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Medaillenjagd über wildes Wasser: Hegge,Funk und Co gegen internationale Spitzenkanuten!
Augsburg
– Die Slalom-Elite ist zurück in Augsburg. 247 Athletinnen
und Athleten aus 40 Ländern kämpfen am kommenden Wochenende,
12. bis 14. Juni, auf dem Eiskanal um Medaillen und Weltcup-Punkte.
Fans – und solche, die es werden wollen – können auf
der renovierten Olympiaanlage von 1972 aus nächster Nähe
spektakuläre Wettkämpfe und emotionale Momente erleben. Im
Kajak und Canadier geht es im Slalom am Freitag und Samstag um
Präzision und Geschick. Am Sonntag kommt ab Mittag bei den Kopf-an-Kopf-Rennen, den Heats, bei
denen immer vier Kanutinnen oder Kanuten gleichzeitig von der
Bootshaus-Brücke starten, ein gehöriger Schuss Dramatik
hinzu. Die Augsburger Kanuten sind auf ihrer Heimstrecke traditionell
besonders stark. Mit kräftiger Unterstützung durch die
heimischen Fans konnten sie in den vergangenen Jahren zuverlässig
mit Finalteilnahmen, Medaillen und Siegen glänzen.Bild: Emily Apel
Am
Freitag, 12. Juni, eröffnen die Kajakspezialisten die
Wettkämpfe. Um 12.30 Uhr beginnen die Herren mit dem Vorlauf, um
14.10 Uhr starten die Damen. Am Nachmittag geht es dann um alles: Um
16.30 Uhr starten die jeweils besten 12 im Finale und fahren um den
Sieg. Gegen 18 Uhr folgt die Siegerehrung. Am Samstag, 13. Juni,
greifen dann die Sportler mit dem Stechpaddel im Canadier in den
Wettkampf ein. Ab 11 Uhr startet der Vorlauf der Damen, um 12.20 Uhr
folgen die Herren. Anschließend läuft der Eiskanal
heiß: Um 14.30 Uhr beginnen die Finalläufe. Die Siegerehrung
findet gegen 16 Uhr statt.
Der
Sonntag, 14 Juni, startet um 9.30 Uhr mit den Einzelläufen (Time
Trials) der Damen im Kajak Cross. Siegerehrung ist um 10.40 Uhr.
Anschließend folgen die Time Trials der Herren um 10.47 Uhr und
deren Siegerehrung um 12.10 Uhr. Am Sonntagnachmittag verwandelt sich
der Eiskanal zum Schauplatz für ein einziges
Spitzensport-Spektakel. Um 13.45 Uhr starten die K.o.-Runden, die
sogenannten Heats, mit den jeweils 32 schnellsten Herren und Damen vom
Vormittag. Im Head-to Head starten immer vier Athleten gleichzeitig,
die jeweils besten zwei kommen eine Runde weiter. Die Finalrennen sind
für kurz vor 16 Uhr angesetzt. Gegen 16.10 Uhr schließt die
Siegerehrung das Weltcup Wochenende ab.Bild: Ricarda Funk Nachdem
der 2. Weltcup der Saison am vergangenen Wochenende in Prag für
das deutsche Team nicht optimal verlief, werden die Kanutinnen und
Kanuten auf ihrer Hausstrecke, auf der sie intensiv trainiert haben,
natürlich glänzen wollen. Aus Augsburger Sicht ist Noah Hegge
(Kanu Schwaben Augsburg/KSA) Bronzemedaillengewinner von Paris, ein
aussichtsreicher Medaillenkandidat. In Prag fehlte ihm –
trotz massivem Fahrfehler – weniger als eine Sekunde zum Bronze-Platz.Bei
den Damen im Kajak Einer ist Ricarda Funk (Bad Kreuznach/KSA) hier die
Top Favoritin für eine Medaille. In ihrer Wahlheimat Augsburg
siegte sie schon mehrmals: 2022 wurde sie Weltmeisterin, im vergangenen
Jahr triumphierte sie auf dem Eiskanal im Kajak Cross. Emily Apel (KSA)
wird ebenfalls vorne angreifen wollen. Die 23-Jährige erreichte
hier schon im vergangenen Jahr das Kajak-Finale. Auch in Prag zeigte
sie mit einem starken 7. Platz, dass sie vorne angreifen kann.
Bild: Christian Stanzel
Youngster Christian Stanzel (AKV) freut sich, zum ersten Mal beim Heimweltcup an der Start zu gehen.
Im
Canadier Einer findet in Augsburg schon seit Jahren keine Rechnung
ohneSideris Tasiadis (KSA) statt. Der Olympiamedaillengewinner von 2012
und 2021 wurde ebenfalls 2022 Weltmeister bei der Heim-WM. Bei den
Ausscheidungsrennen um die Nationalmannschaft Anfang Mai zeigte der
36-Jährige, dass er trotz Verletzungspause im Herbst den
Augsburger Eiskanal am besten kennt. Auch Andrea Herzog
(Leipzig),
Weltmeisterin von 2022, wird im Canadier ein Wort um den Sieg mitreden
wollen. Neben den Deutschen Top-Athleten werden auch einige
internationale Stars antreten. Besonders beliebt beim Augsburger
Publikum ist Ausnahmekanutin Jessica Fox aus Australien. Die dreifache
Olympiasiegerin musste im vergangenen Jahr einen großen
Rückschlag aufgrund einer Nieren-Operation wegstecken. Trotz der
Zwangspause dominiert sie in diesem Jahr erneut das Weltcup Geschehen:
Siege im Kajak und Canadier in Prag sprechen für sich. Auch
Klaudia Zwolinska aus Polen hat sich 2025 einen Namen gemacht: Sie
wurde Doppelweltmeisterin im Canadier und Kajak, im Cross kam noch
Bronze hinzu.Bild: Stefan Hengst Bei
den Herren im Canadier gibt seit einigen Jahren der Franzose Nicolas
Gestin den Ton an. Der amtierende Olympiasieger und Weltmeister wird
sich am Wochenende den Herausforderungen im Augsburger Eiskanal
stellen. Im Kajak sind die Augen auf Gestins Landsmann und Weltmeister
Titouan Castryck gerichtet.
Tickets sind unter folgendem Link erhältlich: https://www.eiskanal-augsburg.de/kanu-veranstaltungen/icf-canoe-slalom-world-cup/
![]() WEITERE KANU-EVENTS AM EISKANAL IN 2026
27. – 28. Juni Stechpaddel-Festival / Boot & Spiele / Baramundi-Cup
3. – 5. Juli ECA-Junior-Cup der European Canoe Association (ECA) für U18 https://www.eiskanal-augsburg.de/kanu-veranstaltungen/ Bild: Noah Hegge Fotos: Uta Büttner, Text: Marianne Stenglein / BKV Bezirk Schwaben / Presse / Juni 2026 |
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ICF Weltcup Kanuslalom
Viel besser kann es nicht laufen: Ricarda Funk zündet Feuerwerk auf dem Eiskanal
![]()
Deutsche und internationale Topkanuten kämpften in Augsburg um
Weltcupmedaillen. Beinahe gelingt Ricarda Funk das Triple beim
Heimweltcup.
Bild: WC-Siegerinnen
Augsburg – Ricarda Funk hat beim Heimweltcup in Augsburg gezeigt,
dass sie in Augsburg nahezu unschlagbar ist. Die 34-Jährige, die in
Augsburg lebt und trainiert, paddelte sich am Wochenende zweimal ganz
nach oben aufs Siegertreppchen. Nach ihrem Triumph
im Slalom am Freitag setzte sie sich am Sonntag ebenfalls gegen die
Konkurrenz im Einzellauf im Kajak Cross durch. Im Head-to-Head war sie
ebenfalls stark unterwegs und sicherte sich vor jubelnden Fans einen der
vier hart umkämpften Plätze im Finale. Dort
reichte es letzten Endes knapp nicht für eine Medaille, es blieb bei
Platz 4. Doch der Reihe nach.
Am Sonntagvormittag standen die sogenannten Time Trials, also
Einzelläufe, im Kajak Cross an. Hier hatte die Olympiasiegerin von Tokio
bereits eine Woche zuvor in Prag Silber gewonnen. Dass sie sich auf dem
Eiskanal noch besser auskennt, zeigte bereits die
erste Zwischenzeit: Über eine Sekunde hatte Funk schon vor dem ersten
Tor der Konkurrenz abgenommen. Mit ihrem gewohnt druckvollen und
aggressiven Paddelstile attackierte sie die mit Luft und Wasser
gefüllten Kajak-Cross-Tore. Bei der Ausfahrt aus dem letzten
Aufwärtstor verlor sie jedoch kurzzeitig den Druck am Paddel und damit
die Geschwindigkeit. Das kostete wertvolle Zeit. Im Ziel war sie den
Wimpernschlag von zwei hundertstel Sekunden schneller als die Tschechin
Tereza Kneblova. Das zweite Gold für Funk nach
dem fulminanten Triumph im Slalom am Freitag.Bild: Ricarda Funk Bild: KS Siegerinnen
Am Sonntagnachmittag standen dann die K.o.-Runden im Kajak Cross an. Von
den Heats, über Viertelfinale, ins Semifinale und Finale: Runde für
Runde kämpfte sich Funk weiter. Im Finale erwischte sie dann einen
schweren Start, wurde noch vor der Einfahrt in den
Eiskanal in das langsamere Wasser geschoben. Doch sie kämpfte sich
hinter Kneblova auf Position zwei. Die Fans schlugen mit den Handflächen
auf die Webebanden beidseits des
Bild: Andrea Herzog
Nach dem Finale ordnete Ricarda Funk ihren Lauf ein: »Ich denke,
dass ich die eine oder andere Passage besser hätte managen können. Es
war ein Kraftakt. Und unten habe ich vielleicht taktisch nicht die
richtige Entscheidung getroffen. Im Cross ist das
Frustrierende, dass man nicht alles selbst in der Hand hat. Man ist ein
bisschen davon abhängig, was die anderen machen.« Doch die beiden
Goldmedaillen halfen ihr über die kleine Enttäuschung hinweg: »Ich bin
insgesamt absolut zufrieden mit dem Wochenende.
Zweimal Gold, einmal Vierter Platz – ich glaube, viel besser kann es
nicht laufen. Drei von drei wäre auch ganz schön hart
Bild: Sideris Tasiadis
Bei den Herren im Kajak-Cross war es einmal mehr Stefan Hengst,
der ebenfalls eine starke Leistung zeigte. Mit dem 16. Platz im Time
Trial qualifizierte er sich solide für die K.o.-Runde der besten 32
Starter. Dort gelangte er bis ins Semifinale, schied
dann jedoch knapp aus. Am Ende bedeutet das für ihn Platz fünf. »Es ist
sehr cool, hier beim Heimweltcup wieder am Start zu
Bild: Timo Trummer Bild: Lennard Tuscherer
Am Samstag hatte Sideris Tasiadis für eine Top-Platzierung im
Canadier gesorgt. Der Olympiamedaillengewinner von London und Tokio
hatte sich sogar mit dem ersten Platz im Vorlauf für das Finale
qualifiziert. Dort berührte er dann eine Torstange im oberen
Streckenabschnitt, die ihm die Bronzemedaille verwehrte. »Im Finale
muss man noch mal eine Schippe oben drauflegen. Die Berührung der Stange
an Tor 2 war ein Leichtsinnsfehler, eigentlich hätte ich auch ein
bisschen früher drehen können. Aber nach einem Jahr
wieder in einem Finale zu stehen ist eigentlich ganz gut.« Beim
Bild: Lucie Krech Bild: Nele Bayn
Sieger im C1 wurde etwas überraschend der Italiener Raffaello Ivaldi.
In Augsburg startete Ivaldi schon als Jugendlicher, konnte hier jedoch
nie eine Medaille gewinnen. Sein letzter Weltcupsieg ist drei Jahre her.
Bereits in jungen Jahren sei er ein
Fan von Tasiadis gewesen, erzählte er nach seinem Sieg: »Sideris ist
eine Legende, ich habe in meiner Jugend immer zu ihm hochgeschaut. Er
ist ein großartiger Sportler. Ich wollte alles reinwerfen, wie er es
auch macht. Ich würde sagen, erst wenn man hier
in Augsburg ein Rennen gewinnt, ist man als Kanufahrer komplett. Auch
weil es so ein geschichtsträchtiger Ort ist. Ich habe immer davon
geträumt, hier eine Medaille
zu holen. Deshalb bin ich jetzt sehr
glücklich.« Silber und Bronze gingen an den Briten Adam
Burgess und den Slowaken Matej Benus.WEITERE KANU-EVENTS AM EISKANAL IN 2026 27.
– 28. Juni
Stechpaddel-Festival / Boot & Spiele (Kajak Cross für alle)
3.
– 5. Juli
ECA-Junior-Cup
der European Canoe Association (ECA) für U18
Weitere Infos zu diesen Veranstaltungen finden Sie, soweit sie schon vorliegen, im Internet unter https://www.eiskanal-augsburg.de/kanu-veranstaltungen/ Bild: KS Finale Ricarda Funk
Marianne Stenglein / BKV Bezirk Schwaben / Text: Anna Faber / Fotos: Michael Neumann & M.Stenglein 23.06.2026 |
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Ergebnissen der Halbzeit in
Markkleeberg, Leistungsklasse und U 18.
Spannend wird es dann am kommenden Wochenende in Augsburg, dort
finden die Final Wettkämpfe für die WM Qualifikationen 2026 statt.In Augsburg werden die Slalom Qualfikationsläufe vom 01.-03.05.2026 auf dem Olympiakanal stattfinden. Hier der Link für weitere Informationen über die anstehenden Wettkämpfe: Zur Halbzeit der nationalen Qualifikation im Kanuslalom
haben sich Ricarda Funk und Andrea Herzog ein sehr gutes
Polster zur Konkurrenz verschafft. Hegge gewinnt dreimal.
Bild: Ricarda Funk Bild: Andrea Herzog
In überragender Form präsentierte sich Andrea Herzog (Leipziger
KC). Die 26-Jährige dominierte mit vier deutlichen Siegen im
Canadier-Einer das Feld. Ihr seien drei gute Quali-Läufe
gelungen, „einen würde ich sogar als sehr gut bezeichnen“, sagte
sie. Sie versuche nun, weiterhin an ihrer konstanten Leistung zu
arbeiten, „das ist kein Selbstläufer“. Die 6,14 Sekunden Abstand
auf die Zweitplatzierte im ersten Lauf waren bereits eine
Ansage. In den weiteren Rennen gewann sie mit knapp drei, sechs
und knapp vier Sekunden Vorsprung. Sie sei sehr erleichtert nach
diesen Ergebnissen. „Ich bin sehr glücklich mit dem Wochenende
und freue mich, dass ich doch relativ entspannt in Richtung
zweite Quali-Woche schauen kann.“ Das Training im vergangenen
Winter habe sich auf jeden Fall gelohnt, sagte sie. „Ich fühle
mich sehr gut in Form.“ Einige Umstellungen habe es im
Trainingsplan gegeben. So begann sie beispielsweise viel früher
im Winter mit hochintensiven Einheiten. Intensitäten und
Entspannung wurden anders gesetzt. Die Folge, so berichtete sie,
„dass man sich auch mal ein bisschen mehr mit Themen neben dem
Kanusport beschäftigen kann. Das tut auf jeden Fall gut. Ich
habe mich körperlich schon sehr fit gefühlt, aber es ist gerade
auch sehr viel die technische Seite, die ich momentan gut
umgesetzt bekomme“. Zudem sei sie „im Kopf relativ gut dabei“ –
ein wichtiges Kriterium im Wettkampf. „Jetzt muss ich lernen,
dass auch wirklich weiter so abliefern zu können. Das ist das
große Ziel“, sagte die Leipzigerin.
Doch nicht nur im Canadier-Einer läuft es aktuell. Im Cross Individual paddelte sie auf die Plätze eins und zwei. „Ich weiß, dass ich dieses Wochenende auch ein guten Quäntchen Glück dabei hatte“, sagte sie. Für die Kopf-an-Kopf-Rennen nächste Woche in Augsburg „heißt es, sich die Strecke nochmal zu erarbeiten und auch im Training ein bisschen gegeneinander zu fighten“. Und dann hoffe sie, dass sie die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr gut umsetzen kann. Mit den vier Siegen verschaffte sich Herzog ein gutes Polster zum Rest des Feldes. Verfolgt wird sie von Klubkameradin Nele Bayn und Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg), die aktuell punktgleich sind. Spannend wird es, ob sich eventuell Lucie Krech (Leipziger KC) erstmals in dieser Saison in das WM-Team fahren kann. Mit ihren Plätzen zwei und drei an Tag eins machte sie auf sich aufmerksam. Doch die Läufe drei und vier liefen nicht ganz so gut: Sie paddelte auf die Ränge acht und vier. Olympiasiegerin Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) zeigte im Kajak-Einer erneut ihre Klasse. In allen vier Läufen setzte sich die 34-Jährige deutlich vor die Konkurrenz. „Ich bin sehr happy mit dem Einstieg“, sagte sie. „Gestern war ich richtig im Flow. Heute war ein bisschen der Kopf mit dabei, aber ich denke, die Herausforderung der Strecke heute habe ich ganz gut und solide gelöst.“ So gelte sich immer zu entscheiden bezüglich Risiko- und Linienwahl auf dem Wasser. Im ersten Lauf am Sonntag habe sie versucht, sich an der Technik der Herren zu orientieren. „Das ist mir nicht ganz gelungen durchzuziehen. Deshalb bin ich im zweiten Lauf einen Schritt zurückgegangen.“ Im Kajak Cross Individual am Freitag hatte sich die Rheinländerin einen Fehler eingehandelt. „Ich war ein bisschen zu viel auf Risiko gegangen. Ich habe ein bisschen zu viel mit dem Feuer gespielt“, erklärte sie. „Das Tor war sehr schwer zu fahren. Es war eine sehr enge Fahrweise meinerseits.“ Damit hat Funk bei den Kopf-an-Kopf-Rennen nächste Woche in Augsburg nicht das erste Startwahlrecht auf der Rampe. „Da wird es dann schwierig mit meiner Taktik, aber ich schau mal, wie ich es umgesetzt bekomme.“ Sehr gut im Kajak-Einer präsentierte sich Annkatrin Plochmann (SGV Nürnberg-Fürth) mit drei zweiten und einem dritten Rang. Nicht so gut lief es hingegen für Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg). Sie hat einen dritten, zwei vierte und einen fünften Platz zu Buche stehen, was aktuell in der Gesamtpunktewertung Platz drei bedeutet. Verfolgt wird sie von Schwester Emily Apel. Somit scheint es auf einen Dreierkampf um die noch zwei verbleibenden Plätze im WM-Team hinauszulaufen. Ein wenig unter Druck gesetzt fühlt sich der Augsburger schon: „Ich glaube, ich habe hier am meisten zu verlieren. Von mir wird erwartet, dass ich mich ins Team fahre – und möglichst als Erster. Deshalb muss ich schauen, dass ich meine Sachen hier mache. Die anderen – U23 – können deutlich entspannter fahren. Wenn die gewinnen, ist es gut. Aber sie müssen nicht gewinnen. Ich glaube, die Druckverteilung ist eine andere“. Deshalb fahre er mit „einem kalkulierten Risiko“. Er könne sich noch gut erinnern, als man der Herausforderer und nicht der Gejagte war. „Aber es ist auch schön, gefühlt der Gejagte zu sein. Ich nehme die Rolle an. Und ich finde es gut, dass die Jungen herankommen, und dass da Druck kommt. Das heißt, man muss selber dranbleiben. Nachwuchshoffnung Enrico Dietz (RKV Bad Kreuznach) konnte sich im dritten Rennen vor den Augsburger setzen. Der 20-Jährige war jedoch am ersten Tag auf der sehr schwierig gehangenen Strecke mit zwei 20. Plätzen gar nicht gut in die Qualifikation gestartet. Damit produzierte der Rheinländer bereits seine Streichergebnisse. Nun sollte alles sitzen – was ihm in den Läufen drei und auch vier, mit seinem dritten Platz, gelungen ist. Im ersten Lauf auf sich aufmerksam machte der 20-jährige Marten Konrad (WSC Bayer Dormagen). Er landete mit nur 0,01 Sekunden Rückstand auf Hegge auf Rang zwei. Allerdings konnte er diese Leistung nicht wiederholen. Es folgten die Ränge 17, zwölf und 18. Insgesamt konnten alle anderen Kajakpaddler im Feld hinter Hegge bisher keine Stabilität zeigen, weshalb der Augsburger in der Punktewertung bereits einen großen Abstand zwischen sich und die Konkurrenz schaffen konnte. Daran konnte auch der erfahrene Stefan Hengst (KR Hamm), seit vielen Jahren zum WM-Team gehörend, mit dessen Plätzen vier, zwölf, acht und zwei nichts ändern. So zeichnet sich insgesamt nach Hegge ein enger Kampf um die beiden restlichen Plätze im WM-Team ab. Aufgrund der durchmischten Ergebnisse aller Verfolger ist der Ausgang noch völlig offen. In der Canadier-Herren-Konkurrenz ist nach vier Rennen komplett alles offen. Jeweils einen Sieg einfahren konnten Sideris Tasiadis (Bild unten, Kanu Schwaben Insgesamt müssen in der Qualifikation im Kanuslalom acht Wertungsrennen absolviert werden, wobei die beiden schlechtesten Ergebnisse gestrichen werden. Halbzeit bei U18-Qualifikation: Nova Müller führt in zwei Disziplinen die Punktetabelle an Nach den ersten vier Kanuslalom-Qualifikationsrennen für die Junioren-Nationalmannschaft fallen Nova Müller und Kilian Käding mit ihren Ergebnissen auf. Im Kampf um die Plätze in der U18-Nationalmannschaft haben Nova Müller (KST Rhein-Ruhr) und Kilian Käding (Leipziger KC) Achtungszeichen gesetzt. Im Kajak-Bereich der Juniorinnen hat sich Nova Müller (KST Rhein-Ruhr) mit drei Siegen und einem zweiten Platz ein komfortables Polster verschafft. Um die zwei weiteren Plätze im U18-Team scheint sich ein Kampf mehrerer Athletinnen zu entfachen. In der Canadier-Kategorie führt sie mit einem Sieg und drei zweiten Plätzen die Tabelle zur Halbzeit an. Damit ist sie zur großen Konkurrentin von Neele Krech (Leipziger KC) geworden. Letztere liegt im Canadier aktuell auf Rang drei, knapp hinter ihrer Clubkameradin Maxi Müller. Alle drei haben sich zur Halbzeit etwas von den anderen Starterinnen abgesetzt. Bei den Kajak-Junioren hat sich Kilian Käding mit seinen drei Siegen zur Halbzeit der U18-Qualifikation etwas vom Rest des Feldes abgesetzt, auch wenn sich das in der Gesamtpunktetabelle zur Halbzeit nicht darstellt. Denn im vierten Lauf befuhr er ein Tor nicht korrekt, was mit einer 50-Sekunden-Strafe geahndet wurde. Trotz dieses Patzers kann der Leipziger optimistisch in die zweite Halbzeit der Kanuslalom-Qualifikation am nächsten Wochenende in Augsburg gehen, denn zwei Streichergebnisse darf man sich erlauben. Im Canadier verschaffte sich Jacob Ungvari (Leipziger KC) mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen die beste Ausgangsposition. Sehr gut im Rennen ist auch Kjell Kadyck (BSV Halle) mit einem Sieg, einem zweiten und einem dritten Platz. Im Kajak-Cross wurden in Markkleeberg zwei Einzelrennen ausgetragen. In Summe gewannen Kilian Käding und Helene Schmidt (Kanu Schwaben Augsburg). Doch damit ist noch lange nichts entschieden. In Augsburg nächste Woche werden die Kopf-an-Kopf-Rennen ausgetragen, für das sich die besten Zwölf aus den Einzelrennen qualifiziert haben. Noch ist alles offen, wer sich für die U18-Nationalmannschaft qualifiziert. Vier weitere Wettkämpfe finden nächste Woche in Augsburg statt. Die Bewertung erfolgt nach einer Punktevergabe aus den besten sechs der insgesamt acht Rennen. Zwei schlechte Läufe kann sich also jeder leisten. Eine Hürde gilt es zudem noch überwinden: So fordert der Deutsche Kanu-Verband einen Leistungsnachweis, um bei internationalen Wettkämpfen dann auch ein Wörtchen mitreden zu können. Drittbester Deutscher zu sein allein, reicht also nicht aus, um mit der U18-Nationalmannschaft unterwegs sein zu dürfen. Ergebnisse Cross U18 männlich
Marianne Stenglein / Kanu Schwaben Augsburg/ Presse /
26.04.2026 Text und Fotos DKV Uta Büttner
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Die Olympia-Qualifikation startet in
dieser Saison –
In diesem Jahr gibt es einen neuen
Qualifikationsmodus für die Olympischen Spiele. Und mit
Thomas Apel hat ein neuer Cheftrainer die Fäden in der Hand.
Am Freitag beginnt der Kampf um die Plätze in der Nationalmannschaft In dieser Saison, erstmals zwei Jahre vor den Olympischen Spielen, startet der Kampf um die Quotenplätze im Kanuslalom und Kajak-Cross für Los Angeles 2028. Der Internationale Kanuverband (ICF) hat ein komplett neues Qualifikationssystem festgelegt. Demnach müssen sich die Länder ihre Quotenplätze über eine Olympia-Rangliste, kontinentale Qualifikationswettkämpfe und eine globale Qualifikationsrunde sichern. Die ICF erklärt: „Da bei großen Wettkämpfen Qualifikationspunkte zu vergeben sind, wird der Einsatz in den Jahren 2026 und 2027 steigen, was zu einer höheren Beteiligung, einem stärkeren Teilnehmerfeld und einem gesteigerten Interesse während des gesamten Olympiazyklus führen wird“. Im Mittelpunkt des neuen Systems steht die Olympia-Rangliste. In neun, bereits festgelegten Wettkämpfen werden maximal die fünf besten Ergebnisse jedes Athleten gewertet, um die endgültige Olympia-Rangliste zu ermitteln. Die über die Olympia-Rangliste vergebenen Quotenplätze werden mit einer Begrenzung auf einen Platz pro Nation und Disziplin zugeteilt. Ein Athlet kann nur einen Quotenplatz für sein Land erhalten. Sobald dies erreicht ist, kommt er nicht mehr für weitere Quotenplätze in Betracht. Der Wertungszeitraum läuft vom 20. Juli 2026 bis zum 3. Oktober 2027, wobei Punkte an einzelne Athleten bei jedem Wettkampf der Olympischen Rangliste vergeben werden, darunter die ICF-Kanu-Slalom-Weltmeisterschaften 2026 und 2027 sowie sieben Weltcups über zwei Saisons hinweg. Für jede olympische Disziplin gibt es eine eigene Rangliste. Ein Problem dabei ist, dass die Punkte personengebunden sind. Ein Beispiel: Würde im Kajak-Einer der Damen beispielsweise Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) 2026 die meisten Punkte einfahren und 2027 aus irgendeinem Grund nicht starten können, gehen diese Punkte für Deutschland quasi verloren, denn für einen Quotenplatz dürfte es dann nicht reichen. Falls zwar beispielsweise Elena Lilik (KS Augsburg) theoretisch mit ihrer Punktzahl den Quotenplatz im Kajak-Einer holen würde, aber zuvor bereits im Canadier-Einer einen Platz für Deutschland geholt hat, bekommt Deutschland diesen nicht zugesprochen. Jedoch bedeutet diese Personengebundenheit auch, dass Nachwuchskader in den kommenden zwei Jahren schlechtere Karten haben. Denn, um nahezu sicherzustellen, dass Athleten mit vielen im Jahr 2026 gesammelten Olympia-Quali-Punkten auch 2027 zum Nationalteam gehören, bekommen diese für die nationale Qualifikation im nächsten Jahr viele Bonuspunkte. Das deutsche Trainerteam ist enttäuscht über dieses neue Qualifikationssystem, da damit die Nachwuchsförderung auf zwei Jahre behindert wird. Entsprechend habe man geplant, um auch Jüngeren Einsatzchancen zu geben. So werden einige, nicht zur Olympia-Qualifikation gehörende Wettkämpfe, von großen Teilen des A-Teams nicht besetzt werden. Dazu gehören dann vermutlich auch die Europameisterschaften im italienischen Ivrea. Neue Nominierungskriterien für deutsche Nationalmannschaft Statt der 2025 im Kanuslalom ausgetragen sechs Wertungsrennen, werden in diesem Jahr acht ausgetragen, wobei die beiden schlechtesten Platzierungen nicht in die Wertung eingehen. Im Kajak-Cross kann sich diesmal niemand über die Qualifikation im Kajak-Einer automatisch auch für Kajak-Cross vornominieren. Alle Plätze für das National-Team in dieser Disziplin werden über die Qualifikationswettkämpfe im Cross vergeben. Wer am Ende zur WM nach Oklahoma City (USA) fahren darf, hängt nicht nur von den Platzierungen bei der nationalen Qualifikation ab, auch ein entsprechender, vom DKV geforderter Leistungsnachweis muss erbracht werden. Zudem bedarf es am Ende der offiziellen Nominierung durch den DKV. Vorbereitung auf die Saison Die Vorbereitung auf die neue Saison lief nach Plan, wie der neue Cheftrainer Thomas Apel sagte. „Die Lehrgänge in Dubai und Pau in Vorbereitung auf die Saison sind sehr gut verlaufen. Es herrscht ein sehr gutes Klima im Team“, sagt Apel. Einzig der zweifache Olympia-Medaillengewinner und Weltmeister von 2022, Canadierspezialist Sideris Tasiadis (KS Augsburg), konnte nach seiner Ellbogenverletzung – die zur WM-Absage geführt hatte – im vergangenen Jahr bisher noch nicht in vollem Umfang trainieren, wie der Athlet mitteilt. Sein Ellbogen sei inzwischen soweit ganz gut, sagt der 35-Jährige. „Ich bin natürlich nicht ganz so fit wie die anderen, weil ich mit dem Trainingseinstieg später angefangen habe und ein paar Trainingsinhalte erst später einbauen konnte.“ Härtere Trainingseinheiten seien nur punktuell möglich, „aber nicht in dem Maß, wie die anderen es machen können“. An der nationalen Qualifikation werde er aber auf jeden Fall teilnehmen. Klares Ziel sei, auch 2026 zum Nationalteam zu gehören. Spannende nationale Qualifikation zu erwarten Mit dem Karriereende von Hannes Aigner (Augsburger KV) gibt es einen starken Kajak-Paddler weniger – eine gute Chance also für die Nachwuchssportler. Spannend wird auch sein, wie sich die Deutschen im Kajak-Cross weiterentwickelt haben. Beispielsweise sorgte Canadierspezialistin Andrea Herzog (Leipziger KC) mit ihren Ergebnissen in dieser, für sie sehr neuen Disziplin für ein Achtungszeichen. Auch begeisterte ihr Klubkamerad, der 19-jährige Niels Zimmermann mit seinem Auftreten im Canadier. Können in dieser Saison weitere junge Talente folgen? Es wird spannend. Uta Büttner Terminplan 2026:
OQ = Wettkämpfe für Olympia-Qualifikation Nationale Quali Markkleeberg: https://slalomevents.de/2026-dkv-sichtung/ Nationale Quali Augsburg: https://www.eiskanal-augsburg.de/kanu-veranstaltungen/dkv-quali-kanuslalom/ Marianne Stenglein /BKV Bezirk Schwaben
22.4.2026 / Text Uta Büttner
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Augsburger Sportgala im Kongresszentrum wieder ein absolutes Highlight!
Von den beiden Augsburger Kanuvereinen waren wieder zahlreiche
Sportlerinnen und Sportler unter den Geehrten! Die Oberbürgermeisterin Eva Weber ehrte die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus den insgesamt 200 Vereinen Augsburgs zusammen mit dem Sportreferenten Jürgen K. Einninger. In Augsburg werden insgesamt 150 Sportarten betrieben. Frau Weber freute sich auch, dass die Stadt Augsburg Teil der Münchner Bewerbung der Olympischen Sommerspiele der Jahre 2036 + (2040, 2044) ist. Das Rahmenprogramm wurde durch den TSV Firnhaberei 1926 e.V. gestaltet und mit ihm begann (nach der Begrüßung durch Frau Weber) der Gala Abend. Die anschließenden Ehrungen der Sportlerinnen und Sportler nahmen den größten Anteil des Abends ein, die Reihenfolge der Ehrungen: Skaterhockey, Flag Football, Golf, Badminton, Ultimate Frisbee, Pickleball, dann der große Block des Kanusports: Kanuslalom, Kajak Cross, Rafting, Stand-up-Paddling, Wildwasser gefolgt von Schwimmen, Wasserspringen, Judo, Kraftdreikampf, Radsport, Leihtathletik, Geräteturnen, Motorsport, Nationalspieler, überraagende internationale Leistungen. Ein ganz besondere Ehrung gab es für den Präsidenten unseres Hauptvereins Hans Peter Pleitner, er erhielt die Goldene Verdienstnadel der Stadt Augsburg verliehen. HP Pleitner ist seit 2011 Präsident des TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V.. Der frühere Hockeyspieler ist beim Bayerischen Hockeyverband Vorsitzender des Verbandsschiedsgerichts. Bei der Kanuslalom Weltmeisterschaft 2022 traten 380 Sportlerinnen und Sportler aus 70 Nationen in zehn Medaillen-Entscheidungen gegeneinander an und hier war HP Pleitner der Chef Organisator der WM am Eiskanal. Von Beruf ist er Rechtsanwalt und zudem ist er Vorsitzender des Sportbeirats der Stadt Augsburg Der Sportbeirat hat die Aufgabe, den Stadtrat und die Stadtverwaltung in allen Fragen des Sports zu beraten. Eine wahrhaft verdiente Ehrung für den rührigen TSV Schwaben Präsidenten. Herzlichen Glückwunsch von seinen Kanu Schwaben. Die Sportlerwahl des Jahres wurde wieder (wie bereits seit 30 Jahren) durch den Verein Augsburg, Allgäuer Sportpresse durch Frau Bogenreuther bekannt gegeben Sportler des Jahres: 1. Nico Sturm (Eishockey) 2. Georg Zimmmermann (Radsport) 3. Noah Hegge (Kanuslalom) Sportlerin des Jahres: 1. Tina Rupprecht (Boxen) 2. Ricarda Funk (Kanuslalom) 3. Helena Schuster (Leichtathletik) Bei der Mannschaft des Jahres sicherte sich dieses Jahr das American Footbaall Team den ersten Platz, gefolgt von TC Augsburg (Tennis) und den dritten Platz belegten die Kanu Slalom Herren Noah Hegge, Hannes Aigner und Stefan Hengst, welche gemeinsam Gold bei der Europameisterschaft holten. Nach diesem Marathon der Ehrungen ging es für die Gäste und Geehrten zum Buffet und der Abend endete mit vielen gemeinsamen Gespräche. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler und besonders unseren 21 Kanu Schwaben. Die neue Saison steht an, die nationale Kanuslalom WM Qualifikation findet vom 1.-3.5.2026 wieder auf dem Olympiakanal statt. Aber auch im April gibt es die „offene Bayerische Meisterschaft“ mit dem Kuhsee Cup, entweder teilnehmen oder zuschauen, das lohnt sich! Marianne Stenglein BKV Bezirk Schwaben / Presse /Text und Fotos von
M.Stenglein 22.03.2026
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Glückwunsch an unsere Kanuslalom Sportlerinnen und Sportler für
diese herausragende Ehrung - besonders für drei Kanu Schwaben
Elena Lilik, Sideris Tasiadis und Ricarda Funk (KSA&KSV
Badkreuznach).
Höchste staatliche Auszeichnung im deutschen Sportund Hannes Aigner vom Nachbarverein AKV Das Silberne Lorbeerblatt wird im Namen des Bundespräsidenten an Sportlerinnen und Sportler verliehen, die sich durch besondere internationale Erfolge verdient gemacht haben. Die Auszeichnung steht dabei nicht nur für einzelne Titel, sondern für den gesamten sportlichen Weg. Zwölf Sportlerinnen und Sportler des Deutschen Kanu-Verbandes aus dem Kanu-Rennsport und Kanu-Slalom wurden am 19.01.2026 in Berlin mit der höchsten sportlichen Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, dem Silbernen Lorbeerblatt, geehrt. Übergeben wurde das Silberne Lorbeerblatt, dass der Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier verleiht, von Staatsministerin für Sport und Ehrenamt Dr. Christiane Schenderlein (CDU). Mit der Ehrung werden herausragende sportliche Leistung auf internationalem Niveau gewürdigt, sondern auch vorbildliche Haltung - geprägt von Fairplay und Teamgeist. Die feierliche Übergabe fand im Bundeskanzleramt in Berlin statt. Die DKV-Präsidentin Dajana Peffestorff gratulierte den ausgezeichneten Athletinnen und Athleten persönlich im Bundeskanzleramt, wo die Ehrung stattfand, und betonte die Bedeutung der Ehrung für den Kanusport: „„Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass so viel herausragende Kanusportlerinnen und Kanusportler für ihre außergewöhnlichen Leistungen mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt wurden. Hinter jedem Erfolg stehen jahrelange harte Arbeit, große Leidenschaft und der Mut, immer wieder an die eigenen Grenzen zu gehen. Sie alle haben den Kanusport in Deutschland auf beeindruckende Weise vertreten und sind für mich persönlich wie auch für unseren Verband echte Vorbilder. Dafür danke ich ihnen von Herzen und gratuliere zu dieser besonderen und hochverdienten Auszeichnung.“ “ Geehrt aus dem Kanu-Slalom wurden: ![]() Hannes Aigner Olympische Bronzemedaille K1 2012 und 2021, Weltmeister K1 2018 in Rio de Janeiro (BRA) sowie Team-Weltmeister K1 2022 in Augsburg (GER) Ricarda Funk Olympiasiegerin K1 2021, Weltmeisterin K1 2021 in Bratislava (SVK) und Weltmeisterin K1 2022 in Augsburg (GER) Andrea Herzog Weltmeisterin C1 2019 in La Seu d’Urgell (ESP) und Weltmeisterin C1 2022 in Augsburg (GER) ![]() Elena Lilik Weltmeisterin C1 2021 in Bratislava (SVK) Sideris Tasiadis Weltmeister 2022 in Augsburg (GER) Die Ehrung erhielten aus dem Kanu-Rennsport: Sebastian Brendel Weltmeister Kanu-Rennsport 2017 in Račice (CZE) Tim Hecker Weltmeister Kanu-Rennsport 2023 in Duisburg (GER)
Im Anschluss an die Ehrungszeremonie fand ein Empfang mit den ausgezeichneten Athletinnen und Athleten statt, zu dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeitweilig dazustieß, um seine Glückwünsche persönlich zu übermitteln. Am 4. Februar wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue weitere die Medaillengewinnerinnen und-gewinner der World Games 2025 und der Sommerspiele der Gehörlosen (Deaflympics) ehren.Quelle DKV Leider fehlen bei der DKV Veröffentlichung etliche wichtige Titel bei Elena Lilik ( Silbermedaille bei den olympischen Spielen 2024 in Paris u.a.) und Sideris Tasiadis (2012 und 2021 im C 1 olympische Bronzemedaille) um nur die wichtigsten zu nennen! Marianne Stenglein, 29.01.2026
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Für
die Weltmeisterschaften im Kanu-Slalom in Oklahoma
City, USA ist der Ticket-Vorverkauf gestartet
Der Ticketverkauf
für die Kanuslalom-Weltmeisterschaften 2026 des
Internationalen Kanuverbandes (ICF) hat begonnen.
Die Titelkämpfe finden vom 20. bis 25. Juli 2026
im Whitewater Center in Oklahoma City (USA) statt.
Marianne Stenglein, 28.01.2026Die Anlage wird auch Austragungsort der Kanuslalom-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen Los Angeles 2028 sein. Damit bietet die Weltmeisterschaft einen frühen Einblick in Wettkämpfe auf olympischem Niveau.
Neben den sportlichen Wettbewerben ist ein umfangreiches Rahmenprogramm mit täglicher Unterhaltung sowie gastronomischen Angeboten geplant. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am Samstag, 19. Juli 2026, statt. Tickets, darunter Tages- und Mehrtagestickets, sind über Tickets Kanu-Slalom-WM erhältlich. Weitere Informationen zu Zeitplänen, Tickets und organisatorischen Hinweisen gibt es auf okc2026.com |
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