Archiv

aktuell



Am 29. November 2020 um 13.00 Uhr
beim TSV Aichach 1868 e.V. / Abteilung Kanu
86551 Aichach, Donauwörther Straße 12

Ob, wann und wo der Bezirkstag letztendlich, Corona bedingt stattfindet, wird spätestens zwei Wochen vorher bekannt gegeben.


DKV-PRÄSIDIUM BITTET UM VORSICHT BEI ANSTEHENDEN GREMIENTAGUNGEN
Die Herbst- und Wintermonate sind bei einem Sommersportverband traditionell für zahlreiche Gremientagungen reserviert.
Die vergangene Saison wird zurückblickend analysiert, Entscheidungen für das nächste Jahr werden getroffen und Meisterschaften vergeben. 
Im Deutschen Kanu-Verband stehen zwischen Oktober 2020 und April 2021 fast 20 verschiedene Gremientagungen an. Die wichtigste Veranstaltung ist der im April geplante Deutsche Kanutag in Wiesbaden. 
Bei der Präsidiumssitzung am 15. Oktober 2020 in Duisburg hat das höchste Gremium des Verbandes nun Empfehlungen in Anbetracht der fortschreitenden Entwicklung der Corona-Pandemie für die kommende Zeit ausgesprochen.
Alle Bundes- und auch Landesgremien sollen vor anstehenden Sitzungen und Tagungen intensiv prüfen, ob es unbedingt notwendig ist, diese in Präsenzform durchführen zu müssen. Weiter empfiehlt das Präsidium, Sitzungen und Tagungen - wann immer möglich - als Video-Konferenzen abzuhalten. Sollte die Präsenzform unumgänglich sein, sind zum einen der DKV-Hygieneleitfaden für Sitzungen, Tagungen und Versammlungen und zum anderen mögliche Hygienevorgaben seitens des Anbieters der hierzu genutzten Örtlichkeiten zwingend zu berücksichtigen.
In diesem Sinne hat das Präsidium sich auch darauf verständigt und einstimmig beschlossen, die für Mitte November geplante Sitzung des Verbandsausschusses in Leipzig als Video-Konferenz durchzuführen. 
„Wir sind uns unserer Verantwortung sehr wohl bewusst“, meinte DKV-Präsident Thomas Konietzko im Anschluss an die Tagung. „Die Entwicklung ist besorgniserregend, und wir wollen die Mitarbeiter im Verband keiner unnötigen Gefahr aussetzen. Im vergangenen Frühjahr hat es sich gezeigt, dass wir auch teilnehmerstarke Tagungen per Videokonferenz durchführen können. Natürlich ist es viel besser, kritische Dinge Auge in Auge zu diskutieren, aber jetzt steht erst einmal die Gesundheit aller im Vordergrund.“
Auch über die Durchführung des Kanutages im April 2021 beriet sich das Präsidium in Duisburg, da die Planung und Vorbereitung einer so großen Veranstaltung mehrere Monate benötigt. „Wir sind nach wie vor optimistisch, dass wir einen normalen Kanutag im nächsten Jahr durchführen können“, ergänzte Konietzko. „Aber wir sind uns bewusst, dass auch eine Verschiebung des Kanutages in Betracht gezogen werden muss. Dies wollen wir im Dezember entscheiden, wenn die Verträge für die Veranstaltung unterzeichnet werden müssen.“ Quelle DKV
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 20.10.2020

(A)
RUDERER UND KANUTEN FORDERN:
STADT MÜNCHEN SOLL AN DER SANIERUNG DER OLYMPIA-REGATTAANLAGE FESTHALTEN
• Ermutigendes Spitzengespräch der Verbände mit Sportbürgermeisterin Verena Dietl
• Stadtrat soll in einem ersten Schritt 15 Millionen Euro für dringende Arbeiten genehmigen
• Unsichere Zukunft für mehr als 2.000 Sportler in über 12 Vereinen vor Ort beenden

Mit dem Beschluss des Münchner Stadtrats vom Juli dieses Jahres, das seit Jahren diskutierte und 2019 beschlossene Budget für eine umfangreiche Sanierung der traditionsreichen Sportstätte vorerst wieder zu streichen bzw. die Sanierung weiter zu verschieben, stehen die über 2.000 Freizeit- und Leistungssportler aus den mehr als zwölf Vereinen vor Ort genauso wie die Anbieter von Freizeitsportaktivitäten vor einer unsicheren Zukunft.
Die Präsidenten des Deutschen Ruderverbandes, Siegfried Kaidel, und des Deutschen Kanu-Verbandes, Thomas Konietzko, sowie die Vertreter der beiden Landesverbände wollten deshalb aus erster Hand von der zuständigen Bürgermeisterin Verena Dietl wissen, wie sich die Landeshauptstadt die Zukunft der Regattaanlage vorstellt.
Blid: Thomas Komietzko
Bei dem Spitzengespräch stimmten beide Seiten überein, dass eine Sanierung dringend notwendig ist und nicht weiter aufgeschoben werden kann und mit Blick auf die European Championships 2022 auch zeitnah erfolgen muss. Die Zustände im Sanitärbereich sowie in den Funktionsgebäuden sind schon jetzt marode.
Die Sportvereine an der Regattastrecke und ihre Spitzenverbände sowie die Anbieter von Freizeitsportaktivitäten begrüßen die Ankündigung der Bürgermeisterin und des Sportamtes: Die wollen im Stadtrat beantragen, dass schon für die Jahre 2021 und 2022 15 Millionen Euro für die Sanierung bereitgestellt werden. Das ist genau die reduzierte Summe, die der Stadtrat mit seinem Beschluss im Juli erst für die Zeit von 2023 bis 2026 vorgesehen hatte. Im November 2019 hatte der Stadtrat noch einen ersten Bauabschnitt für 61 Millionen Euro bewilligt. 
„Wir hoffen alle, dass der Münchener Stadtrat diesen Beschluss noch im Jahre 2020 fasst und die entgegen der ursprünglichen Beschlussfassung erheblich gekürzten Mittel für die Sanierung noch 2021 freigibt“, so DRV-Präsident Siegfried Kaidel.
„Da abzusehen ist, dass die geplanten 15 Millionen Euro nicht ausreichen, um die Anlage komplett und vollumfänglich zu sanieren, schlagen die an der Regattaanlage angesiedelten Vereine vor, sich mit der Stadt über die Prioritäten der Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Budgets abzustimmen“, ergänzt DKV-Präsident Thomas Konietzko.  
Am dringendsten sind zuallererst Investitionen in die Sanitärbereiche und eine Komplettsanierung des Jurygebäudes, wo die meisten Vereine ansässig sind. Im Außenbereich müssten die kompletten Steganlagen erneuert werden. Ebenso die Bunkertoiletten neben der Tribüne, die besonders von den zahlreichen Münchnern genutzt werden, die die Regattaanlage für freizeitsportliche Aktivitäten nutzen.
Bild: Klaus Junker, VP Leistungssport
Da abzusehen ist, dass die jetzt geplanten Mittel der Stadt nicht ausreichen, haben beide Partner vereinbart, für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel aus dem Bundesprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ und für Mittel aus dem Landeshaushalt zu werben. Dabei fordern die Vertreter der Sportvereine und der Anbieter von Freizeitsportaktivitäten die Stadt auf, eventuell genehmigte Drittmittel zusätzlich zu den geplanten städtischen Mitteln für Sanierungsmaßnahmen zu verwenden. 
Auch wenn die ansässigen Sportvereine die Kürzung der ursprünglich zugesagten Mittel für die Sanierung bedauern, fordern sie dennoch, langfristig am ursprünglichen Konzept der im Jahre 2019 bereits vom Stadtrat beschlossenen Gesamtsanierung festzuhalten.  
„Diese einmalige Anlage ist für den Vereins- und Freizeitsport und für die zahllosen Erholungssuchenden zu wichtig, als dass sie  vergammeln darf“, sagen Siegfried Kaidel und Thomas Konietzko: „Hier sind Ruderer, Kanuten, Stand-up-Paddler, Bogenschützen, Beachvolleyballer, Schwimmer, Triathleten, Skater, Radler, Jogger, Taucher, Angler und viele, die sich an den Ufern einfach nur erholen.“   Quelle DKV

Noch eine Information: Die ICF Kanuslalom Weltcups in Tacen / Slowenien und Pau / Frankreich finden ohne deutsche Beteiligung statt.Tacen wird am 16.-18.10.2020 stattfinden und Pau vom 6.-11.11.2020
PM DKV Marianne Stenglein 08.10.2020

ICF PLANT DEN KONGRESS 2021
Der Internationale Kanu-Verband (ICF) könnte auf der Suche nach einem neuen Gastgeber für seinen Kongress im nächsten Jahr sein, nachdem die Philippinen vorgeschlagen haben, dass sie die Durchführung der Veranstaltung zurückziehen könnten.
Der Kongress in Manila, auf dem José Perurenas Nachfolger als Präsident gewählt werden soll, wurde vom ICF-Vorstand vorläufig für den 22. bis 25. April anberaumt, nachdem er wegen der Coronavirus-Pandemie auf 2021 verschoben worden war.
In einer Erklärung teilte die ICF mit, dass es "auf die endgültige Bestätigung der Philippinen über ihren Rückzug als Gastgeber des ICF-Kongresses warte", fügte jedoch hinzu, dass es "die Verhandlungen mit Thailand" über die Ausrichtung der Veranstaltung fortsetzen werde.
Die ICF hat auch eine Nominierungsfrist für Kandidaten, die bei den Wahlen kandidieren wollen, auf den 22. Januar festgelegt, genau drei Monate vor der geplanten Eröffnung des neu arrangierten Kongresses.
Der spanische ICF-Präsident Perurena, ein ehemaliges Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), wird nach zwölf Jahren an der Spitze des weltweiten Gremiums auf dem Kongress zurücktreten. Die Verschiebung des Kongresses gewährte Perurena eine kurze Verlängerung seiner Amtszeit als ICF-Präsident und verzögerte seinen Rücktritt von einem Amt, das er seit 2008 innehatte. ICF-Vizepräsident Thomas Konietzko gab im vergangenen Monat seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt. Der Deutsche ist der einzige Kandidat, der bisher öffentlich seine Absicht erklärt hat, für das Amt zu kandidieren.
Marianne Stenglein 09.09.2020, Quelle: www.canoeicf.com

(A)
Eröffnung des Hauses der Athleten Augsburg
Durch die Eröffnung des lang ersehnten „Haus der Athleten Augsburg“ ist ein wichtiger Baustein für die Athleten dazu gekommen. Nunmehr können auch Nachwuchskanuten und Kanutinnen von außerhalb dort wohnen und zur Schule gehen und trainieren. Diese letzte Lücke „Wohnen“ konnte nun nach langer Vorbereitung geschlossen werden, denn bisher fehlte im Nachwuchsbereichs des Deutschen Kanuverbands in Augsburg das Verbundsystem Training-Schule-Wohnen.
Am 08.09.2020 war es endlich soweit. Über 50 geladene Gäste sowie zahlreiche Pressevertreter folgten der Einladung der EVKI, des DKV und des Olympiastützpunktes Bayern. Die Begrüßung erfolgte durch Frau Maxzin-Weigel (Leiterin des Haus der Athleten HdA), und nach den Grußreden wurde der Startschuss eröffnet mit der Übergabe des HdA Schildes von Herrn Sarsky (komm. Ltr. Olympiastützpunkt Bayern) an Frau Maxzin-Weigel.
Spannend wurde es dann mit der Podiumsdiskussion, moderiert vom Cheftrainer und ehemaligem langjährigen Leiter des Olympiastützpunktes Bayern Klaus Pohlen. Besonders erwähnenswert ist zudem, dass der vielbeschäftigte DKV Präsident Thomas Konietzko es sich nicht nehmen ließ, an diesem wichtigen Termin in Augsburg teilzunehmen!
Bild v.l.: Hannes Aigner, Klaus Sarsky, Luis Erschig, Emily Höller, Sigrun Maxzin-Weigel, Thomas Konietzko
Um sportlich ganz nach oben zu kommen, bedarf es schließlich einer optimalen Förderung. Die Vereinbarkeit aus Schule, Wohnen und Leistungssport ist dabei ein wichtiger Baustein, um talentierte Nachwuchssportler und Sportlerinnen auf ihrem Weg an die internationale Spitze zu unterstützen. Für den Bundesstützpunkt Kanuslalom Augsburg, der über exzellente Trainingsmöglichkeiten verfügt, ist das neue Verbundsystem aus Schule, Wohnen und Training daher ein Zugewinn. Die Partnerschule des Sports, das Rudolph-Diesel-Gymnasium oder auch die FOS und Realschule in Friedberg fungieren als Unterstützer in puncto Schule. Ein großer Pluspunkt dabei ist, dass das Internat, die Schule und die Trainingsstrecke nahe Beieinander liegen. Kurze Wege, individuelle Betreuung und Unterstützung an der Schule, im Internat und Training sollen den Nachwuchssportlern dabei helfen, sich weiterzuentwickeln und bald in große Fußstapfen von Topsportlern zu treten. Davon hat Augsburg ja einige große Namen mit Olympiamedaillen wie Alexander Grimm, Sideris Tasiadis, Hannes Aigner und nicht zu vergessen Elisabeth Micheler-Jones, Oliver Fix und Thomas Schmidt, um nur einige zu nennen.
Bei der ansschließenden Podiumsdiskussion, die von Klaus Pohlen geleitet wurde, waren folgende Gäste beteiligt und brachten sich rege mit ein.
Sigrun Maxzin-Weigel, Martina Wild (2. Bgm.der Stadt Augsburg), Thomas Konietzko (DKV Präs.), Klaus Sarsky (komm.Ltr. Olympiastützpunkt Bayern), als Hauptpersonen natürlich die neuen Bewohner des HdA Luis Erschig vom KC Elzwelle-Waldkirch und Emily Höller vom KKR Rosenheim sowie Hannes Aigner, Top-Sportler des BSP Augsburg .
Die Fragen vom Moderator führten zielgenau auf das Interesse der anwesenden Presse:
Wie ist es dazu gekommen? Was bedeutet die Aufnahme der Nachwuchssportler,Innen für sie und die Bewohner,Innen? Welches pädagogische Konzept steckt dahinter? Wie sieht die Wohnform aus, in welche die Sportler aufgenommen werden? Übrigens nach der Podiumsdiskussion erfolgte ein Rundgang im Haus der Athleten, so dass sich ein Bild von der Unterbringung gemacht werden konnte.
Die 2. Bürgermeisterin der Stadt Augsburg Martina Wild wurde über ihre Einstellung zum HdA befragt, über die damit einhergehende Förderung der Nachwuchssportler,Innen für die Stadt Augsburg,  welchen Stellenwert die Sportart Kanuslalom für die Stadt Augsburg besitzt und was ihre persönlich größten Erfolge im sportlichen Bereich sind?
Kurz zusammengefasst: Augsburg besitzt eine wunderbare Kanu Anlage (wird gerade im Hinblick auf die Kanuslalom WM 2022 generalsaniert), ein toller Baustein jetzt ein HdA zu haben, das wird die Kanustadt Augsburg mit der schulischen Betreuung und dem Training weiter nach vorne bringen als Zentrum im Kanuslalombereich und den vor Ort Vereinen. Die Anschubfinanzierung erfolgte auch über die Stadt, welche voll hinter dem Konzept steht.
Der DKV Präsident Thomas Konietzko ist seit über 12 Jahren regelmäßig in Augsburg und begrüßte es, dass Augsburg nach Leipzig nun auch ein Internat im HdA erhalten hat. Er kann dieses den Eltern nur empfehlen, es gibt eine gute Schule, die stoffliche und fachliche Ausstattung und Ausrichtung ist optimal, genauso die Bedingungen vor Ort. Die Stärken und Fähigkeiten der jungen Menschen werden mit der heilpädagogischen Einrichtung bei Frau Maxzin-Weigel gewährleistet und keiner braucht sich Sorgen zu machen, wenn die jungen Menschen diesen Schritt machen. Die Rahmenbedingungen sind stimmig und das Verbundkonzept wird die Nachwuchsförderung der Stadt Augsburg noch einmal deutlich verbessern.
Die beiden ersten 16-jährigen Nachwuchssportler Luis Erschig und Emily Höller schienen über die große Resonanz sehr überrascht zu sein, schließlich war der BR mit vor Ort und die Fragen vom Moderator Klaus Pohlen, der wissen wollte wie der Umzug und Wechsel des Wohn- und Trainingsortes für einen jungen Sportler,In bewältigt wurde und mit welchen Erwartungen sie im HdA eingezogen sind. Am Bundesstützpunkt Augsburg finden beide optimale Trainingsbedingungen vor, außerdem trainieren hier Weltmeister- und Olympiateilnehmer,Innen und sind jederzeit bereit Tipps zu geben. Welches sportliche Ziel sie verfolgen und wer ihr sportliches Vorbild ist?
Bild v.l.:
Konietzo, Höller, Erschig
Für die Rosenheimerin Emily Höller ist Elena Apel ihr Vorbild, soweit zu kommen ist zwar sehr schwierig, aber sie freut sich über die optimalen Bedingungen hier in Augsburg und sie begann in der fünften Klasse mit dem Kanusport und  bemüht sich ständig an sich zu arbeiten und weiter zu kommen, genauso ergeht es dem Freiburger Luis Erschig, der ja in seinem Verein einen Topkanuten als Vorbild hat „Fabian Schweikart“ und jetzt in Augsburg sich weiterhin an seinen Trainingspartnern messen will, um Schritt für Schritt sich zu verbessern. Der Umzug nach Augsburg ist sicherlich ein erster wichtiger Schritt gewesen, dem noch weitere folgen werden. Beide sind guten Mutes und freuen sich auf die Herausforderungen im neuen Umfeld!
Hannes Aigner war voll des Lobes über den Olympiastützpunkt in Augsburg und für ihn war das Umfeld als Jugendlicher sehr wichtig, was hier aber optimal gegeben ist. Im Hinblick auf die Kanuslalom WM 2022 ist momentan das Vereinsleben (sowie der Corona Pandemie) nicht so einfach wie in normalen Zeiten, aber die beiden Clubhäuser AKV und Kanu Schwaben werden ja auch generalsaniert und alle freuen sich schon sehr darauf und auf die gesamten Verbesserungen. Das BLZ wurde ja vor gut 10 Jahren auch neu gestaltet und es wurde wunderbar, genauso wird es dann auch mit der Kanu Anlage nach der Fertigstellung sein. Für ihn hat in Augsburg immer alles gepasst, Sportsoldat, Studium, Olympiastützpunkt, einfach optimale Bedingungen.

Klaus Sarsky wurde als letzter interviewt. Hier einige Informationen zum Olympiastützpunkt Bayern über die Häuser der Athleten.
Das Fundament für internationale Erfolge im Spitzensport bildet qualitativ hochwertiger Nachwuchsleistungssport. Einen besonderen Knotenpunkt in der Karriere zahlreicher Talente stellt der Zeitpunkt des rechtzeitigen Wechsels an eine Eliteschule bzw. an einen Bundesstützpunkt dar. Mit den Häusern der Athleten bzw. Sportinternaten gewährleisten mehrere bayerische Standorte – Berchtesgaden – Oberstdorf – München – Nürnberg und jetzt auch Augsburg – optimierte Rahmenbedingungen im Schulalter und darüber hinaus.
Eine interessante Podiumsdiskussion durch Klaus Pohlen. Herzliches Willkommen der Nachwuchssportler in Augsburg!
Marianne Stenglein, Referentin für Presse / Kanu Schwaben Augsburg / 09.09.2020

(A)
Marianne Stenglein wird 70
Wenn es darum geht, die Augsburger und deutschen Kanuten ins rechte Licht zu rücken, dann ist Marianne Stenglein zur Stelle. An fast allen Kanuslalom-Strecken der Welt ist sie zuhause und schreibt und fotografiert schier unermüdlich. ie
Doch am 2. September macht auch die Pressereferentin der Kanu Schwaben mal kurz Pause, denn s
feiert dann ihren 70. Geburtstag.

Mit dem Schreiben und Fotografieren für Tagespresse, Magazine und Homepage des Vereins scheint sie nicht ausgelastet zu sein. Als ICF-Kampfrichterin mit den höchsten Qualifikationen war sie regelmäßig bei nationalen und internationalen Wettkämpfen und Meisterschaften im Einsatz. Zwölf Jahre lang war sie Jugendwartin bei den Kanu Schwaben, bereits seit 1993 organisiert sie die internationalen Jugendbegegnungen zwischen Kanu Schwaben und den Jugendlichen aus dem spanischen La Seu d´Urgell. Seit 1991 und bis heute ist sie Schriftführerin und Pressereferentin.
 
In der Wettkampforganisation am Eiskanal ist sie nicht wegzudenken – sei es bei den Kanuslalom - Weltcups oder bei Wildwasser Sprint - Wettkämpfen. Wenn Dutzende Sportler gleichzeitig das Organisationsbüro stürmten, dann sorgt sie mit Ruhe und Übersicht für Ordnung und wirkt mit ihrem Organisationstalent oft als „Fels in der Brandung“.
Und damit es ihr nicht langweilig wurde, war sie von 1992 bis 2008 Jugendwartin im Bezirk Schwaben des BKV und ist dort seit 1992 Schriftführerin, sowie seit 2008 Pressereferentin. Auch bei der Bayerischen Sportjugend war sie zehn Jahre lang aktiv.
 
Die Arbeit von Marianne wird von den Kanu Schwaben sehr geschätzt. Wenn Not am Mann ist, heißt es meist: „Marianne, mach doch mal schnell!“ Egal um was es sich handelt, es wird immer prompt und zuverlässig erledigt.
 
Zum Kanusport fand sie in ihrer Jugend durch ihre Eltern. In München fand sie 1969 mit Anton Stenglein einen Gleichgesinnten, den sie 1972 heiratete. Viele Jahre lang waren die beiden als Wanderfahrer mit dem Boot auf den Flüssen Europas unterwegs – auch die Söhne Jan und Jakobus wurden dabei mitgenommen. 1982 zog die Familie nach Augsburg-Hochzoll um. Die Söhne schlossen sich 1985 den Kanu Schwaben an, die Eltern wurden als Jugendbetreuer und Kampfrichter gleich mit „verpflichtet“. Während Jan als 14-Jähriger mit dem Kanufahren aufhören musste („Mit seinen langen Beinen ist er fürs Boot zu groß geworden“ lacht der stolze Vater heute noch), wurde Jakobus Weltmeister im deutschen Team sowohl in der Jugend als auch bei den Herren.
 
Für all ihr Engagement erhielt Marianne 2009 die Goldene Verdienstnadel der Stadt Augsburg. Eine Ehrung, die ihr übrigens gar nicht so recht war, stand sie doch dadurch für einige Momente einmal selbst auf der anderen Seite der Kameras. Sie erhielt auch schon die Ehrennadel des Bayerischen Kanuverbandes und 2015 die Ehrennadel des BLSV.  Sie wurde zudem mit der Goldenen Ehrennadel der Kanu Schwaben ausgezeichnet. Marianne schiebt sich aber nicht gerne in den Vordergrund, sie stellt eher ihr Licht unter den Scheffel. Und genau das ist der Grund, dass dieser Geburtstagsglückwunsch so umfangreich ausfällt.
 
Obwohl sie seit ein paar Jahren in Horgau wohnt, ist sie zurzeit wieder öfters mit ihrem Hund Charly und natürlich der Fotokamera am Eiskanal unterwegs um die großen Sanierungsarbeiten im Hinblick auf Kanuslalom Weltmeisterschaften 2022 im Bild festzuhalten.  

Liebe Marianne, es muss einfach mal gesagt werden:

Wir danken Dir für all Deine Arbeit und Dein Engagement, ohne das Kanu Schwaben Augsburg und auch der Kanusport an sich um Einiges ärmer wären und hoffen, dass Du und Deine Familie uns noch lange unterstützen werden.
Gönne Dir mal selbst ein paar ruhige Stunden im Kreis Deiner Lieben und genieße die Zeit mit Deinen drei Enkelinnen!
 
Alles Gute zum Geburtstag!
Deine Kanu Schwaben
Horst Woppowa

(A)
Augsburger Eiskanal Areal – Einschränkungen nicht nur wegen der Corona Pandemie
Der Olympiapark am Augsburger Kanu-Eiskanal wird nun für die Weltmeisterschaft im Jahr 2022 generalsaniert. Die Gesamtkosten fallen im Vergleich zu den letzten Schätzungen leicht höher aus und belaufen sich derzeit insgesamt auf 19,8 Millionen Euro. Die Verantwortlichen der Stadt Augsburg hatten - anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Austragung der Olympischen Kanuslalom Wettbewerbe im Jahr 1972 auf dem Eiskanal - maßgeblich unterstützt durch die Kanuvereine Kanu Schwaben und AKV – sich erfolgreich für die Kanuslalom Weltmeisterschaft als lokaler Ausrichter des DKV Deutschen Kanuverbandes beworben und auch den Zuschlag erhalten.
Die weltweit bekannte Slalomanlage am Eiskanal ist seit den Olympischen Spielen 1972 ein beliebter Standort für sportliche Großveranstaltungen. Nach den Olympischen Spielen 1972 fanden in Augsburg die Slalom -Europameisterschaften 1996 und 2012, die Slalom - Weltmeisterschaften 1985 und 2003 sowie unzählige Slalom- und Wildwasser Sprint -Weltcuprennen und Deutsche Meisterschaften in diversen Disziplinen sowie nationale Qualifikationsrennen statt. Nicht zu vergessen –in 2011 gab es zudem die erste Wildwasser Sprint Weltmeisterschaft in Augsburg mit dem Ausrichter Kanu Schwaben. Im Sommer 2018 hat der Internationale Kanuverband (ICF) in Tokio entschieden, dass die Weltmeisterschaft 2022 in Augsburg ausgetragen wird. Die Stadt Augsburg stellte den Förderantrag an Bund und Land für eine Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal im Hinblick auf die WM 2022.
Die Generalsanierung der Augsburger Kanu Anlage beschäftigte in den vergangenen Jahren den Augsburger Sportausschuss. Der damalige Sportreferent Dirk Wurm erklärte, dass der Freistaat Bayern im Rahmen der Förderung 50 Prozent bis 9,75 Millionen Euro übernehme. Die Bundesregierung übernimmt 40 Prozent der förderfähigen Kosten.
Mit der Generalsanierung ist es dann allerdings nicht getan. Der DKV Deutsche Kanu Verband schätzt die Kosten zur Durchführung der Slalom Weltmeisterschaft auf etwa 950.000 Euro. Ausgaben für Organisation, Werbung, Infrastruktur, sportspezifische Ausgaben, Personalkosten, Verpflegung, Übernachtung, Transferkosten, Eröffnungsfeier/Abschlusszeremonie würden durch Einnahmen aus Vermarktung, Eintrittsgelder, Startgelder, Spenden und Fördermittel gedeckt.
Die Arbeiten haben mit vorbereitenden Maßnahmen wie der Rodung von Bäumen, Rückbau der Elektronik und Rückbau der Fassaden wegen Fledermausnistplätzen bereits ab Ende Februar begonnen. Zwölf Bäume mussten weichen. Die Stadt Augsburg erklärte hierzu, dass die Fällung notwendig gewesen sei, um die Sanierung und die Erweiterung der bestehenden Gebäude hinsichtlich der Brandschutzanforderungen durchführen zu können.
Die beiden Augsburger Kanuvereine haben zwischenzeitlich ihre Bootshäuser ausgeräumt und sind im Interims Bootshaus mit ihren Booten und Paddeln, sowie in Interims Container – gleich neben dem Kegelzentrum - eingezogen. Was erschwert wurde, durch den Lockdown  der Corona Pandemie. Die Fassade der Bootshäuser soll im Zuge der Schadstoffsanierung erhalten bleiben. Während der Kanuslalom Weltmeisterschaft in zwei Jahren soll das Gebäude dann als Athletenzentrum dienen. Nach der Großveranstaltung ziehen die beiden Augsburger Kanu-Vereine wieder in ihre „alten“ – nunmehr generalsanierten Bootshäuser zurück.
Die Kosten für die Generalsanierung belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 19,8 Millionen Euro. Aufgrund der ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie werden erhöhte Baukosten
möglich sein. Bei einer erwarteten Bauzeit von gut zwei Jahren erfolgt eine erneute Prognose der Ausführungskosten nach Abschluss des ersten Jahres Bauzeit in Form einer Hochrechnung auf den Fertigstellungszeitpunkt. Wird also ständig überprüft. Aufgrund der eingeleiteten Baumaßnahmen wurde eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer über die Spickelstraße eingerichtet, damit die Naherholungsgebiete Hochablass sowie der Kuhsee erreichbar bleiben. Bis Ende 2021 sollen die Arbeiten am Eiskanal andauern. Ab April 2022 werden dann Testläufe bzw. Wettkämpfe möglich sein, ehe vom 26. bis 31. Juli die Kanuslalom Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Also ein enges Zeitfenster.
Wegen der Generalsanierung Einschränkungen mit dem Training, aber zudem machte den Kanuten die Corona Pandemie einen Strich durch die Rechnung – keine Wettkämpfe in absehbarer Zeit möglich, hieß es vom DKV und ICF zu Beginn der Pandemie.
Ab Juni dann:
Die Olympiastrecke und der Hauptstadtbach im Olympiapark Augsburg sind ab dem 04.06.2020 bis voraussichtlich Frühjahr 2022 für den Sportbetrieb gesperrt.
Die Schließung wird notwendig da die Kanäle unmittelbar an bzw. durch den
Sicherheitsbereich der Großbaustelle Olympiapark führen. Es besteht Lebensgefahr. 
Ausnahmegenehmigungen für die Augsburger Kanuvereine, sowie die Kaderathleten des DKV/BKV wurden mittels Sicherheitsunterweisung und der Ausgabe von Zugangsberechtigungen erteilt, was aber streng überwacht wird.
Der Olympiapark wird einschließlich der Gebäude, Strecken und Außenanlagen für die Austragung der Kanu Weltmeisterschaft 2022 vollumfänglich saniert. Die 
Zufahrt zum Areal Olympiapark ist als Zubringerstraße für den Baustellenverkehr ausgewiesen, es besteht keine Park- oder Wendemöglichkeit.
Ende Juni dann: 
Was tut sich denn derzeit bei den Kanuten in Zeiten der Corona Pandemie und des Umbaus auf dem gesamten Olympiagelände? 
Training ist ja Gott sei Dank nun wieder erlaubt, Slalom Wettkämpfe sind zwar momentan noch nicht in Aussicht, aber die Deutsche Schülermeisterschaft Anfang Oktober soll auf jeden Fall am 03./04.10.2020 in Schwerte stattfinden. 
Die Leistungssportler sowie die Schüler, Jugend, Junioren, LK konnten wir fleißig beim Training an den verschiedenen Augsburger Kanälen antreffen bzw. auf den Weg zu den Trainingsstrecken.  Die Jugend/Junioren, LK Deutsche Meisterschaften finden auf der Saalach in Lofer / Österreich vom 11.-13.09.2020 statt. Vorher wird es sicherlich auch noch eine Qualifikation geben. Sicherlich in Markkleeberg.
Leider müssen alle Augsburger Kanuten unter erschwerten Bedingungen trainieren und es dürfen nur Vereinsmitglieder bzw. BKV/DKV Kadermitglieder mit spezieller Einweisung auf die Olympiastrecke bzw. auch deren Trainer. Die Kanustrecken mit alten Bootshäusern (speziell die Olympiastrecke) hat ja an ihren Ufern die Baustellen und für niemand außer den o.a. Personen ist das Betreten des Geländes erlaubt, zudem alles abgesperrt mit Bauzäunen.
Die Vereinsmitglieder – egal ob Schüler, Jugend oder LK aber auch die Breitensportler – sind heilfroh wieder trainieren zu dürfen und die Vorstandschaft der Kanu Schwaben hatte nach Monaten der Corona -Pandemie - Pause endlich wieder eine Vorstandsitzung im neuen Interims Büro. Die Mitglieder wurden zwar per Email oder vereinzelt auch per Video Konferenz vom Vorstand Hans Koppold jeweils zeitnah informiert, aber es gab in der Vorstandschaft nach der langen Pause so viel zu besprechen und die Freude war natürlich groß, sich – mit 1,5 Meter Abstand jeweils – wieder persönlich zu treffen. Der Umzug ins Interims - Bootshaus mit all den Booten und Paddeln hatte ja wunderbar geklappt, der Aufenthaltsraum im Container steht für die Kanuten zur Verfügung und auch die Toiletten sind zugänglich. Lediglich die Benutzung der Duschen sowie die Umkleideräume ist derzeit nicht erlaubt und deshalb noch geschlossen.
Für Mitglieder, welche sich noch beim Herrichten der Räume (Bootshalle, Aufenthaltsraum und dem Außenbereich) einbringen möchten, können sich gerne an den Vorstand Hans Koppold wenden.
Eine noch nie dagewesene Saison 2020 steht uns bevor, wir machen das Beste daraus und freuen uns, dass das Vereinsleben – wenn auch noch mit Abstandsregeln und einigen Corona bedingten Einschränkungen – langsam wieder anläuft!
Der Schwabenritter musste – Corona bedingt – ja beim letzten Mal ausfallen, aber ein Neu Anfang wird nunmehr hiermit gemacht. Wettkämpfe im Kanusport fanden in der Zwischenzeit nicht statt und individualer Sport war beim Lockdown zwar später dann erlaubt, aber jetzt ist wieder gemeinschaftliches Training – mit strengen Auflagen aber immerhin – möglich. Wir freuen uns auf eine gute „außergewöhnliche Saison 2020“.
Marianne Stenglein / Referentin für Presse / Kanu Schwaben Augsburg/05.07.2020

(A)
Trotz Corona Pandemie gehen die Sanierungsarbeiten auf dem Augsburger Olympia Areal
seit Wochen zügig voran...

Im Hinblick auf die ICF Kanu Slalom Weltmeisterschaft 2022 und im Bezug der Generalsanierung des Olympiaparks am Augsburger Eiskanal wurde das Areal ab Mittwoch, 20. Mai 2022, für die Öffentlichkeit gesperrt.
Die Sperrung der Großbaustelle erfolgt im Süden ab Zugang zum Hochablass und im Norden ab Höhe Kegelzentrum.
Die Zufahrtsstraße "Am Eiskanal" ist ab Kreuzung Friedberger Straße als Sackgasse ausgewiesen.
Am Kegelzentrum besteht keine Park- oder Wendemöglichkeit. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine Umleitung über die Spickelstraße (Kegelzentrum-Historisches Wasserwerk-Hochablass) eingerichtet und ausgeschildert.
Der Durchgang von der Eiskanalstraße für die Vereinsmitglieder ist links neben dem Interims Bootshaus, weiter links und dann an der Brücke rechts geht es dann bis zum Bundesleistungszentrum.
Das Interims Bootshaus war notwendig, denn die beiden Bootshäuser von AKV und Kanu Schwaben werden desgleichen generalsaniert. Das Training auf den Kanälen ist bedingt durch Corona erst seit kurzem - und das unter strengen Auflagen - nur bedingt möglich.
Die Sperrung des Olympia Areals dauert nach Angaben der Stadtverwaltung Augsburg voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022.



Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 22-05-2020



Sportausübung alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig
Das bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat der WSP-Zentralstelle Bayern folgende Auslegung der Allgemeinverfügung für den Wassersport aufgetragen:
Der Schutzzweck der Allgemeinverfügung, nämlich die Eindämmung der Ausbreitung des Virus, steht im Vordergrund. Der eigene Hausstand darf nicht ohne triftigen Grund verlassen werden (Einkaufen, Berufsausübung etc.).
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung, dürfen weiterhin ausgeübt werden:
  • Sportboothäfen, Vereinsgelände, Trockenliegeplätze, Bootshallen etc. sind keine Einrichtungen, die den notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Sie dienen der Freizeitgestaltung, ein Betrieb ist damit ausgeschlossen
  • Das Ein- und Auswassern von Booten für Arbeiten oder zum Beispiel das Arbeiten an Wasserfahrzeugen (Herrichten zur Vorbereitung der Einwasserung, Streichen, Schleifen etc.) stellt keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands dar und muss als Ausübung eines Hobbys gesehen werden, das in dieser Ausprägung nicht unter die Ausnahme für den Sport fällt. Eine Ausnahme gilt für Gewerbebetriebe (Reparaturfirmen).
  • Zulässig ist die Ausübung des Sports und die Bewegung an der frischen Luft alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands in Form von:
o   Bootfahren mit Segel- oder Ruderbooten.
o   Stand-up-Paddeln
o   Kitesurfen, Windsurfen u. ä.
Ausgeschlossen ist der Betrieb von ausschließlich maschinengetriebenen Sportbooten; er fällt nicht unter „sportliche Betätigung“.
Im Grundsatz bedarf es jedoch immer einer Beurteilung des Einzelfalls. Häfen, Vereinsanlagen, Trockenliegeplätze und sonstige Freizeitanlagen dürfen dabei nicht benutzt werden, da deren Betrieb untersagt ist. Ein Einwassern ist lediglich an öffentlich zugängigen Slipstellen zulässig. Angler dürfen ebenfalls mit dem entsprechenden Abstand ihren Sport ausüben.
Zudem wird darauf hingewiesen, dass es bei der Durchführung des Wassersports regelmäßig zu Rettungseinsätzen kommt, bei denen das Personal der Wasserwacht, der DLRG, der Feuerwehren, der Rettungsdienste und ggf. der Polizei eingebunden wird.
Jürgen Wagner, EPHK
PP Mittelfranken SG E4, WSP-Zentralstelle Bayern 10.04.2020

(A)
VERSCHIEBUNG DER OLYMPISCHEN SPIELE NUN OFFIZIELL

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, und der japanische Premierminister Abe Shinzo haben heute Morgen in einer eine Telefonkonferenz beschlossen, die Olympischen Spiele in das Jahr 2021 zu verschieben.
IOC-Präsident Bach und Japans Premierminister Abe äußerten ihre gemeinsame Besorgnis über die weltweite COVID-19-Pandemie und darüber, was sie für das Leben der Menschen bedeutet und welche erheblichen Auswirkungen sie auf die Vorbereitung der globalen Athleten auf die Spiele hat.
In einem sehr freundlichen und konstruktiven Treffen lobten die beiden Staats- und Regierungschefs die Arbeit des Organisationskomitees für Tokio 2020 und stellten fest, dass in Japan große Fortschritte im Kampf gegen COVID-19 erzielt wurden.
Die beispiellose und unvorhersehbare Ausbreitung des Ausbruchs hat dazu geführt, dass sich die Situation im Rest der Welt verschlechtert hat. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte gestern, dass sich die COVID-19-Pandemie "beschleunigt". Mittlerweile sind weltweit und in fast allen Ländern mehr als 375.000 Fälle registriert, und ihre Zahl wächst von Stunde zu Stunde.
Unter den gegenwärtigen Umständen und auf der Grundlage der Informationen, die die WHO heute zur Verfügung gestellt hat, sind der IOC-Präsident und der japanische Premierminister zu dem Schluss gekommen, dass die Spiele der XXXII. Olympiade in Tokio auf einen Zeitpunkt nach 2020, jedoch nicht später als im Sommer 2021 verschoben werden müssen. Um die Gesundheit der Athleten, aller an den Olympischen Spielen Beteiligten und der internationalen Gemeinschaft zu schützen.
Die Staats- und Regierungschefs waren sich einig, dass die Olympischen Spiele in Tokio in diesen schwierigen Zeiten ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die Welt sein könnten und dass die olympische Flamme das Licht am Ende des Tunnels werden könnte, in dem sich die Welt gegenwärtig befindet. Daher wurde vereinbart, dass die olympische Flamme in Japan bleiben wird. Es wurde auch vereinbart, dass die Spiele den Namen Olympische und Paralympische Spiele Tokio 2020 behalten.
25.03.2020 Quelle: www.canoeicf.com


v.l.: Hans Koppold, Thomas Konietzko
Marianne Srenglein 22.03.2020


Deutscher Kanu-Verband

Presse-Information
Deutscher Kanu-Verband e.V. Postfach 100315 Duisburg
Web: www.kanu.de
E-Mail: service@kanu.de
Offener Brief des DKV-Präsidiums:

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,


das Präsidium des Deutschen Kanu Verbandes hat sich in einer kurzfristig einberufenen Präsidiumssitzung mit den Auswirkungen des Coronavirus auf unseren Sport und unsere Vereine beschäftigt und empfiehlt seinen Vereinen und Landesverbänden, die unten aufgeführten Maßnahmen umzusetzen.

Oberste Prämisse bei unseren Vorschlägen ist es, dass sich kein Sportler, Betreuer oder Funktionär einer unnötigen Gefahr aussetzt. Dabei ist dem Präsidium bewusst, dass die aufgeführten Maßnahmen erheblichen Einfluss auf die gewohnten Abläufe des Sport- und Wettkampfbetriebes in unseren Vereinen und auf Bundesebene haben. In Abwägung aller Umstände erscheinen uns diese Maßnahmen aber nötig, um alle Risiken einer Ansteckung zu minimieren. Die abschließende Entscheidung liegt bei den Vereinen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

1. Wir empfehlen allen Vereinen, vorläufig bis einschließlich Ostern den Wettkampfbetrieb einzustellen. Darunter fallen alle geplanten Regatten auf Vereinsebene, Athletik- oder andere Wettkämpfe in Vereinen oder auf Landes- und Bundesebene. 

2. Wir empfehlen, alle geplanten Gemeinschaftsfahrten oder Unternehmungen zunächst bis einschließlich Ostermontag abzusagen.

3. Wir empfehlen, die Gremienarbeit auf Vereinsebene, Landesebene und Bundesebene insofern vorerst bis Ostermontag einzustellen, dass keine Präsenzveranstaltungen, Vorstandssitzungen oder ähnliche Gremiensitzungen abgehalten werden. Stattdessen soll ein notwendiger Austausch ausschließlich im Rahmen von Telefonkonferenzen oder Onlinekonferenzen erfolgen.

4. Wir empfehlen allen Vereinen, zunächst bis einschließlich Ostermontag auf Trainingseinheiten in geschlossenen Räumen auf engem Raum zu verzichten. Dies betrifft insbesondere Training in Krafträumen und Turnhallen. Training sollte ausschließlich im Freien in kleinen Gruppen unter Verzicht auf Körperkontakt erfolgen.

5. Wir empfehlen allen Vereinen, vorerst keine Trainingslager im Ausland durchzuführen und von Gemeinschaftsfahrten ins Ausland abzusehen.

6. Wir empfehlen unseren Vereinen folgende Hygienemaßnahmen:

Der DKV empfiehlt die Einhaltung folgender Hygienemaßnahmen in unseren Bootshäusern zu gewährleisten:

• Aushang der Infobögen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zur hygienischen Händewaschung an allen Handwaschplätzen
(Details auf der BzgA-Website: www.infektionsschutz.de/haendewaschen.html und www.infektionsschutz.de/mediathek/printmaterialien/)
• Durchgehende Sicherstellung der Nachfüllung von Seifenspendern und Einmalhandtüchern an allen Handwaschplätzen
• Bereitstellung von Handdesinfektionsmittelspendern an zentralen Punkten sowie an Handwaschplätzen (unter strikter Beachtung von Brandschutz- und Fluchtwegauflagen)
• Durchgehende Sicherstellung und Intensivierung der Flächen- und Raumreinigung (insbesondere alle Handkontaktpunkte wie Türklinken)
• Ggf. durchgehende Sicherstellung der maschinellen Aufbereitung von Mehrweggeschirr (insbesondere Trinkbehältern), ansonsten wird Einweggeschirr empfohlen
• Verzicht auf den Verkauf offener Getränke
• Eine dem Infektionsrisiko angemessene Belüftung des Bootshauses

Bleibt gesund!

Euer DKV-Präsidium 14.03.2020

(A)

Coronavirus: Auswirkungen auf die Vorbereitungen im Wettkampfsport

Einschätzung durch den Sportdirektor Dr. Jens Kahl.
Zur Beurteilung der Gefahrenlage stehen wir in engen Kontakt und Abstimmung mit dem DOSB, dem leitenden Olympiaarzt Dr. Bernd Wolfarth und unserem Mannschaftsarzt Dr. Michael Cassel. Der DOSB gibt wöchentlich einen aktuellen Lagebericht mit Empfehlungen heraus.

Für Trainingslehrgänge oder Wettkämpfe im Ausland stellt sich die Situation momentan wie folgend dar:
In Asien sind insbesondere China und Südkorea betroffen. In Europa sind im Norden Italiens inzwischen ca. 2000 Menschen am Coronavirus erkrankt. Dies hat auch erhebliche Auswirkungen auf den Sport. In Norditalien wurden an vergangenen Wochenenden Serie-A Spiele ad-hoc abgesagt. Der Karneval in Venedig wurde ebenfalls unterbrochen.

Wie bereits in den Vorbewertungen dargestellt, rät der DOSB von Reisen in die betroffenen Provinzen in Norditalien ab. Es gibt eine Reihe von Gründen, aktuell Wettkämpfe und Trainingslager in diesen Gebieten auszusetzen.

Während die Gefahren einer direkten Ansteckung mit dem Virus relativ gering sind, machen uns eventuell eintretende logistische Probleme (Schließung von Grenzen und Einstellung des Personenverkehrs) und damit verbundene unklare Rückreiseoptionen und insbesondere Quarantänerisiken mehr sorgen. Eine Quarantänesituation könnte einen Trainingsausfall von 10 -14 Tagen nach sich ziehen.

Für Trainingslehrgänge im Inland ist die Lage aus unserer Sicht etwas gemäßigter:
·        Weder durch die Gesundheitsämter, noch durch den DOSB werden zurzeit die Absage von Sportveranstaltungen und Trainingslehrgängen empfohlen.
·        In Deutschland sind ca. 190 infizierte Personen festgestellt worden.
·        Trotz Karneval oder wöchentlichen Bundesligaspielen mit größeren Menschenansammlungen sind die Fallzahlen nicht erheblich bzw. drastisch  angestiegen.
·        Die Gesundheitsämter arbeiten effektiv an der Aufdeckung von Infektionen und der Isolierung infizierter Menschen und möglicherweise durch sie infizierter Personen im Umfeld. Erste Personen sind aus Quarantänemaßnahmen entlassen worden, ohne dass weitere Erkrankungen zu verzeichnen waren.

Auch wenn wir bemüht sind, auch unter diesen widrigen Umständen unseren Sport weiterhin durchzuführen, steht die Gesundheit der Sportler unseres Verbandes im Vordergrund. Wir werden die Entwicklungen deshalb aufmerksam beobachten. Es ist gut möglich, dass sich die Einschätzungen täglich ändern können und wir dann auf die neue Situation schnell reagieren müssen.

Aber auch wir Trainer und Trainerinnen, Sportlerinnen und Sportler und Wettkampfrichter und Schiedsrichter können selbst eine Menge dazu beitragen, die

Auswirkungen des Coronavirus zu minimieren:

·        In den Trainingslehrgängen oder bei Wettkämpfen werden wir auf erhöhte Maßnahmen zur Desinfektion und verstärkte Anwendung von Hygienemaßnahmen achten.
·        Wegen erhöhter Ansteckungsgefahren in großen Menschenansammlungen (Großveranstaltungen, Konzerte, Shoppingcenter, Messen) sind diese zu meiden.
·        Begrüßungen per Handschlag oder mit Umarmungen sollten in dieser Zeit unterlassen werden.
·        Erkrankte Personen (auch bei leichten Symptomen) sollte für die Zeit der Erkrankung zu Hause bleiben und nicht am öffentlichen Leben teilnehmen

Der Sportdirektor hat unter diesen Umständen folgende Entscheidungen getroffen:

·        Um eine optimale Vorbereitung auf die Saison nicht übermäßig zu stören, wollen wir möglichst an den Trainingslehrgängen unter klimatisch günstigen Bedingungen festhalten. Maßnahmen aus Krisengebieten (z.B. Italien) werden in unbedenkliche Regionen verlagert (z.B. Spanien, Frankreich und Portugal). Reservezimmer für eine eventuelle Separierung Erkrankter werden vorgehalten.
·        Alle momentan in Deutschland geplanten Wettkämpfe und Lehrgänge werden planmäßig durchgeführt.
·        Trainer und Betreuer (insbesondere medizinisches Personal) achten verstärkt auf die Umsetzung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen
·        In den Trainingslehrgängen oder bei Wettkämpfen werden wir auf erhöhte Maßnahmen zur Desinfektion und verstärkte Anwendung von Hygienemaßnahmen achten.
·        Wegen erhöhter Ansteckungsgefahren in großen Menschenansammlungen (Großveranstaltungen, Konzerte, Shoppingcenter, Messen) sind diese zu meiden.
·        Begrüßungen per Handschlag oder mit Umarmungen sollten in dieser Zeit unterlassen werden.
·        Erkrankte Personen (auch bei leichten Symptomen) sollte für die Zeit der Erkrankung zu Hause bleiben und nicht am öffentlichen Leben teilnehmen 

Der Sportdirektor hat unter diesen Umständen folgende Entscheidungen getroffen:

·        Um eine optimale Vorbereitung auf die Saison nicht übermäßig zu stören, wollen wir möglichst an den Trainingslehrgängen unter klimatisch günstigen Bedingungen festhalten. Maßnahmen aus Krisengebieten (z.B. Italien) werden in unbedenkliche Regionen verlagert (z.B. Spanien, Frankreich und Portugal). Reservezimmer für eine eventuelle Separierung Erkrankter werden vorgehalten. 
·        Alle momentan in Deutschland geplanten Wettkämpfe und Lehrgänge werden planmäßig durchgeführt.
·        Trainer und Betreuer (insbesondere medizinisches Personal) achten verstärkt auf die Umsetzung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen.
Marianne Stenglein, 05.03.2020
Süddeutsche Meisterschaft in Günzburg Abgesagt oder Verschoben (Info Folgt)
Bild: Blick auf die Günz, welche kurz darauf in die Donau mündet, die Wettkampf - Slalomtore müssen aber erst noch eingehängt werden

Die Kanuslalom Saison wird in Bayern am 9. und 10. Mai 2020 mit einem Highlight auf der Günz in Günzburg mit der Süddeutschen Meisterschaft in allen Klassen durch den Kanuverein VfL Günzburg eingeleitet. Zum Trainieren haben sich schon einige große Slalom - Vereine aus dem süddeutschen Raum angemeldet. In der nächsten Woche werden vermutlich bereits auf der Wettkampfstrecke die Wettkampf-Slalomstangen eingehängt, aber vorher hatte der VfL Günzburg unter der Leitung der Familie Imminger mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern noch ein besonderes Schmankerl für seine Mitglieder und Freunde anzubieten, das jährliche "Kesselfleischessen", immer zu Beginn der Fastenzeit, denn anschließend muss/sollte ja gefastet werden. Diese Aktion kommt immer wieder sehr gut an und der rührige Verein konnte auch an diesem Samstag (29.02.2020) alle begeistern. Seit über 20 Jahren wird diese Tradition schon gepflegt, aber auf was sie sich besonders freuen, ist natürlich die anstehende Großveranstaltung Anfang Mai mit der Süddeutschen Meisterschaft. Der BKV Bezirksvorsitzende Schwaben ist mit Udo Imminger als Präsident, seinem Bruder Harald Imminger als Vorstand des VFL Günzburg Abteilung Kanu, dem stellv. Vorsitzendem Stefan Gary, und dem Slalom/Jugendwart Sebastian Imminger und seinem erfahrenem Team schon ganz "heiß" auf das sportliche Großereignis.

Bootshaus VFL Günzburg



Sebastian Imminger rührt imKochtopf

v. l.: Harald Imminger, Udo Imminger, Andrea Imminger, Sebastian Imminger
Text und Fotos von Marianne Stenglein
webmaster
Impressum Kontaktformular Datenschutz  Copyright © by Kanu-Bezirk Schwaben