte in seiner Ansprache den Ministerialdirektor Karl-Michael Scheufele(StMi), Staatssekretär a.D. Stephan Meyer, OB Eva Weber, DKV Präsident Jens Perlwitz, GF WG Augsburg-Entwickeln Dr. Mark Dominik Hoppe, Referenten der Stadt Augsburg, Fraktionsvors. des Augsburger Stadtrates, Vorstände der drei Augsburger Kanuvereine und natürlich die Augsburger Leistungsssportler wie Sideris Tasiadis, Hannes, Aigner, Ricarda Funk und Elena Lilik.
Er stellte das sportliche Highlight (Kanuslalom WM 2022 Ende Juli in Augsburg vor). Neben den sportlichen Highlights wird es aber auch ein buntes und interaktives kulturelles Rahmenprogramm an der Strecke, aber auch an verschiedenen Standorten in der Innenstadt geben. Die Hauptbühne wird dabei auf dem Rathausplatz stehen – dort wird auch am 26.07.2022 die offizielle Eröffnungsfeier der ICF Kanuslalom WM stattfinden.
An fünf WM Wettkampftagen werden 10 Medaillenentscheidungen in de Disziplinen Kajak, Canadier, Teamwettbewerbe und Boater X ausgetragen.
In der Woche der Kanuslalom Weltmeisterschaften können zudem die unterschiedlichsten Programmpunkte wie Ausstellungen, Konzerte, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Sportkurse und vieles mehr besucht werden. Das „gesamte“ Rahmenprogramm ist für die Besucher’:nnen eintrittsfrei.
Da der Olympiapark seit 2018 Teil des Augsburger UNESCO Weltkulturerbes ist, ist dies ein Alleinstellungsmerkmal unter den aktiven Sportstätten und zugleich Verpflichtung. Daher soll die Kanuslalom WM 2022 so nachhaltig wie möglich geplant und umgesetzt werden. Die Details hat Enninger detailreich erläutert.  Das wird ein qualitativ hochwertiges Nachhaltigkeitskonzept!
Vor der Kanuslalom WM steht jetzt erst einmal die WM Qualifikation vom 6.-8. Mai 2022 an. Hier müssen alle deutschen Kanute:innen ihre Qualifikationen herausfahren. Das wird ein spannender Auftakt im neu gestalteten Olympiapark und dem Organisationszentrum.

Bild:
Jens Perlwitz auf dem ehemaligen Wettkampfturm am Eiskanal in Augsburg

Nach den Reden ging es dann zur offiziellen Schlüsselübergabe vom Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg an die Stadt Augsburg und anschließend führte Johannes Heiss / WM Koordinator der Stadt Augsburg die Gäste noch durch alle generalsanierten Räumlichkeiten des Orga - Zentrums, über das Olympia Gelände und die generalsanierten Bootshäuser und besonderes Augenmerk erhielt der ehemalige Wettkampfturm am oberen Eiskanal, denn man konnte dort das gesamte Gelände sehr gut übersehen. Ein interessanter Übergabetermin mit sehr vielen geladenen Gästen und Presse ging zu Ende und Frau OB Eva Weber konnte dem Vorsitzenden des Augsburger Sportbeirates Hans-Peter Pleitner zudem noch zu seinem 60. Geburtstag recht herzlich gratulieren. Diesen Tag wird Hans-Peter so schnell nicht vergessen!
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Kanu Schwaben Augsburg, 30.04.2022

(A)
Sportfrauen im Netz
Über Sport-Frauen liest man in den Medien seltener als über Männer. Die Statistik weist lediglich 10 Prozent der Berichterstattung über Frauen aus.
Das ist nur die quantitative Seite. Oft genug ist das Wenige dann noch „geschmückt“ mit Details zu Kleidung, Alter, Anzahl der Kinder oder Enkel. Die Stimmen der Frauen, der Sportlerinnen, Trainerinnen, der weiblichen Führungskräfte und Funktionärinnen bleiben oft ungehört.

Um dem entgegenzuwirken, ist das Internet-Portal https://www.sportfrauen.net/ angetreten. Die Online-Nachrichtenplattform berichtet ausschließlich über Frauen im Sport. Dabei geht es nicht nur um Punkte, Zeiten, Siege, sondern auch um Themen, die ansonsten kaum Beachtung finden – es sei denn, sie lassen sich reißerisch ausschlachten.
So wird z.B. berichtet über Teilnehmerinnen der Kunstturn-Europameisterschaften in Basel, von denen einige im Ganzkörperanzug antreten und damit einen Wandel in ihrer Sportart einleiten - und über die Hintergründe, wie es dazu kam. Ein Artikel informiert über die Deutschen Frauen-Eishockey-Meisterschaften. Es gibt einen Newsticker, eine Podcastreihe, eine Doku über erfolgreiche Sportlerinnen, einen Online-Shop zum Bestellen von Fanartikeln von Sportfrauen.net, einen RSS und vieles mehr. Man kann nach Sportarten auswählen und findet so auch schnell zur Berichterstattung über Kanutinnen: (Quelle DKV)

Bild: Elena Link
Marianne Stenglein, 27.04.2022

Pressemitteilung Kanu Schwaben Augsburg vom 21. April 2022
Bayerischen Fernsehen rückt Eiskanal in den Fokus
Eine aktuelle Goldmedaillengewinnerin im Kanuslalom sowie zwei Veteranen der Olympischen Spiele von 1972 stehen im Mittelpunkt eines achtminütigen Films, der am Sonntag, 24.04.2022, ab 17.45 Uhr in der Sendung „Aus Schwaben und Altbayern“ des Bayerischen Fernsehens im 3. Programm läuft.

Sendung verpasst? Dann hier klicken!

Fotos: Horst Woppowa (lks.) und Johannes Walch  / beide Kanu Schwaben
Im Beitrag „50 Jahre Eiskanal“ erläutert Ricarda Funk, die bei den olympischen Spielen von Tokyo 2021 im Kajak zu Gold paddelte, ihren Sport und seine Herausforderungen. Die 30-Jährige aus Bad Kreuznach lebt und trainiert seit langem in Augsburg. Für den BR-Beitrag hat Autorin Iris Tsakiridis zudem zwei Mitglieder von Kanu Schwaben Augsburg interviewt, die 1972 die olympische Premiere des Kanuslalom am Eiskanal hautnah miterlebt haben. Johannes Walch war damals Sprecher an der Strecke, Horst Woppowa einer der Torrichter. In dem TV-Bericht ist auch der aktuelle Trainingsbetrieb im runderneuerten Olympiapark zu sehen, wo vom 06. bis 08. Mai 2022 die Qualifikationsrennen für das Kanuslalom-Nationalkader des DKV ausgetragen werden. Die Sportlerinnen und Sportler, die sich hier durchsetzen, werden dann an gleicher Stelle Ende Juli 2022 zur Weltmeisterschaft antreten. Ricarda Funk ist dann sicherlich eine der Favoritinnen in ihrer Sparte.
Hermann Schmid für Kanu Schwaben Augsburg 21.04-2022

(A)
Laudatio für Hans Peter Pleitner zum 60. Geburtstag
Seit 1990 ist Hans Peter als Rechtsanwalt in Augsburg tätig.
Zuvor hat er am Gymnasium bei St. Anna das Abitur gemacht und an der Universität Augsburg sein Studium der Rechtswissenschaften erfolgreich abgeschlossen.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist er ehrenamtlich als Vorsitzender des Kuratoriums der "Stiftung Bunter Kreis" tätig, ebenso wie als Präsident des "TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V." seit 2011 bis heute.
2012 machte sich Hans Peter zusammen mit Robert Siller auf, um das Kanu Schwaben Fan Team bei den Anfeuerungen ihrer Kanuten bei den olympischen Spielen in London zu unterstützen. Das Fan Team lernte ihn dort sehr gut kennen und schätzen und seit dieser Zeit herrscht ein gutes Verhältnis zu den Mitgliedern der Kanu Schwaben (Horst Woppowa kannte ihn ja schon vorher sehr gut und schätzt ihn sehr ).
Einige Rückblicke von vielen:
2013 weilte der damalige DOSB Präsident Alfons Hörmann in Augsburg und Hans Peter empfing ihn – zusammen mit einer Delegation aus Augsburg – am BLZ.
2014 weilte der Innenminister Joachim Herrmann (übrigens nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal) am Eiskanal. Dort übernahm Hans Peter die Führung.
2015 konnte er bei der Ehrung seines erfolgreichsten Abteilungsleiter Horst Woppowa teilnehmen, denn dieser bekam das Bundesverdienstkreuz am Bande in München von Johannes Hintersberger überreicht.
Bild: Bayr.Innenminister Joachim Herrmann mit Hans Peter Pleitner am Eiskanal in Augsburg

2016 wurde Hans Pleitner zum Vorsitzenden des Augsburger Sportbeirates gewählt, welches Amt er bis heute inne hat.
Er brachte – gemeinsam mit Horst Woppowa und einer Delegation aus Augsburg und dem DKV – die Zusage zur Kanu Slalom Weltmeisterschaft aus Tokio / Japan im März 2018 mit nach Hause.
Bei allen in Augsburg stattfindenden Weltcups und sonstigen Großveranstaltungen war er voll mit im Einsatz, auch seine Frau Silvia brachte sich seit vielen Jahren ehrenamtlich mit ein.
Zusammen mit dem Projektleiter Johannes Heiß – dieser ist zuständig für die Gesamtkoordination der Kanuslalom - Weltmeisterschaften in Augsburg- befindet er sich in der Sponsoring Akquise mit der Planung bzw. Ausführung. In diesem Bereich läuft es sehr gut und die Stadt stellte fest, dass die Partnerfirmen den Wert einer solchen Weltmeisterschaft in Augsburg erkennen. Die Kombination aus dem 50-jährigen Jubiläum der Olympischen Spiele, dem Eiskanal als Teil des Augsburger UNESCO Weltkulturerbes und dem bunten kulturellen Rahmenprogramm kommt dem WM Team dabei zugute.
Die Zusammenarbeit des Präsidenten des "TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V." mit seinen Abteilungen läuft gut, aber besonders angetan haben es ihm die Kanu Schwaben, welche ihn von Beginn an, in ihr Herz schlossen. So sieht man ihn auf vielen Festen, Events, Empfängen aber auch Sitzungen und besonders toll hat er es wieder geschafft, zusammen mit Hans Koppold und dessen Team, den Olympia Empfang am Rathausplatz von Sideris Tasiadis, Hannes Aigner und Ricarda Funk mit anschließender Feier im Brauhaus Riegele zu organisieren.
Legendär auch der Nachtempfang im Brauhaus Riegele von Sideris Tasiadis, der erst um Mitternacht eintraf aber eine große Anzahl Schwabenkanuten:innen wartete nach seiner Rückkehr aus Tokio auf ihn um ihn zu feiern.
Immer macht Hans Peter es möglich, wenn Aktionen zum Thema Kanu anstehen, dabei zu sein. So bei der Delegation aus Schottland, aus Japan und vielen anderen Gelegenheiten. Alles aufzuzählen, in den Jahren seit dem Beginn seiner Aktivitäten als Präsident des Hauptvereins und als Sportbeiratsvorsitzender ist unmöglich.
Er konnte auch den „Gustl  - das Maskottchen der Kanuslalom WM 2022“ zusammen mit der Oberbürgermeisterin Eva Weber, dem Sportreferenten der Stadt Augsburg Jürgen K. Enninger sowie anderen, der Presse am Rathausplatz vorstellen.
Sein letzter Einsatz war bei der Baumpflanzaktion am Augsburger Eiskanal. Dort wurden von der Augsburger Kanujugend 100 Wildapfelbäume gepflanzt, da zuvor viele Bäume am Eiskanal gefällt werden mussten.
Nun feiert er seinen „60.“ Geburtstag am 29.04. 2022 und wir – die Kanu Schwaben wünschen ihm alles erdenklich Gute. Es gäbe noch so viel an guten Storys aufzuzählen, leider müssen wir mit diesen dann bis zu seinem 65. Geburtstag warten.
Seine Hobbies müssen wir noch erwähnen:
Whisky Tasting (am liebsten in Schottland selbst), Rollerfahren, am Eiskanal mitarbeiten, seinen Hund Camillo Gassi führen, Hockeysport und vieles mehr!
Hans-Peter wir wünschen Dir eine tolle Geburtstagsfeier im Kreise Deiner Familie, Freunde und der Kanuten! Bleib gesund und weiterhin viel Freude am Sport und besonders am Kanusport.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Kanu Schwaben Augsburg, 19.4.2022

(A)
Qualifikation des DKV für die Kanuslalom-WM 2022 in Augsburg
Sideris Tasiadis ist genauso am Start wie viele deutsche Kanuten:innen auf dem neu sanierten Olympia Areal in Augsburg am Eiskanal
Qualifikation des DKV für die Kanuslalom-WM 2022 in Augsburg (Wettkämpfe vom 6. bis 8. Mai in Augsburg).
Worum geht es?
Nach Abschluß der Wettkämpfe entscheidet der Trainerrat aufgrund der Ergebnisse über
die DKV-Kanulalom-Nationalmannschaften
 In der Leistungsklasse (LK) für die Weltmeisterschaften (26.-31.7.) hier in Augsburg, die Europameisterschaften (26.-29.5.) in Liptovsky, Slowakei und die
Teilnahme bei der Weltcup-Serie.
 Bei den Junioren (15–18 Jahre) bzw. U23 (19–23 Jahre) für die jeweilige WM (5.-10.7. in Ivrea, Italien) und EM (18.-21.8. Budweis, Tschechien)

Mehr Infos hier

Termin unbedingt vormerken - es geht um die Kanuslalom Weltmeisterschafts Teilnahme 2022 in Augsburg!

Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 9.4.2022


Ab 3. April wieder jeden 1. Sonntag im Monat:
Das Welterbe historisches Wasserwerk am Hochablass in Augsburg öffnet seine Pforten
Die Pforten des historischen Wasserwerks am Hochablass öffnen die Stadtwerke Augsburg (swa) am kommenden Sonntag, 3. April. Von 12 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher das Welterbe mit Hilfe von zwei Audioguides erkunden. Das Industriedenkmal von weltweitem Rang kann damit bis in den Herbst wieder an jedem ersten Sonntag im Monat von 12 bis 17 Uhr besichtigt werden.Das historische Wasserwerk am Hochablass ist seit 2019 ein Teil des Welterbes Augsburger Wassermanagementsystem. Es war das erste Wasserwerk weltweit, das eine Trinkwasserversorgung ohne Wassertürme ermöglichte. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie die einzigartige Technik über 100 Jahre hinweg funktionierte.Neuer Audiowalk im Wasserwerk am HochablassNeben dem regulären Audioguide mit Erläuterungen rund um das Wasserwerk und die Technik können die Besuchenden nun auch eine weitere Auswahl treffen: Das Ensemble “Text will Töne“ hat mit „Wie oft Du auch den Fluss ansiehst…“ einen poetisch-musikalischen Audiowalk für das Historische Wasserwerk am Hochablass konzipiert, flankiert von zwei Kurzfilmen, die mit der Videokünstlerin Stefanie Sixt entstanden und im kleinen Kino im Wasserwerk zu sehen sein werden. Dieser neue Programmpunkt im Rahmen von „swa erleben“ bietet einen anderen, neuen Blick auf das Wasserwerk und seine ganz eigene Ästhetik. Der Audioguide und der Audiowalk können mit dem eigenen Smartphone genutzt werden. Dabei wird vor Ort ein QR-Code eingescannt. WLAN steht zur Verfügung. Mehr zu swa erleben, den Führungen und Besichtigungen unter www.swa.to/erleben. Quelle PM
 Bilder: Marianne Stenglein, Thomas Hosemann
Marianne Stenglein, Referentin für Presse 2.4.2022

(A)
Verband Ausschuss-Sitzung des BKV in Leipheim am 18./19.03.2022
Dieses Mal tagte das Gremium im schwäbischen Leipheim. Neben den Jahresberichten lag der Schwerpunkt der Tagung auf den Finanzen (Jahresabschluss, Entlastung, Haushalt des Jahres 2022) usw.
Bild: v.l. Oliver Bungers, Jugendsportler des Jahres, Willi Rogler

Von der Bayerischen Kanujugend wurden zur Jugendsportlerin, Jugendsportler des Jahres 2021 folgende Sportler, in gewählt.

Normalerweise finden die Ehrungen der Jugendsportler des Jahres durch den VP Jugend Tim Neupert und seinem Jugendteam auf der F.R.E.E Messe statt, welche aber 2022 abgesagt wurde. Aber auch im Hotel Waldvogel wurden die Ehrungen von ihren Paten gut vorbereitet, stimmungsvoll abgehalten.

Jugendteam mit Ehrenpräsident Willi Rogler (rechts)


Felix Wirl

Amelie Plochmann

Tristan de Klerk

Philipp Blum

Benedikt Müller

Rennsport – Felix Wirl,
WSG Kleinheubach geb. 2003 

Kanupolo – Nele Schmalenbach – PSC Coburg geb. 2003
Kanuslalom – Amelie Plochmann, SGV Nürnberg-Fürth, geb. 2003
Stand-up-Paddling, Tristan de Klerk, STC Ingolstadt, geb. 2006
Wildwasserrennsport, Philipp Bluhm, TG München geb. 2006
Kanuwandern, Benedikt Müller, KC Donauwörth, geb. 2004

Bild rechts: Kanu-Jugend Donauwörth


Bild links: Walter Schafböck


Am Freitag, 19.3.2022 hatten auch die Vereine das Wort beim Treffen des BKV VA im Hotel Waldvogel.
Hierzu waren die Vorstände sowie alle Interessierten Vereinsmitglieder nach Leipheim eingeladen. Fragen an das Präsidum und die VA Mitglieder waren ausdrücklich erwünscht. So meldete sich Peter Kreps , BKV Landestrainer und Trainer Kanu Schwaben Augsburg konnte mit seinem Anliegen „die Schüler und Schülerinnen, welche aus verschiedenen Gründen derzeit nicht im BKV Kader sind, sollten doch bitte nicht hinten herunterfallen, oft ist es nur eine Entwicklungssache und auch sie sollten
gefördert werden. Sie können somit nicht an den BKV Lehrgängen teilnehmen“. Sein Vorschlag „Bildung eines Trainerpools um die anderen Trainer für diesen Bereich zu entlasten“ kann aufgrund der gültigen Sportförderungsrichtlinien nicht vom BKV angenommen werden laut BKV Präsident Oliver Bungers und VP Leistungssport Klaus Junker, welche die Sportförderungsrichtlinien erläuterten.

Der Abend mit rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern endete mit einem gemütlichen Beisammensein und gemeinsamen Planungen für das anstehende Paddeljahr.
Natürlich war der Vorstand des BKV Bezirks Uwe Imminger auch bei den Tagungen vor Ort. Schön, dass die Tagung in seinem Bezirk im Hotel Waldvogel stattfand.

Bild Mitte: Uwe Imminger, Präsident Bezirk Schwaben Udo Imminger


Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 20.03.2022

(A)
ECA vergibt die Europameisterschaften 2023, 2024 und 2025
Der Europäische Kanu-Föderation (ECA) vergab am Wochenende bei einer Vorstandssitzung die Europameisterschaften für die kommende Saison und ernannte einen neuen technischen Delegierten für den Parakanu.

Tagung des ECA-Boards 2022
Eines der wichtigsten Gesprächsthemen war die Situation in der Ukraine. Der ECA-Vorstand beschloss, den Entscheidungen und Maßnahmen des Internationalen Olympischen Komitees und des Internationalen Kanuverbands zu folgen.
Ein wichtiger Teil des Treffens waren auch die bevorstehenden ECA-Europameisterschaften. Die ECA war gezwungen, die ECA Kanu-Freestyle-Europameisterschaften 2022 abzusagen, da sich niemand um die Ausrichtung dieses Wettbewerbs beworben hatte. Die Ausrichtung der ECA Kanupolo-Europameisterschaften 2023 wurde an Brandenburg an der Havel vergeben. Die ECA Kanu-Wildwasserrennsport-Europameisterschaften 2023 werden in Skopje, Nordmazedonien, stattfinden.
Die ECA Kanu-Freestyle-Europameisterschaft 2024 wurde an Spanien vergeben, genauer gesagt an Salt, Girona (vorbehaltlich der technischen Bewertung). Die ECA Kanu-Rennsport- und Parakanu-Europameisterschaften 2025 werden in Račice (Tschechische Republik) ausgetragen, während die Junioren und die U23-Kanu-Rennsportler 2025 nach Pitesti (Rumänien) fahren werden. Die ECA-Kanu-Marathon-Europameisterschaften 2025 werden in Crestuma, Portugal, und die ECA-Drachenboot-Nationen- und -Vereins-Europameisterschaften 2025 in Spresiano, Italien, ausgetragen (vorbehaltlich der technischen Prüfung).
Nach dem Ausscheiden von Anna Bjekefors, der Technischen Delegierten der ECA Paracanoe, bewarben sich sechs Kandidaten um die frei gewordene Stelle. Der ECA-Vorstand beschloss, Robert Weisz aus Ungarn zum neuen Technischen Delegierten der ECA Parakanu zu ernennen.
Es gab zahlreiche Bewerbungen für die Organisation des nächsten ECA-Kongresses. Es wurde beschlossen, dass der Kongress 2023 auf Kreta, Griechenland, stattfinden wird.
Der Vorstand bestätigte auch die vorgeschlagenen Änderungen der ECA-Kanupolo-Wettkampfregeln.
Die ECA-Delegation mit Albert Woods OBE, Miroslav Haviar, Branko Lovrić, Andrej Jelenc und der technischen ECA-Delegierten für den Kanu-Rennsport, Jovana Stanojević, besuchte Maribor vor der ECA-Vorstandssitzung und besichtigte den Austragungsort des Europäischen Olympischen Jugendfestivals 2023, zu dem auch der Kanu-Rennsport gehören wird. Während ihres Treffens trafen sie sich mit Dr. Samo Peter Medved, dem stellvertretenden Bürgermeister von Maribor, der für den Sport zuständig ist. Die Delegation war mit der Lage des Veranstaltungsortes zufrieden, da der Kanu-Rennsport die einzige Sportart im Programm des EYOF 2023 sein wird, die im Herzen und im bekanntesten Teil der Stadt stattfinden wird.
Die nächste Sitzung des ECA-Verwaltungsrats findet im Mai 2022 statt.
Weitere Informationen hier
Quelle: DKV / Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 8.3.2022

(A)
ICF sperrt russische und weißrussische Athleten und Funktionäre
Athleten aus Russland und Weißrussland werden aufgrund der Feindseligkeiten in der Ukraine bis auf weiteres von allen Veranstaltungen des Internationalen Kanu-Verbandes (ICF) ausgeschlossen, wie heute bekannt gegeben wurde.
Zusätzlich zu den Athleten hat das Exekutivkomitee des Internationalen Kanu-Verbandes (ICF) einstimmig beschlossen, alle Offiziellen aus Russland und
Weißrussland bis auf Weiteres von der Teilnahme an vom Verband sanktionierten Veranstaltungen sowie von der Teilnahme an Sitzungen, Ausschüssen und Foren des ICF auszuschließen. 
Die Suspendierung folgt auf die Entscheidung von letzter Woche, die drei ICF-Veranstaltungen, die in diesem Jahr in Russland stattfinden sollten - ein SUP-Weltcup und zwei Kanusprint-Supercups - zu streichen.
ICF-Präsident Thomas Konietzko erklärte, der ICF-Vorstand unterstütze einstimmig die harte Haltung des Internationalen Olympischen Komitees und habe nicht gezögert, seine eigenen harten Entscheidungen zu treffen, um das Verhalten der beiden Länder zu verurteilen.
"Wir stehen in ständigem Kontakt mit unserer Kanufamilie in der Ukraine, und es ist offensichtlich, dass dies eine sehr stressige und besorgniserregende Zeit für alle ist", sagte Konietzko. "Als globaler Sport haben wir eine wichtige Rolle zu spielen und müssen in Fragen wie dieser eine Führungsrolle übernehmen. Wir wissen, dass unschuldige Sportler und Funktionäre in Russland und Weißrussland, die die Maßnahmen ihrer Regierung nicht unterstützen, bestraft werden, aber die Kosten für unsere Sportler, Trainer und Funktionäre in der Ukraine sind viel höher. Im Namen der ICF fordern wir die Regierungen Russlands und Weißrusslands auf, sich nicht nur an die Bedeutung des Olympischen Friedens zu halten, sondern auch den Raum zu lesen. Mit ihrem Vorgehen haben sie sich weltweit nur wenige Freunde gemacht, und der langfristige Schaden für ihren eigenen Ruf wird nur schwer zu reparieren sein."
Das ICF-Exekutivkomitee hat außerdem beschlossen, die russischen und weißrussischen Flaggen von allen internationalen Veranstaltungen zu entfernen und die Nationalhymnen und Verbandsbilder dieser Länder von der ICF-Website und den Konten in den sozialen Medien zu verbannen.
Das Komitee hat außerdem beschlossen, ein Spendenkonto einzurichten, um Geld für ukrainische Athleten zu sammeln, die von den Feindseligkeiten betroffen sind, und hat die nationalen Verbände gebeten, nach Möglichkeit für diesen Zweck zu spenden.
Die ICF wird die aktuelle Situation weiter beobachten, um die Sanktionen gegebenenfalls zu ändern.
Der vollständige Beschluss des ICF-Exekutivkomitees kann hier eingesehen werden. Quelle ICF NL + DKV
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 1.3.2022

(A)
Baumfällarbeiten am Eiskanal
Arbeiten voraussichtlich bis Mitte Februar - Gemeinsame Pflanzaktion mit Augsburger Sportvereinen geplant
Im Olympiapark am Eiskanal müssen im Vorfeld der Kanuslalom-Weltmeisterschaften 2022 einige erkrankte Bäume gefällt werden. Die Arbeiten beginnen ab sofort.
Bei einer Kontrolle auf dem Gelände stellte sich der Zustand einiger Bäume als sehr schlecht heraus. Das hohe Alter der Bäume und die zunehmende Trockenheit machen den Pflanzen offensichtlich zu schaffen. Teile der Bäume, vor allem im Kronenraum, sind abgestorben - immer wieder fallen Äste und Zweige herunter.  
Um die Sicherheit auf den Gewässerstrecken und den Verkehrsflächen (Fuß- und Radweg) gewährleisten zu können, sind Baumfällungen dringend notwendig. Auch im Hinblick auf die bevorstehende Kanuslalom-WM 2022 und das zu erwartende hohe Besucherinnen- und Besucheraufkommen duldet die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit zeitlich keinen Aufschub.
Durch die Entnahme von einzelnen Bäumen wird neuer Lebensraum für die junge, heranwachsende Baumgeneration entstehen, die dann ausreichend Licht bekommt und sich gesund entwickeln kann. Hierfür wird im Umfeld, so zum Beispiel am Erzherzog-Karl-Denkmal, selektiv der Wald gepflegt.
Im Bereich des Parkplatzes erfolgen Ersatzpflanzungen, im Waldgebiet wird beobachtet, ob sich die Verjüngung selbst aus den zahlreichen, aus verschiedenen Arten bestehenden Mutterbäumen ausreichend durch Samen verbreiten kann.
 Die Sportverwaltung hat hier Kontakt zu den am Eiskanal ansässigen Kanuvereinen aufgenommen, um gemeinsam eine Baumpflanzaktion durchzuführen, mit dem Ziel die Artenvielfalt durch Neupflanzungen zu erweitern.
Die Fällungen sollen bis Mitte Februar abgeschlossen sein. Es können temporäre Sperrungen bzw. Umleitungen errichtet werden. Wir bitten alle Erholungssuchenden, sich von den Fäll-Bereichen, den Maschinen und Holzpoltern fern zu halten. NL Stadt Augsburg
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 31.1.2022


Interessante Stelle am Olympiastützpunkt in Augsburg am Eiskanal! OSP Trainer*in für Kanuslalom
Der Deutsche Kanu-Verband e.V. (DKV) ist mit seinen 1.300 Vereinen und ca. 124.000 organisierten Mitgliedern der größte Kanu-Verband weltweit und zählt mit seinen olympischen und nichtolympischen Sportarten zu den erfolgreichsten Spitzensportverbänden Deutschlands. Wir suchen gemeinsam mit dem OSP Bayern und dem Bayerischen Kanu-Verband für die Betreuung von Landes- und Bundeskadersportlern und -sportlerinnen in der Sportart Kanu-Slalom am Bundesstützpunkt in Augsburg im Rahmen des Projektes „Mischfinanzierte Trainer an den Olympiastützpunkten“ eine/einen OSP-Trainer/in für Kanu-Slalom (m/w/d).
Dienstort ist am Kanu-Leistungszentrum und Bundesstützpunkt Augsburg. Die Anstellung erfolgt beim Deutschen Kanu-Verband. Sogenannte „mischfinanzierte Trainer und Trainerinnen“ an den Olympiastützpunkten werden gemeinsam durch den Bund und den Freistaat anteilig finanziert und sind an der Schnittstelle zwischen dem Landes- und Bundeskader an einem Bundesstützpunkt tätig. Die Aufgabenstellung ist gemeinsam mit den am Bundesstützpunkt zuständigen Bundes- und Landestrainern und -trainerinnen die Schaffung eines soliden Unterbaus im Nachwuchsbereich.
Wir erwarten:
Teamfähigkeit, und ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Die Betreuung von Sportlern/innen erfolgt im Nachwuchsbereich an der Schnittstelle Landeskader und Bundeskader NK1/NK
Ein abgeschlossenes Studium im Bereich Sport oder ähnliche Qualifikation und eine Trainer Lizenz A des Deutschen Kanu-Verbandes bzw. der zeitnahe Erwerb derselben  Erfahrung in der Sportart Kanu-Slalom im Nachwuchsbereich
Bereitschaft zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten (u.a. an Wochenenden)
Gültige Fahrerlaubnis PKW
Die Eingruppierung bemisst sich nach den Grundsätzen und den Richtlinien des BMI/DOSB für die Trainermischfinanzierung an Olympiastützpunkten. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin bis zum 15.02.2022 zu Händen des Generalsekretärs an: Deutscher Kanu-Verband e.V., Bundesgeschäftsstelle, Postfach 10 03 15, 47003 Duisburg, oder auch gerne per Email an service@kanu.de. Fragen beantwortet Ihnen gerne der Sportdirektor des Deutschen Kanu-Verband Dr. Jens Kahl ( jens.kahl@kanu.de ). Informationen zum Olympiastützpunkt unter www.ospbayern.de Informationen zum Deutschen Kanu-Verband unter www.kanu.de Informationen zum Bayerischen Kanu-Verband unter www.kanu-bayern.de
Marianne Stenglein, 26.01.2022

(A)
Heimat der Rekorde
Am Montag, 24.01.2022 wird vom Bayerischen Rundfunk (BR TV) die dritte Folge 2022 der beliebten Staffel "Heimat der Rekorde" ausgestrahlt. Darauf freuen sich die Kanu Schwaben Augsburg ganz besonders, denn in dieser Staffel coacht der Olympia Silber- und Bronzemedaillengewinner Simon Tasiadis den BR 3 Moderator, Schauspieler und Synchronsprecher Sebastian Winkler sowie Simon Pearce - Schauspieler, Synchronsprecher und Comedian. Das Prominenten Duo stellt sich am Augsburger Eiskanal einer besonderen Herausforderung unter der Anleitung von Sideris Tasiadis und stürzt sich in die eisigen Fluten
des Augsburger Eiskanals.
Zuerst wurden die beiden Prominenten natürlich ausführlich auf ihr Abenteuer durch "Sidi" vorbereitet und dann ging es ans Eingemachte.
Am Montag, den 24.01.2022 erfolgt die Ausstrahlung der dritten Staffel des Jahres 2022 um 20.15 Uhr und wer keine Zeit an diesem Abend hat, dieser Beitrag steht in der BR Mediathek noch ein ganzes Jahr zur Verfügung. Für Sideris Tasiadis zeigte sich einmal wieder, dass er das Zeug zum Trainer hat und man sieht bei ihm, dass es ihm richtig Spaß macht, sein Wissen über den Kanuslalom Sport weiterzugeben. Toll hat er dies gecoacht und dazu noch bei äußerst frischen Temperaturen! Zum Glück hatten die beiden Promi's seine fachkundigen Anweisungen auch "fast" immer befolgt.

Ein wirklich gelungenes Kanu Duell - in die Wege geleitet vom Vorstandsmitglied Horst Woppowa. Einfach eine tolle Sache!
Unbedingt sehenswert - Link
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/heimat-der-rekorde/index.html



Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 22.01.2022 Fotos von Marianne STenglein

(A)
Alles im Plan - Olympiagelände und Generalsanierung gehen zügig voran!
Die Bauarbeiten am Olympiagelände gehen mit Riesenschritten voran. Alles ist voll im Zeitplan, das erfreut natürlich das Herz der Vereinsmitglieder und besonders der Vorstandschaft. 
Unser Vorstandsmitglied Horst Woppowa hat den derzeitigen Stand auf dem Olympiagelände fotografisch festgehalten, damit die Mitglieder, Freunde und interessierte Presse ersehen können, wie weit schon alles gediehen ist.
Seit zwei Jahren wird nunmehr fleißig (trotz Corona Pandemie) am gesamten Gelände umgebaut, das Resultat ist einfach beeindruckend. Das Pressezentrum ist jetzt so wunderschön Licht durchflutet, um nur ein Beispiel heraus zu nehmen. Wie man anhand der Fotos ersehen kann, ist dies mit allen anderen Räumlichkeiten das gleiche.
Wir können es gar nicht mehr erwarten, dass es endlich wieder losgeht.
Folgende Termine stehen in 2022 in Augsburg am Olympiagelände im Terminplan - wir freuen uns schon sehr darauf:
DKV-Kanuslalom-WM-Sichtung Augsburg 3x Quali-Rennen LK und 2x Quali-Rennen Junioren
 - Sichtungsrennen für Nationalkader vom 5.5. - 8.5.2022
ICF Canoe Slalom Ranking Rennen in Augsburg am 4. und 5.6.2022
ICF Canoe Slalom World Championships in Augsburg vom 26.7. - 31.7.2022
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 20.01.2022

(A)
Thomas Konietzko: 2022 ist ein gutes Jahr in einer guten Zukunft für den Kanusport
Ansprache des ICF-Präsidenten für das neue Jahr 2022
Vor fünfzig Jahren wurde das Debüt des Kanu-Slaloms bei den Olympischen Spielen gefeiert. In diesem Jahr wird unsere Kanu-Familie an diesen historischen Ort in Augsburg zurückkehren, um ein vielversprechendes Jubiläum zu feiern, wenn dort 2022 die Kanu- und Extremslalom-Weltmeisterschaften der Internationalen Kanu-Föderation (ICF) ausgetragen werden.
Der Eiskanal in Augsburg ist nur einer von mehreren olympischen Kanu-Slalom-Austragungsorten, an denen regelmäßig Großveranstaltungen stattfinden, und unterstreicht den langfristigen Nutzen, den Sportstätten für eine lokale Gemeinschaft haben können. Augsburg hat sich längst zu einem weltweiten Zentrum des Wildwasser- und Freizeitsports entwickelt und ist für die Bevölkerung einer der beliebtesten Orte für solche Aktivitäten in der Stadt.
Und da die ICF auch in Zukunft eine weltweit führende Rolle im Bereich der Nachhaltigkeit einnehmen will, ist es uns ein wichtiges Anliegen, alle Kanu-Disziplinen fit für die Zukunft zu machen.
Die Aufnahme des Extremslaloms unterstreicht die Bereitschaft unseres Sports, sich auf Veränderungen einzulassen. Die Einführung neuer Sportarten ist nie einfach, und viele mussten Opfer bringen, aber die Aufnahme dieses spannenden neuen Formats in das Programm von Paris 2024 wird unsere Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der olympischen Bewegung weiter stärken.
Nach zwei Jahren der Ungewissheit, Absagen und Verschiebungen zeichnet sich 2022 als ein unglaublich arbeitsreiches Jahr für unsere Kanusportgemeinschaft ab.  Wir freuen uns besonders, dass wir in diesem Jahr die Möglichkeit haben, unseren Sport auf verschiedenen Kontinenten und an neuen Austragungsorten zu präsentieren.
Mit den Kanu-Rennsport- und Para-Kanu-Weltmeisterschaften im kanadischen Halifax setzen wir unsere Strategie fort, hochkarätige Wettkämpfe auf alle Kontinente zu bringen. In Tokio 2020 hatten wir drei Olympiasieger im Rennsport und einen paralympischen Goldmedaillengewinner im Para-Kanu vom amerikanischen Kontinent, daher freuen wir uns besonders, diese Weltmeisterschaften nach Nordamerika zu bringen.
Wir sind sicher, dass es eine großartige Werbung für unseren Sport sein und auf der Begeisterung aufbauen wird, die während der Olympischen Spiele auf dem amerikanischen Kontinent für den Kanusport entstanden ist.
Wir waren sehr zufrieden mit dem starken Anstieg der Zuschauerzahlen für den Kanusport in Regionen wie Süd- und Nordamerika und Asien während der Olympischen und Paralympischen Spiele. Im März dieses Jahres wird der ICF-Vorstand in Charlotte in den Vereinigten Staaten tagen, wo wir Möglichkeiten erörtern werden, wie wir unsere Präsenz im Kanusport in dieser wichtigen Region weiter ausbauen können.
Die Olympischen und Paralympischen Spiele waren eine Erfolgsgeschichte auf vielen Ebenen. Die ICF war stolz darauf, ihren Teil dazu beizutragen. Trotz der offensichtlichen, aber sehr notwendigen Einschränkungen schätzten unsere Athleten die großen Anstrengungen, die die Gastgeber in Tokio unternommen haben, um den Erfolg der Spiele zu gewährleisten.
Was die Zukunft betrifft, so steht Paris 2024 schon fast vor der Tür. Schon jetzt steigt die Spannung bei unseren Slalom-, Rennsport- und Para-Kanusportlern und Para-Athleten. Frankreich ist seit langem in allen Kanudisziplinen weltweit führend. Wir sind zuversichtlich, dass die Fans in Paris entsprechend reagieren werden.
Zum ersten Mal werden in Russland zwei ICF Canoe Sprint Super Cups für die besten Athleten der Welt ausgetragen. Dies ist die Fortsetzung eines erfolgreichen, rasanten Formats, das seit seiner Einführung viele neue Fans gefunden hat.
Die besten Athleten der Welt kämpfen in innovativen Formaten um Titel und Preisgelder. Mit zwei Wettbewerben in diesem Jahr und der starken Unterstützung unseres Gastgeberlandes werden die zu gewinnenden Preisgelder erheblich steigen.
Der Super Cup ist auch ein weiteres Beispiel dafür, wie wir unseren Sport und unsere Präsentation anpassen, um neue Zuschauer und neue Fans zu gewinnen, und er ist bei unseren Athleten besonders beliebt.
Zum ersten Mal werden wir auch einen Slalom-Supercup für die weltbesten Slalom- und Extremslalom-Athleten veranstalten und damit ein weiteres spannendes Ereignis für unsere Kanufans schaffen.
Die zunehmende Popularität des Stand Up Paddling (SUP) innerhalb der ICF und unserer nationalen Verbände wird sich mit den Weltmeisterschaften 2022 an der polnischen Ostsee fortsetzen. Bei den letztjährigen Weltmeisterschaften in Ungarn gab es trotz COVID-19 eine Rekordteilnehmerzahl. Wir erwarten, dass dieses Jahr noch mehr Nationen teilnehmen werden.
Unsere innovative Fernseh- und Streaming-Übertragung von SUP-Events wurde von Athleten und Offiziellen begeistert aufgenommen, und die diesjährigen Weltmeisterschaften werden die Messlatte noch höher legen. Darüber hinaus wird die ICF im Jahr 2022 erstmals drei SUP-Weltcups und eine Weltrangliste auf drei Kontinenten einführen, um der wachsenden Nachfrage unserer nationalen Verbände nach mehr kontinentalen Wettbewerben gerecht zu werden.
Für immer mehr Verbände sind die im letzten Jahr erstmals eingeführten Team-Ranglisten eine wichtige Motivation, mit großen Teams teilzunehmen.
Weltmeisterschaften im Wildwasser, Drachenboot, Kanu-Freestyle, Ozean-Rennen, Kanu-Polo und Kanu-Marathon runden eine Saison ab, die die Vielfalt unseres Sports auf allen fünf Kontinenten demonstriert.
Viele unserer Athleten hatten in den letzten zwei Jahren ein sehr gestörtes Programm. Einige hatten überhaupt keine Wettkämpfe. Wir drücken die Daumen, dass wir in diesem Jahr alle unsere Athleten aus der ganzen Welt wieder zu spannenden Wettkämpfen begrüßen können.
Für die nicht-olympischen Disziplinen Kanu-Polo und Kanu-Marathon werden die World Games in Birmingham in den USA der Höhepunkt der Saison sein. Mannschaften und Athleten aus fünf Kontinenten werden diese Bühne nutzen, um die Vielfalt und Attraktivität unserer nichtolympischen Sportarten einem breiten Publikum zu präsentieren.
In dieser Saison wird es mehr Wettbewerbe in unseren Disziplinen geben als je zuvor. Dies ist Teil einer Strategie, nicht nur im Frühjahr und Sommer in der westlichen Hemisphäre präsent zu sein, sondern unseren Sport auf allen Kontinenten zu stärken und unsere Zuschauer das ganze Jahr über mit Wettkämpfen zu begeistern.
Neben den Wettkämpfen in dieser Saison wird die Umsetzung der auf dem ICF-Kongress in Rom angekündigten langfristigen ICF-Strategie ein wichtiger Schwerpunkt für 2022 sein. Es wird darum gehen, eine erfolgreiche Sportart noch besser zu machen, um auch in Zukunft ein entscheidender und wichtiger Teil der olympischen Bewegung zu bleiben.
Im Mittelpunkt der Änderungen steht der ICF-Vorschlag "Fit for Future", der die Richtung für die künftige Entwicklung des Kanusports vorgeben wird.
Dieser Vorschlag besteht aus acht strategischen Säulen: Der Schutz und das Wohlergehen unserer Athleten; Governance; Öffentlichkeitsarbeit, Medien und Rundfunk; Marketing- und Einnahmestrategie; ICF-Veranstaltungen; Kultur der Zusammenarbeit und Kommunikation, Entwicklungsprogramm; und, am wichtigsten, unsere Nachhaltigkeitsstrategie zum Schutz unserer Umwelt.
Der Vorschlag "Fit For Future" wird zu einer Neuausrichtung unseres Verbandes führen und sicherstellen, dass unser Sport in einem starken und zielgerichteten Umfeld weiter wachsen kann.
Im Laufe des Jahres 2022 wird die ICF neue Pläne entwickeln, um Spitzentechnologien zu nutzen, die jüngere Generation stärker zu fördern und völlig neue Formate in den Kalender aufzunehmen - Hallenwettkämpfe, virtuelle Wettkämpfe und Übungen, neue Bootsmodelle, die mit Tragflügeln über das Wasser fliegen und den Zuschauern ein neues Erlebnis bieten.
Die Widerstandsfähigkeit des Kanusports wurde während der COVID-19 für alle sichtbar unter Beweis gestellt. Als viele Sportarten abgesagt wurden, haben viele unserer Organisatoren einen Weg gefunden, die Veranstaltungen durchzuführen. Natürlich waren diese Veranstaltungen ganz anders als die, an die unsere Sportler und Fans gewöhnt waren.
Wir haben unseren Organisatoren und Sportlern viel abverlangt. Aber sie haben es geschafft. 2020 war fast ein Totalausfall, 2021 war nur unwesentlich besser. Aber wir gehen gestärkt aus dem Jahr 2022 hervor und haben große, spannende Pläne für die Zukunft.
Der prall gefüllte Terminkalender für 2022 zeigt die Vielseitigkeit unserer Sportart und das breite Spektrum an Wasseraktivitäten auf der ganzen Welt. Wir haben im vergangenen Jahr viel Erfahrung bei der Organisation von Veranstaltungen unter pandemischen Bedingungen gesammelt und sind zuversichtlich, dass wir auf der Grundlage dieser Erfahrung sichere Wettkämpfe für unsere Athleten organisieren können.
Auch wenn viele unserer nationalen Verbände im vergangenen Jahr finanziell unter den Auswirkungen der Krise gelitten haben, müssen wir jetzt zusammenstehen und nach Möglichkeiten suchen, die besonders betroffenen Verbände zu unterstützen, um möglichst vielen Teams die Teilnahme an den Wettkämpfen zu ermöglichen.
Für den Kanusport, die ICF und unsere Verbände sieht das Jahr 2022 glänzend aus
.

Quelle DKV
Marianne Stenglein, Referentin für Presse,  13.01.2022

(A)
Paris 2024 plant spektakuläre Olympia-Eröffnungsfeier an der Seine
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024 soll an der Seine stattfinden. Paris, eine der bekanntesten Städte der Welt mit ihren berühmten Bauwerken, dient dabei als Kulisse. Dieses Konzept wurde vom Organisationskomitee der Spiele jetzt vorgestellt.

Der Fluss, die Seine, wird dafür zur Bühne für die Athletinnen und Athleten. Mehr als 160 Boote sollen die Mannschaften der 206 Nationalen Olympischen Komitees (NOK) und des IOC-Flüchtlingsteams auf einer sechs Kilometer langen Strecke von der Pont d'Austerlitz bis zum Trocadéro bringen. Sie werden dabei viele der berühmten Pariser Denkmäler, Brücken und kulturelle Einrichtungen wie die Kathedrale Notre Dame, den Louvre und den Eiffelturm passieren.

Das Flussufer wird zu großen Teilen für die Zuschauer frei zugänglich sein, mehr als 600 000 Besucher werden erwartet, um die Athletinnen und Athleten aus aller Welt bei der Parade zu begrüßen. Entlang der zahlreichen Brücken und Kais an der Strecke stehen Zuschauerplätze zur Verfügung.

„Die Eröffnungsfeier an der Seine, dem symbolträchtigen Fluss im Herzen der Stadt, zu veranstalten, passt perfekt zu dem Bestreben von Paris 2024, das Modell der Spiele neu zu erfinden, indem es möglichst vielen Menschen die Teilnahme ermöglicht“, sagte IOC-Präsident und Fecht-Olympiasieger Thomas Bach anlässlich der Vorstellung der Pläne im Dezember. „Diese Zeremonie wird ein außergewöhnliches Erlebnis für alle teilnehmenden Athleten, aber auch und vor allem für die Menschen in Paris, für Frankreich und für die ganze Welt sein.“

Der Präsident von Paris 2024, Kanuslalom-Olympiasieger Tony Estanguet, erklärte: „Die Eröffnungsfeier von Paris 2024 wird einfach magisch werden, ihre Inszenierung bahnbrechend. Es wird eine Zeremonie für die Menschen, offen für alle. Sie wird der Welt das Beste von Frankreich zeigen. Ein Fest wie kein anderes – und die Welt ist dazu eingeladen.“

Die Olympischen Spiele Paris 2024 finden vom 26. Juli bis 11. August 2021 statt. Quelle DKV
Mehr Informationen finden Sie hier!

Bild: Tony Estanguet


Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 7.1.2022

(A)
Mit den European Championships Munich 2022 empfängt München die größte Sportveranstaltung seit den Olympischen Sommerspielen 1972
Mit den European Championships Munich 2022 empfängt München die größte Sportveranstaltung seit den Olympischen Sommerspielen 1972. Vom 11. bis 21. August 2022 kämpfen Europas beste Athletinnen und Athleten in den Sportarten Beachvolleyball, Kanu-Rennsport, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Tischtennis, Triathlon und Turnen um die begehrten Goldmedaillen. (Kanuslalom ist nicht dabei, da in Augsburg Ende Juli 2022 die Kanuslalom Weltmeisterschaft stattfindet).
Neben dem Olympiapark als Herzstück der Veranstaltung putzt sich die gesamte Stadt für ein spektakuläres und unvergleichliches Erlebnis heraus. Geballter Spitzensport umrahmt von einem bunten Festival – so lässt sich ein goldenes Jubiläum gebührend feiern.
Die Olympia-Regattaanlage feiert 2022 doppelt Premiere: Erstmals in ihrer Geschichte werden hier die Europameisterschaften im Rudern und Kanu-Rennsport zu Gast sein. Die Anlage wurde für die Olympischen Spiele 1972 erbaut, hat seitdem eine Vielzahl an Events ausgerichtet und bietet bis heute erstklassige sowie faire Wettkampfbedingungen. Die Anlage zählt acht Bahnen mit einer Länge von 2.000 Metern.
https://www.munich2022.com/de
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 4.1.2022 Quelle Munich 2022

webmaster
Impressum Kontaktformular Datenschutz  Copyright © by Kanu-Bezirk Schwaben