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Augsburger Eiskanal Areal – Einschränkungen nicht nur wegen der Corona Pandemie
Der Olympiapark am Augsburger Kanu-Eiskanal wird nun für die Weltmeisterschaft im Jahr 2022 generalsaniert. Die Gesamtkosten fallen im Vergleich zu den letzten Schätzungen leicht höher aus und belaufen sich derzeit insgesamt auf 19,8 Millionen Euro. Die Verantwortlichen der Stadt Augsburg hatten - anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Austragung der Olympischen Kanuslalom Wettbewerbe im Jahr 1972 auf dem Eiskanal - maßgeblich unterstützt durch die Kanuvereine Kanu Schwaben und AKV – sich erfolgreich für die Kanuslalom Weltmeisterschaft als lokaler Ausrichter des DKV Deutschen Kanuverbandes beworben und auch den Zuschlag erhalten.
Die weltweit bekannte Slalomanlage am Eiskanal ist seit den Olympischen Spielen 1972 ein beliebter Standort für sportliche Großveranstaltungen. Nach den Olympischen Spielen 1972 fanden in Augsburg die Slalom -Europameisterschaften 1996 und 2012, die Slalom - Weltmeisterschaften 1985 und 2003 sowie unzählige Slalom- und Wildwasser Sprint -Weltcuprennen und Deutsche Meisterschaften in diversen Disziplinen sowie nationale Qualifikationsrennen statt. Nicht zu vergessen –in 2011 gab es zudem die erste Wildwasser Sprint Weltmeisterschaft in Augsburg mit dem Ausrichter Kanu Schwaben. Im Sommer 2018 hat der Internationale Kanuverband (ICF) in Tokio entschieden, dass die Weltmeisterschaft 2022 in Augsburg ausgetragen wird. Die Stadt Augsburg stellte den Förderantrag an Bund und Land für eine Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal im Hinblick auf die WM 2022.
Die Generalsanierung der Augsburger Kanu Anlage beschäftigte in den vergangenen Jahren den Augsburger Sportausschuss. Der damalige Sportreferent Dirk Wurm erklärte, dass der Freistaat Bayern im Rahmen der Förderung 50 Prozent bis 9,75 Millionen Euro übernehme. Die Bundesregierung übernimmt 40 Prozent der förderfähigen Kosten.
Mit der Generalsanierung ist es dann allerdings nicht getan. Der DKV Deutsche Kanu Verband schätzt die Kosten zur Durchführung der Slalom Weltmeisterschaft auf etwa 950.000 Euro. Ausgaben für Organisation, Werbung, Infrastruktur, sportspezifische Ausgaben, Personalkosten, Verpflegung, Übernachtung, Transferkosten, Eröffnungsfeier/Abschlusszeremonie würden durch Einnahmen aus Vermarktung, Eintrittsgelder, Startgelder, Spenden und Fördermittel gedeckt.
Die Arbeiten haben mit vorbereitenden Maßnahmen wie der Rodung von Bäumen, Rückbau der Elektronik und Rückbau der Fassaden wegen Fledermausnistplätzen bereits ab Ende Februar begonnen. Zwölf Bäume mussten weichen. Die Stadt Augsburg erklärte hierzu, dass die Fällung notwendig gewesen sei, um die Sanierung und die Erweiterung der bestehenden Gebäude hinsichtlich der Brandschutzanforderungen durchführen zu können.
Die beiden Augsburger Kanuvereine haben zwischenzeitlich ihre Bootshäuser ausgeräumt und sind im Interims Bootshaus mit ihren Booten und Paddeln, sowie in Interims Container – gleich neben dem Kegelzentrum - eingezogen. Was erschwert wurde, durch den Lockdown  der Corona Pandemie. Die Fassade der Bootshäuser soll im Zuge der Schadstoffsanierung erhalten bleiben. Während der Kanuslalom Weltmeisterschaft in zwei Jahren soll das Gebäude dann als Athletenzentrum dienen. Nach der Großveranstaltung ziehen die beiden Augsburger Kanu-Vereine wieder in ihre „alten“ – nunmehr generalsanierten Bootshäuser zurück.
Die Kosten für die Generalsanierung belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 19,8 Millionen Euro. Aufgrund der ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie werden erhöhte Baukosten
möglich sein. Bei einer erwarteten Bauzeit von gut zwei Jahren erfolgt eine erneute Prognose der Ausführungskosten nach Abschluss des ersten Jahres Bauzeit in Form einer Hochrechnung auf den Fertigstellungszeitpunkt. Wird also ständig überprüft. Aufgrund der eingeleiteten Baumaßnahmen wurde eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer über die Spickelstraße eingerichtet, damit die Naherholungsgebiete Hochablass sowie der Kuhsee erreichbar bleiben. Bis Ende 2021 sollen die Arbeiten am Eiskanal andauern. Ab April 2022 werden dann Testläufe bzw. Wettkämpfe möglich sein, ehe vom 26. bis 31. Juli die Kanuslalom Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Also ein enges Zeitfenster.
Wegen der Generalsanierung Einschränkungen mit dem Training, aber zudem machte den Kanuten die Corona Pandemie einen Strich durch die Rechnung – keine Wettkämpfe in absehbarer Zeit möglich, hieß es vom DKV und ICF zu Beginn der Pandemie.
Ab Juni dann:
Die Olympiastrecke und der Hauptstadtbach im Olympiapark Augsburg sind ab dem 04.06.2020 bis voraussichtlich Frühjahr 2022 für den Sportbetrieb gesperrt.
Die Schließung wird notwendig da die Kanäle unmittelbar an bzw. durch den
Sicherheitsbereich der Großbaustelle Olympiapark führen. Es besteht Lebensgefahr. 
Ausnahmegenehmigungen für die Augsburger Kanuvereine, sowie die Kaderathleten des DKV/BKV wurden mittels Sicherheitsunterweisung und der Ausgabe von Zugangsberechtigungen erteilt, was aber streng überwacht wird.
Der Olympiapark wird einschließlich der Gebäude, Strecken und Außenanlagen für die Austragung der Kanu Weltmeisterschaft 2022 vollumfänglich saniert. Die 
Zufahrt zum Areal Olympiapark ist als Zubringerstraße für den Baustellenverkehr ausgewiesen, es besteht keine Park- oder Wendemöglichkeit.
Ende Juni dann: 
Was tut sich denn derzeit bei den Kanuten in Zeiten der Corona Pandemie und des Umbaus auf dem gesamten Olympiagelände? 
Training ist ja Gott sei Dank nun wieder erlaubt, Slalom Wettkämpfe sind zwar momentan noch nicht in Aussicht, aber die Deutsche Schülermeisterschaft Anfang Oktober soll auf jeden Fall am 03./04.10.2020 in Schwerte stattfinden. 
Die Leistungssportler sowie die Schüler, Jugend, Junioren, LK konnten wir fleißig beim Training an den verschiedenen Augsburger Kanälen antreffen bzw. auf den Weg zu den Trainingsstrecken.  Die Jugend/Junioren, LK Deutsche Meisterschaften finden auf der Saalach in Lofer / Österreich vom 11.-13.09.2020 statt. Vorher wird es sicherlich auch noch eine Qualifikation geben. Sicherlich in Markkleeberg.
Leider müssen alle Augsburger Kanuten unter erschwerten Bedingungen trainieren und es dürfen nur Vereinsmitglieder bzw. BKV/DKV Kadermitglieder mit spezieller Einweisung auf die Olympiastrecke bzw. auch deren Trainer. Die Kanustrecken mit alten Bootshäusern (speziell die Olympiastrecke) hat ja an ihren Ufern die Baustellen und für niemand außer den o.a. Personen ist das Betreten des Geländes erlaubt, zudem alles abgesperrt mit Bauzäunen.
Die Vereinsmitglieder – egal ob Schüler, Jugend oder LK aber auch die Breitensportler – sind heilfroh wieder trainieren zu dürfen und die Vorstandschaft der Kanu Schwaben hatte nach Monaten der Corona -Pandemie - Pause endlich wieder eine Vorstandsitzung im neuen Interims Büro. Die Mitglieder wurden zwar per Email oder vereinzelt auch per Video Konferenz vom Vorstand Hans Koppold jeweils zeitnah informiert, aber es gab in der Vorstandschaft nach der langen Pause so viel zu besprechen und die Freude war natürlich groß, sich – mit 1,5 Meter Abstand jeweils – wieder persönlich zu treffen. Der Umzug ins Interims - Bootshaus mit all den Booten und Paddeln hatte ja wunderbar geklappt, der Aufenthaltsraum im Container steht für die Kanuten zur Verfügung und auch die Toiletten sind zugänglich. Lediglich die Benutzung der Duschen sowie die Umkleideräume ist derzeit nicht erlaubt und deshalb noch geschlossen.
Für Mitglieder, welche sich noch beim Herrichten der Räume (Bootshalle, Aufenthaltsraum und dem Außenbereich) einbringen möchten, können sich gerne an den Vorstand Hans Koppold wenden.
Eine noch nie dagewesene Saison 2020 steht uns bevor, wir machen das Beste daraus und freuen uns, dass das Vereinsleben – wenn auch noch mit Abstandsregeln und einigen Corona bedingten Einschränkungen – langsam wieder anläuft!
Der Schwabenritter musste – Corona bedingt – ja beim letzten Mal ausfallen, aber ein Neu Anfang wird nunmehr hiermit gemacht. Wettkämpfe im Kanusport fanden in der Zwischenzeit nicht statt und individualer Sport war beim Lockdown zwar später dann erlaubt, aber jetzt ist wieder gemeinschaftliches Training – mit strengen Auflagen aber immerhin – möglich. Wir freuen uns auf eine gute „außergewöhnliche Saison 2020“.
Marianne Stenglein / Referentin für Presse / Kanu Schwaben Augsburg/05.07.2020

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Trotz Corona Pandemie gehen die Sanierungsarbeiten auf dem Augsburger Olympia Areal
seit Wochen zügig voran...

Im Hinblick auf die ICF Kanu Slalom Weltmeisterschaft 2022 und im Bezug der Generalsanierung des Olympiaparks am Augsburger Eiskanal wurde das Areal ab Mittwoch, 20. Mai 2022, für die Öffentlichkeit gesperrt.
Die Sperrung der Großbaustelle erfolgt im Süden ab Zugang zum Hochablass und im Norden ab Höhe Kegelzentrum.
Die Zufahrtsstraße "Am Eiskanal" ist ab Kreuzung Friedberger Straße als Sackgasse ausgewiesen.
Am Kegelzentrum besteht keine Park- oder Wendemöglichkeit. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine Umleitung über die Spickelstraße (Kegelzentrum-Historisches Wasserwerk-Hochablass) eingerichtet und ausgeschildert.
Der Durchgang von der Eiskanalstraße für die Vereinsmitglieder ist links neben dem Interims Bootshaus, weiter links und dann an der Brücke rechts geht es dann bis zum Bundesleistungszentrum.
Das Interims Bootshaus war notwendig, denn die beiden Bootshäuser von AKV und Kanu Schwaben werden desgleichen generalsaniert. Das Training auf den Kanälen ist bedingt durch Corona erst seit kurzem - und das unter strengen Auflagen - nur bedingt möglich.
Die Sperrung des Olympia Areals dauert nach Angaben der Stadtverwaltung Augsburg voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022.



Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 22-05-2020



Sportausübung alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig
Das bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat der WSP-Zentralstelle Bayern folgende Auslegung der Allgemeinverfügung für den Wassersport aufgetragen:
Der Schutzzweck der Allgemeinverfügung, nämlich die Eindämmung der Ausbreitung des Virus, steht im Vordergrund. Der eigene Hausstand darf nicht ohne triftigen Grund verlassen werden (Einkaufen, Berufsausübung etc.).
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung, dürfen weiterhin ausgeübt werden:
  • Sportboothäfen, Vereinsgelände, Trockenliegeplätze, Bootshallen etc. sind keine Einrichtungen, die den notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Sie dienen der Freizeitgestaltung, ein Betrieb ist damit ausgeschlossen
  • Das Ein- und Auswassern von Booten für Arbeiten oder zum Beispiel das Arbeiten an Wasserfahrzeugen (Herrichten zur Vorbereitung der Einwasserung, Streichen, Schleifen etc.) stellt keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands dar und muss als Ausübung eines Hobbys gesehen werden, das in dieser Ausprägung nicht unter die Ausnahme für den Sport fällt. Eine Ausnahme gilt für Gewerbebetriebe (Reparaturfirmen).
  • Zulässig ist die Ausübung des Sports und die Bewegung an der frischen Luft alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands in Form von:
o   Bootfahren mit Segel- oder Ruderbooten.
o   Stand-up-Paddeln
o   Kitesurfen, Windsurfen u. ä.
Ausgeschlossen ist der Betrieb von ausschließlich maschinengetriebenen Sportbooten; er fällt nicht unter „sportliche Betätigung“.
Im Grundsatz bedarf es jedoch immer einer Beurteilung des Einzelfalls. Häfen, Vereinsanlagen, Trockenliegeplätze und sonstige Freizeitanlagen dürfen dabei nicht benutzt werden, da deren Betrieb untersagt ist. Ein Einwassern ist lediglich an öffentlich zugängigen Slipstellen zulässig. Angler dürfen ebenfalls mit dem entsprechenden Abstand ihren Sport ausüben.
Zudem wird darauf hingewiesen, dass es bei der Durchführung des Wassersports regelmäßig zu Rettungseinsätzen kommt, bei denen das Personal der Wasserwacht, der DLRG, der Feuerwehren, der Rettungsdienste und ggf. der Polizei eingebunden wird.
Jürgen Wagner, EPHK
PP Mittelfranken SG E4, WSP-Zentralstelle Bayern 10.04.2020

(A)
VERSCHIEBUNG DER OLYMPISCHEN SPIELE NUN OFFIZIELL

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, und der japanische Premierminister Abe Shinzo haben heute Morgen in einer eine Telefonkonferenz beschlossen, die Olympischen Spiele in das Jahr 2021 zu verschieben.
IOC-Präsident Bach und Japans Premierminister Abe äußerten ihre gemeinsame Besorgnis über die weltweite COVID-19-Pandemie und darüber, was sie für das Leben der Menschen bedeutet und welche erheblichen Auswirkungen sie auf die Vorbereitung der globalen Athleten auf die Spiele hat.
In einem sehr freundlichen und konstruktiven Treffen lobten die beiden Staats- und Regierungschefs die Arbeit des Organisationskomitees für Tokio 2020 und stellten fest, dass in Japan große Fortschritte im Kampf gegen COVID-19 erzielt wurden.
Die beispiellose und unvorhersehbare Ausbreitung des Ausbruchs hat dazu geführt, dass sich die Situation im Rest der Welt verschlechtert hat. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte gestern, dass sich die COVID-19-Pandemie "beschleunigt". Mittlerweile sind weltweit und in fast allen Ländern mehr als 375.000 Fälle registriert, und ihre Zahl wächst von Stunde zu Stunde.
Unter den gegenwärtigen Umständen und auf der Grundlage der Informationen, die die WHO heute zur Verfügung gestellt hat, sind der IOC-Präsident und der japanische Premierminister zu dem Schluss gekommen, dass die Spiele der XXXII. Olympiade in Tokio auf einen Zeitpunkt nach 2020, jedoch nicht später als im Sommer 2021 verschoben werden müssen. Um die Gesundheit der Athleten, aller an den Olympischen Spielen Beteiligten und der internationalen Gemeinschaft zu schützen.
Die Staats- und Regierungschefs waren sich einig, dass die Olympischen Spiele in Tokio in diesen schwierigen Zeiten ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die Welt sein könnten und dass die olympische Flamme das Licht am Ende des Tunnels werden könnte, in dem sich die Welt gegenwärtig befindet. Daher wurde vereinbart, dass die olympische Flamme in Japan bleiben wird. Es wurde auch vereinbart, dass die Spiele den Namen Olympische und Paralympische Spiele Tokio 2020 behalten.
25.03.2020 Quelle: www.canoeicf.com


v.l.: Hans Koppold, Thomas Konietzko
Marianne Srenglein 22.03.2020


Deutscher Kanu-Verband

Presse-Information
Deutscher Kanu-Verband e.V. Postfach 100315 Duisburg
Web: www.kanu.de
E-Mail: service@kanu.de
Offener Brief des DKV-Präsidiums:

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,


das Präsidium des Deutschen Kanu Verbandes hat sich in einer kurzfristig einberufenen Präsidiumssitzung mit den Auswirkungen des Coronavirus auf unseren Sport und unsere Vereine beschäftigt und empfiehlt seinen Vereinen und Landesverbänden, die unten aufgeführten Maßnahmen umzusetzen.

Oberste Prämisse bei unseren Vorschlägen ist es, dass sich kein Sportler, Betreuer oder Funktionär einer unnötigen Gefahr aussetzt. Dabei ist dem Präsidium bewusst, dass die aufgeführten Maßnahmen erheblichen Einfluss auf die gewohnten Abläufe des Sport- und Wettkampfbetriebes in unseren Vereinen und auf Bundesebene haben. In Abwägung aller Umstände erscheinen uns diese Maßnahmen aber nötig, um alle Risiken einer Ansteckung zu minimieren. Die abschließende Entscheidung liegt bei den Vereinen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

1. Wir empfehlen allen Vereinen, vorläufig bis einschließlich Ostern den Wettkampfbetrieb einzustellen. Darunter fallen alle geplanten Regatten auf Vereinsebene, Athletik- oder andere Wettkämpfe in Vereinen oder auf Landes- und Bundesebene. 

2. Wir empfehlen, alle geplanten Gemeinschaftsfahrten oder Unternehmungen zunächst bis einschließlich Ostermontag abzusagen.

3. Wir empfehlen, die Gremienarbeit auf Vereinsebene, Landesebene und Bundesebene insofern vorerst bis Ostermontag einzustellen, dass keine Präsenzveranstaltungen, Vorstandssitzungen oder ähnliche Gremiensitzungen abgehalten werden. Stattdessen soll ein notwendiger Austausch ausschließlich im Rahmen von Telefonkonferenzen oder Onlinekonferenzen erfolgen.

4. Wir empfehlen allen Vereinen, zunächst bis einschließlich Ostermontag auf Trainingseinheiten in geschlossenen Räumen auf engem Raum zu verzichten. Dies betrifft insbesondere Training in Krafträumen und Turnhallen. Training sollte ausschließlich im Freien in kleinen Gruppen unter Verzicht auf Körperkontakt erfolgen.

5. Wir empfehlen allen Vereinen, vorerst keine Trainingslager im Ausland durchzuführen und von Gemeinschaftsfahrten ins Ausland abzusehen.

6. Wir empfehlen unseren Vereinen folgende Hygienemaßnahmen:

Der DKV empfiehlt die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen in unseren Bootshäusern zu gewährleisten:

• Aushang der Infobögen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zur hygienischen Händewaschung an allen Handwaschplätzen
(Details auf der BzgA-Website: www.infektionsschutz.de/haendewaschen.html und www.infektionsschutz.de/mediathek/printmaterialien/)
• Durchgehende Sicherstellung der Nachfüllung von Seifenspendern und Einmalhandtüchern an allen Handwaschplätzen
• Bereitstellung von Handdesinfektionsmittelspendern an zentralen Punkten sowie an Handwaschplätzen (unter strikter Beachtung von Brandschutz- und Fluchtwegauflagen)
• Durchgehende Sicherstellung und Intensivierung der Flächen- und Raumreinigung (insbesondere alle Handkontaktpunkte wie Türklinken)
• Ggf. durchgehende Sicherstellung der maschinellen Aufbereitung von Mehrweggeschirr (insbesondere Trinkbehältern), ansonsten wird Einweggeschirr empfohlen
• Verzicht auf den Verkauf offener Getränke
• Eine dem Infektionsrisiko angemessene Belüftung des Bootshauses

Bleibt gesund!

Euer DKV-Präsidium 14.03.2020

(A)

Coronavirus: Auswirkungen auf die Vorbereitungen im Wettkampfsport

Einschätzung durch den Sportdirektor Dr. Jens Kahl.
Zur Beurteilung der Gefahrenlage stehen wir in engen Kontakt und Abstimmung mit dem DOSB, dem leitenden Olympiaarzt Dr. Bernd Wolfarth und unserem Mannschaftsarzt Dr. Michael Cassel. Der DOSB gibt wöchentlich einen aktuellen Lagebericht mit Empfehlungen heraus.

Für Trainingslehrgänge oder Wettkämpfe im Ausland stellt sich die Situation momentan wie folgend dar:
In Asien sind insbesondere China und Südkorea betroffen. In Europa sind im Norden Italiens inzwischen ca. 2000 Menschen am Coronavirus erkrankt. Dies hat auch erhebliche Auswirkungen auf den Sport. In Norditalien wurden an vergangenen Wochenenden Serie-A Spiele ad-hoc abgesagt. Der Karneval in Venedig wurde ebenfalls unterbrochen.

Wie bereits in den Vorbewertungen dargestellt, rät der DOSB von Reisen in die betroffenen Provinzen in Norditalien ab. Es gibt eine Reihe von Gründen, aktuell Wettkämpfe und Trainingslager in diesen Gebieten auszusetzen.

Während die Gefahren einer direkten Ansteckung mit dem Virus relativ gering sind, machen uns eventuell eintretende logistische Probleme (Schließung von Grenzen und Einstellung des Personenverkehrs) und damit verbundene unklare Rückreiseoptionen und insbesondere Quarantänerisiken mehr sorgen. Eine Quarantänesituation könnte einen Trainingsausfall von 10 -14 Tagen nach sich ziehen.

Für Trainingslehrgänge im Inland ist die Lage aus unserer Sicht etwas gemäßigter:
·        Weder durch die Gesundheitsämter, noch durch den DOSB werden zurzeit die Absage von Sportveranstaltungen und Trainingslehrgängen empfohlen.
·        In Deutschland sind ca. 190 infizierte Personen festgestellt worden.
·        Trotz Karneval oder wöchentlichen Bundesligaspielen mit größeren Menschenansammlungen sind die Fallzahlen nicht erheblich bzw. drastisch  angestiegen.
·        Die Gesundheitsämter arbeiten effektiv an der Aufdeckung von Infektionen und der Isolierung infizierter Menschen und möglicherweise durch sie infizierter Personen im Umfeld. Erste Personen sind aus Quarantänemaßnahmen entlassen worden, ohne dass weitere Erkrankungen zu verzeichnen waren.

Auch wenn wir bemüht sind, auch unter diesen widrigen Umständen unseren Sport weiterhin durchzuführen, steht die Gesundheit der Sportler unseres Verbandes im Vordergrund. Wir werden die Entwicklungen deshalb aufmerksam beobachten. Es ist gut möglich, dass sich die Einschätzungen täglich ändern können und wir dann auf die neue Situation schnell reagieren müssen.

Aber auch wir Trainer und Trainerinnen, Sportlerinnen und Sportler und Wettkampfrichter und Schiedsrichter können selbst eine Menge dazu beitragen, die

Auswirkungen des Coronavirus zu minimieren:

·        In den Trainingslehrgängen oder bei Wettkämpfen werden wir auf erhöhte Maßnahmen zur Desinfektion und verstärkte Anwendung von Hygienemaßnahmen achten.
·        Wegen erhöhter Ansteckungsgefahren in großen Menschenansammlungen (Großveranstaltungen, Konzerte, Shoppingcenter, Messen) sind diese zu meiden.
·        Begrüßungen per Handschlag oder mit Umarmungen sollten in dieser Zeit unterlassen werden.
·        Erkrankte Personen (auch bei leichten Symptomen) sollte für die Zeit der Erkrankung zu Hause bleiben und nicht am öffentlichen Leben teilnehmen

Der Sportdirektor hat unter diesen Umständen folgende Entscheidungen getroffen:

·        Um eine optimale Vorbereitung auf die Saison nicht übermäßig zu stören, wollen wir möglichst an den Trainingslehrgängen unter klimatisch günstigen Bedingungen festhalten. Maßnahmen aus Krisengebieten (z.B. Italien) werden in unbedenkliche Regionen verlagert (z.B. Spanien, Frankreich und Portugal). Reservezimmer für eine eventuelle Separierung Erkrankter werden vorgehalten.
·        Alle momentan in Deutschland geplanten Wettkämpfe und Lehrgänge werden planmäßig durchgeführt.
·        Trainer und Betreuer (insbesondere medizinisches Personal) achten verstärkt auf die Umsetzung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen
·        In den Trainingslehrgängen oder bei Wettkämpfen werden wir auf erhöhte Maßnahmen zur Desinfektion und verstärkte Anwendung von Hygienemaßnahmen achten.
·        Wegen erhöhter Ansteckungsgefahren in großen Menschenansammlungen (Großveranstaltungen, Konzerte, Shoppingcenter, Messen) sind diese zu meiden.
·        Begrüßungen per Handschlag oder mit Umarmungen sollten in dieser Zeit unterlassen werden.
·        Erkrankte Personen (auch bei leichten Symptomen) sollte für die Zeit der Erkrankung zu Hause bleiben und nicht am öffentlichen Leben teilnehmen 

Der Sportdirektor hat unter diesen Umständen folgende Entscheidungen getroffen:

·        Um eine optimale Vorbereitung auf die Saison nicht übermäßig zu stören, wollen wir möglichst an den Trainingslehrgängen unter klimatisch günstigen Bedingungen festhalten. Maßnahmen aus Krisengebieten (z.B. Italien) werden in unbedenkliche Regionen verlagert (z.B. Spanien, Frankreich und Portugal). Reservezimmer für eine eventuelle Separierung Erkrankter werden vorgehalten. 
·        Alle momentan in Deutschland geplanten Wettkämpfe und Lehrgänge werden planmäßig durchgeführt.
·        Trainer und Betreuer (insbesondere medizinisches Personal) achten verstärkt auf die Umsetzung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen.
Marianne Stenglein, 05.03.2020
Süddeutsche Meisterschaft in Günzburg Abgesagt oder Verschoben (Info Folgt)
Bild: Blick auf die Günz, welche kurz darauf in die Donau mündet, die Wettkampf - Slalomtore müssen aber erst noch eingehängt werden

Die Kanuslalom Saison wird in Bayern am 9. und 10. Mai 2020 mit einem Highlight auf der Günz in Günzburg mit der Süddeutschen Meisterschaft in allen Klassen durch den Kanuverein VfL Günzburg eingeleitet. Zum Trainieren haben sich schon einige große Slalom - Vereine aus dem süddeutschen Raum angemeldet. In der nächsten Woche werden vermutlich bereits auf der Wettkampfstrecke die Wettkampf-Slalomstangen eingehängt, aber vorher hatte der VfL Günzburg unter der Leitung der Familie Imminger mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern noch ein besonderes Schmankerl für seine Mitglieder und Freunde anzubieten, das jährliche "Kesselfleischessen", immer zu Beginn der Fastenzeit, denn anschließend muss/sollte ja gefastet werden. Diese Aktion kommt immer wieder sehr gut an und der rührige Verein konnte auch an diesem Samstag (29.02.2020) alle begeistern. Seit über 20 Jahren wird diese Tradition schon gepflegt, aber auf was sie sich besonders freuen, ist natürlich die anstehende Großveranstaltung Anfang Mai mit der Süddeutschen Meisterschaft. Der BKV Bezirksvorsitzende Schwaben ist mit Udo Imminger als Präsident, seinem Bruder Harald Imminger als Vorstand des VFL Günzburg Abteilung Kanu, dem stellv. Vorsitzendem Stefan Gary, und dem Slalom/Jugendwart Sebastian Imminger und seinem erfahrenem Team schon ganz "heiß" auf das sportliche Großereignis.

Bootshaus VFL Günzburg



Sebastian Imminger rührt imKochtopf

v. l.: Harald Imminger, Udo Imminger, Andrea Imminger, Sebastian Imminger
Text und Fotos von Marianne Stenglein
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