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Starkes
deutsches WM-Ergebnis in Banja Luka -
Deutschlands
Wildwasser-Rennsportlerinnen und Rennsportler
präsentierten sich bei der WM in Banja Luka so stark wie
lange nicht mehr: Mit insgesamt drei Silbermedaillender Schwabenkanute Normen Weber wieder stark im WW Rennsport dabei
Banja Luka. Am 22. und 23. 5. standen die
Sprint-Wettkämpfe an. Bereits die Vorläufe am Freitag
verliefen aus deutscher Sicht vielversprechend. Am Ende
standen insgesamt 10 Boote im Finale: drei Herren
Canadierfahrer, zwei Damen und zwei Herren im
Kajak-Einzel. Bei den C2 standen zwei Damenboote sowie ein
Herrenboot im Finale, wenn auch einige zur Qualifikation
erst in den Zwischenlauf mussten.
Bild: Normen Weber, Mit Spannung und hoch motiviert wurde den Finalläufen am Samstag entgegen gesehen, zumal Deutschland in der Vergangenheit noch nie so viele Boote in den Finals platziert hatte, wie dieses Jahr. Am Samstag ging es bei den Einzelrennen dann „Schlag auf Schlag“. Sprintfinale am Samstagvormittag: Silber für Puttkammer im Kajak-Einer Für das beste deutsche Einzelergebnis sorgte Luisa Puttkammer im Kajak-Einer der Damen. Die junge Sprinterin steigerte sich gegenüber ihrem dritten Platz bei der WM im Vorjahr noch einmal deutlich und sicherte sich in Banja Luka den Vizeweltmeistertitel. Damit gelang ihr zugleich das beste deutsche WM-Ergebnis im Damen-Sprint seit 2004. Teamkollegin Alina Zimmer überzeugte ebenfalls mit einem starken Rennen und belegte Platz acht unter insgesamt 15 Finalistinnen. Starke Leistungen der Herren Auch
die deutschen Herren präsentierten sich in starker Form.
Im Canadier-Einer belegten Normen Weber, Ole Schwarz und
Dominik Pesch die Plätze sechs, acht und zwölf. Bei den
Herren Kajakfahrern hatten sich mit Jasper Zehntgraf und
Nicolas Niederle-Gomez ebenfalls zwei junge Athleten für
das Finale qualifiziert. Die Leistungsdichte war enorm:
Zwischen Platz eins und zehn lagen weniger als 1,5
Sekunden. Mit den Rängen sechs und acht zeigten beide
eindrucksvoll, dass sie bereits Anschluss an die
internationale Spitze gefunden haben.
Nur knapp an einer Medaille vorbei schrammte das deutsche Herrenboot im Canadier-Zweier. Weber und Schwarz führten ihr Finale zunächst an, ehe ein Fahrfehler in der letzten Passage wertvolle Zeit kostete. Am Ende fehlte dem Duo auf Rang vier lediglich rund eine halbe Sekunde auf die Siegerzeit. Dieses Jahr standen beim Canadier-Zweier der Damen gleich zwei deutsche Boote im Finale. Obwohl es im deutschen Wildwasserrennsport lange Zeit nicht der Standard war, dass regelmäßig im Canadier der Damen international mitgefahren wurde, war es umso erfreulicher, dass die Teams Feine/Simon und Gawehn /Zimmer mit den Platzierungen 6 und 7 bereits Anschluss an die Weltspitze haben. Mannschaftsläufe am Nachmittag ![]() Für Spannung sorgten auch die Mannschaftsläufe, wo man sich auf der kurzen Distanz eigentlich gar keine Fahrfehler erlauben darf, wenn man ganz vorne mitfahren möchte. Hier sicherte sich das routinierte Canadier-Einer-Team Weber/Pesch/Schwarz souverän den Vizemeistertitel hinter dem Team aus Frankreich. Zu erwähnen sind auch ein ehrenvoller vierter Platz des Kajak- Damenteams Zimmer/Puttkammer/Feine. Das C2-Herrenteam mit den geänderten Besatzungen Niederle-Gomez/Schwarz, Zehntgraf/Pesch und Heilinger/Weber fuhr ebenfalls auf Platz vier. Besonders hervorzuheben ist auch die K1-Mannschaft der Herren (Zehntgraf/Niederle-Gomez/Becker), die mit dem sechsten Platz ein Top-Resultat erzielte, zumal sie im gesamten Teilnehmerfeld die jüngste Mannschaft war. Alle drei Teilnehmer waren noch U23, so wie auch die Damen A. Zimmer und L. Puttkammer. Das lässt auch in den Kajakdisziplinen für die nächsten Jahre auf weitere Erfolge hoffen. Speziell im Hinblick auf die im Sommer stattfindenden EM der U18 und U23 in Grandtully in Schottland, kann der DKV optimistisch nach vorne schauen. Insgesamt lässt sich sagen, dass die diesjährige WM aus deutscher Sicht erfolgreicher ausgefallen ist als vor zwei Jahren in Spanien. Nicht nur, dass es mehr Silbermedaillen gab, sondern auch die Anzahl der Top Ten -Platzierungen hat sich deutlich erhöht. Das lässt optimistisch in die Zukunft blicken, mit der Aussicht, dass das mehrheitlich junge deutsche Team mit ein wenig mehr internationaler Erfahrung in Zukunft die Ergebnisse von Banja Luka noch toppen kann. Abschließend waren die Beteiligten sehr zufrieden mit fairen Wettkämpfen unter gleichartigen Bedingungen für alle, trotz täglich variierendem Wasserstand auf dem Vrbas Wir gratulieren ganz besonders unserem WW Rennsport Spezialisten Normen Weber (auch sehr erfolgreich im SUP Stand-up-Paddling) zu seinen fantastischen Wettkämpfen und seinen Einzel- sowie Mannschaftsmedaillen, aber auch unserer Sabine Füßer. Auch die Masters-Wettbewerbe wurden am Donnerstag fortgesetzt. Im Kajakeiner der Damen setzte sich Sabine Füßer eindrucksvoll durch und gewann mit deutlichem Vorsprung vor Spanien und Großbritannien die Goldmedaille. Aufgrund der zu geringen internationalen Beteiligung wurde in dieser Kategorie jedoch kein offizieller WM-Titel vergeben. ![]() WM-Medallien des Deutschen Team: Silber - Canadier-Team Classic (Weber/Schwarz/Pesch) Silber - Kajak-Einer Sprint Louisa Puttkammer Silber - Canadier-Team SprintHerren (Weber/Pesch/Schwarz) Bronze - Kayak-Team Damen Classic (Schmidt/Weber/Feine) Bronze - Canadier-Zweier Herren Classic (Weber/Schwarz) ![]() Marianne Stenglein ( BKV BEzirk Schwaben / Text: J. Herzog/W. Kennel, Bilder: W. Kennel und KKK Vrbas) 31.05.2026 |
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Anfang
Mai fanden in Graz die Deutschen Meisterschaften im
Kanu-Freestyle statt
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Lucia Hacker von den Kanu Schwaben wurde Deutsche
Vizemeisterin im Candier und im Kajak.
Beim
Kanu-Freestyle werden Figuren wie Drehungen und
Überschläge auf einer stehenden Welle oder Walze im Fluss
ausgeführt. Diese werden entsprechend ihres
Schwierigkeitsgrades und der Ausführung mit
unterschiedlich hohen Punktzahlen bewertet.
Die sogenannte Mugl-Wave in Graz ist nicht gerade ein romantischer Ort. In einem Mühlbach zwischen zwei Meter hohen Betonwänden befindet sich hier eine der besten Kanu-Freestyle-Wellen der Welt. Allein der Sprung mit dem Boot in den Kanal ist beängstigend und verlangt sichere Bootsbeherrschung. Bereits 2024 wurden hier die Europa Meisterschaften im Kanu-Freestyle ausgetragen, daher kamen vergangenes Wochenende trotz langer Anreise die besten Freestyle-Kajaker aus ganz Deutschland im Österreichischen Graz zusammen um ihre diesjährige Meisterschaft auszutragen. ![]() Lucia Hacker von Kanu Schwaben Augsburg startete sowohl in den Klassen Kajak (K1) und Canadier (C1). Im Gegensatz zum Kajak (K1), in welchem man sitzend mit einem Doppelpaddel fährt, kniet man im C1 und benutzt ein Stechpaddel mit nur einem Paddelblatt, was deutlich anspruchsvoller ist. Im C1 lief es für Lucia zunächst nicht wie erwartet. Obwohl sie mit ihrer Leistung im Vorlauf nicht zufrieden war, konnte sie sich im Finale verbessern und sicherte sich mit 360 Punkten den 2. Platz hinter Anica Schacher von den Ulmer Paddlern. Umso überraschender war dann der Erfolg in der K1-Klasse, was eigentlich nicht Lucia’s Lieblingsdisziplin ist. Mit persönlicher Höchstpunktzahl (im K1) von 483 Punkten gelang ihr der 2. Platz. Somit ist Lucia Deutsche Vizemeisterin im Candier und im Kajak. Der nächste große Wettkampf für Lucia Hacker und Sebastian Nelle ist die Europameisterschaft im Juni in Finnland. Dort wird auch wieder Sonja Hacker mit dabei sein. Am Donnerstag machten sich Lucia und Hacki auf den Weg nach Finnland zur EM. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg von unserer Lucia und weiterhin viel Glück und Erfolg - Deine Kanu Schwaben! Texxt
und Fotos/A Andrea Hacker 31.05.20236
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Zum Saisonauftakt
Anfang März ging es für die Paddlerin Lucia Hacker wieder nach
Irland zum Galway Fest.
Hier trafen sich ca.
300 Paddler, vorwiegend aus Irland und Großbritannien zu einem
dreitägigen Kajak-Wettkampf, darunter auch viele
Weltklasse-Athleten. Das besondere am Galway Fest ist die
Vielseitigkeit. Man muss sowohl im Freestyle, wie auch auf dem
Wildwasser sattelfest sein, Ausdauer für drei lange Tage am
und auf dem Wasser haben, dem irischen Wetter im Frühling
standhalten und braucht auch noch Energie für die ein oder
andere Party in den Kneipen Galways. Lucia Hacker, die gerade von einem 3-wöchigen Kajaktraining auf dem Nil in Uganda zurückkam, war konditionell sehr stark. Trotz harter Konkurrenz gelangen ihr jeden Tag spitzen Platzierungen,
sodass sie schließlich den 2. Platz in der Gesamt-Wertung der
Women Expert Klasse erreichte. Lucia meinte: „Ich habe mir
schon so lange gewünscht, beim Galway Fest auf’s Podium zu
kommen. Das ist mir wichtiger als eine Welt- oder
Europameisterschaft im Freestyle. Hier kommt es darauf an,
dass man sehr vielseitig ist und richtig gut paddeln kann.“
Den Auftakt bildet am Freitag die Disziplin Kanu-Freestyle, bei welcher auf einer stehenden Welle Figuren wie Drehungen und Überschläge gefahren werden. Diese werden entsprechend ihres Schwierigkeitsgrades und der Ausführung mit unterschiedlich hohen Punktzahlen bewertet. Lucia Hacker startete hier als einzige in der Women Expert Klasse in ihrem Canadier (C1), knieend und mit Stechpaddel. Alle anderen Damen gingen mit ihren Kajaks (K1), sitzend und mit Doppelpaddel an den Start. Obwohl der C1 deutlich anspruchsvoller zu fahren ist, als der K1 gelang Lucia der Einzug ins Finale. Das ist vorher noch niemand anderen gelungen. Der amtierende Weltmeister im Freestyle Canadier Eoghan Kelly gratulierte und kommentierte das mit: „Das wollte ich eigentlich als erster schaffen.“ Am Samstag ging es an den Boluisce River zum Wildwasser-Rennen. Auf einer 1,5 km langen Wildwasserstrecke galt es nach einem Sprung von einer Brücke möglichst schnell bis ins Meer zu paddeln. Lucia, die zwischenzeitlich auch noch mit der Absicherung der Strecke für die anderen Klassen auf dem Wasser war, gelangen zwei schnelle Läufe und sie konnte sich den 4.Platz sichern. Den Abschluss der Veranstaltung bildete Sonntag der Boater Cross mitten in der Innenstadt von Galway. Lucia gelang in allen Läufen ein sehr guter Start, was wesentlich war, da es zunächst durch einen engen Kanal ging, wo Überholen kaum möglich war. Danach folgte ein Sprung von ca. 2 Meter Höhe in den hochwasserführenden Fluss Corrib. Hier konnte Lucia die gute Ausgangsposition nutzen und belegte schließlich den 3. Platz. Die nächsten Ziele für Lucia Hacker sind die Deutsche Meisterschaft im Mai und die Europameisterschaft in Finnland im Juni. Beide Bilder: Lucia Hacker, Text und zwei Fotos
von Andrea Hacker, 16.03.2026
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Wintercup München – 18.01.2026
![]() Die TG-München lud im Rahmen des Wintercup Bayern zum 3. Lauf an den Isarkanal ein. Den Einladungen sind rund 30 Sportler:innen aus dem ganzen Süddeutschen Raum gefolgt. Eine große Gruppe waren auch dieses Jahr die SUPler*innen. Das Wetter war winterlich grau und kalt, wie es sich für einen Wintercup gehört. Gestartet wurde wie in den Vorjahren anfangs mit der Strömung flussabwärts durch die Zubringerbrücke zum Tierpark, was bei jedem Wetter Zuschauer garantiert. Gepaddelt wurden unterschiedliche Strecken. Die Kajakfahrer:innen & Canadierfahrer:innen hatten 3 Runden zu bewältigen, die SUPler:innen & Schüler:innen 2 Runden mit über 8 km. Rund eine gute Stunde waren alle auf dem Isarkanal unterwegs und haben den Münchnern gezeigt, auch im Winter kann gepaddelt werden (natürlich nur mit winter- & wasserfester Kleidung). Mit dem Wintercup in München hat die Serie in Bayern den Auftakt in 2026 gemacht. Das letzte Rennen ist am 08.02.2026 in Rosenheim. Besonderen Dank gilt dem Orgateam und den vielen Helfern. Von den Kanu Schwaben war natürlich Thomas Hanke-Hanel am Start und belegte im SUP Rennen den siebten Platz. Der SUP Sport ist trotz widrigen Wind und Wetter sein Lieblingssport neben seinen weiteren sportlichen Aktivitäten. Wir wünschen ihm und der gesamten KSA SUP Truppe weiterhin viel Spaß in dieser Disziplin. Marianne Stenglein / BKV Bezirk Schwaben / Presse 28.1.2026
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SUP und WW Rennsport beim Wintercup Auftakt in Straubing
Bei Minusgraden ( ./. 4 Grad und mehr) nahmen am Wochenende die
beiden Schwabenstarter Thomas Hanke-Hanel (THH) und Thomas Böwing
am 1. Wintercup in Straubing im SUP teil. Das SUP Rennen gewann
Christian Hüllen vom Radteam Aichach auf der 7 km langen Strecke
mit 36:06 Minuten, Aber die beiden Schwabenkanuten Thomas
Hanke-Hanel und Thomas Böwig legten sich gewaltig ins Zeug und
holten sich den zweiten und dritten Platz. Ihre Platzierungen
können sich sehen lassen. 24 Rennsportler nahmen am 1. Wintercup
teil (Massenstart).
Wir freuen uns schon auf die in Kürze in Augsburg stattfindenden "Jedermann Cup" welcher am 7.12.2025 auf dem Lech stattfindet. Ridersmeeting 11.00 Uhr, Start um 12.30 Uhr. Anmeldung bis 4.12.2025 bei Thomas Hanke-Hanel und Thomas Böwing. Das wird wieder ein spannender Wettbewerb und sicherlich sind auch viele der Straubinger Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start. Zuschauer sind herzlich willkommen. Gratulation an die beiden erfolgreichen SUP-ler Thomas Hanke-Hanel und Thomas Böwing und wir wünschen beiden auch einen erfolgreichen, gut besuchten Wintercup in Augsburg bei "Plus" Graden und weiterhin viel Spaß und Freude im SUP Sport. Marianne Stenglein / BKV BEzirk Schwaben / Presse / 27.11.2025
Text M. Stenglein, Fotos Thomas Böwing
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