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WM 2022 in Augsburg



Maskottchen "Gustl"
(A)
Ivrea - toller Auftakt mit den Mannschaftsrennen
Emily Apel holte mit Franziska Hanke und Annkatrin Plochmann die Silbermedaille! Herzlichen Glückwunsch.
Mit zwei silbernen und einer Bronzemedaille ist das Deutsche Nachwuchs-Nationalteam in die Weltmeisterschaft gestartet. Oft trennte die Teams nur ein
Wimpernschlag von weiteren Podiumsplatzierungen.
Teamwettbewerb
Der erste Wettkampftag im italienischen Ivrea begann vielversprechend. Gleich im ersten Rennen zeigten Emily Apel (KSA Augsburg), Annkatrin Plochmann (SGV Nürnberg-Fürth) und Franziska Hanke (AKV Augsburg) einen schnellen Lauf, bei dem der zuvor gemachte Plan zur Befahrung aufging. „Wir haben uns gut aufeinander abgestimmt und konnten unsere Linie bis ins Ziel bringen. Das lief alles rund“ sagte Apel im Ziel. Auf dem Weg nach unten kamen die drei U23-Athletinnen jedoch nicht um eine Torstabberührung am Abwärtstor zwölf herum. Diese zwei Strafsekunden entschieden letztlich über den Sieg. Mit knapp einer Sekunde Rückstand auf den fehlerfreien Lauf des tschechischen Teams stand dennoch Rang zwei auf der Uhr. Diese knappe Entscheidung ließ jedoch nicht die Freude über WM-Silbern schmälern.
Mit diesem guten Ergebnis blickte das Team zuversichtlich auf die weiteren Rennen. Doch am Vormittag konnten die Deutschen zunächst nicht um die weiteren Entscheidungen mitkämpfen. Denkbar unglücklich ging der Lauf der Junioren im Kajak Einer aus. Dort touchierte Marten Konrad (WSC Bayer Dormagen) mit dem Paddel ebenso Tor zwölf und versetzte den Torstab so in Bewegung, dass dieser um den eigenen Körper herumschwang. Eine fehlerfreie Befahrung der Torlinie war damit nicht mehr möglich, sodass Konrad und seine Mannschaftskollegen Luis Erschig (KCE Waldkirch) und  Jonas Büchner (KVS Schwerte) 50 Strafsekunden passierten. Ohne diesen Patzer wäre der Bronzerang möglich gewesen.
Eine starke Leistung zeigten die U23-Kajak-Herren. Mit den beiden nachnominierten Enrico Dietz (RKV Bad Kreuznach) und Christian Stanzel (AKV Augsburg) erreichte Joshua Dietz (RKV Bad Kreuznach) mit einem fehlerfreien Lauf Rang fünf. Und das, obwohl Stanzel und sein jüngerer Bruder eigentlich noch bei den Junioren starten würden.

Bild v.l.: Plochmaann, Hanke, Apel

Nach der Mittagspause im zweiten Teil der Mannschaftsentscheidungen gingen zunächst die Canadier-Einer-Spezialisten der U23-Altersklasse ins Rennen. Mit sechs Strafsekunden erwarteten Lennard Tuchscherer (LKC Leipzig), Benjamin Kies (BSV Halle) und Julian Lindolf (KSA Augsburg) eigentlich keine vordere Platzierung mehr. Doch die Konkurrenz ging ebenfalls viel Risiko ein und patzte auch an einigen Stellen. So wurde die Entscheidung doch noch einmal knapp – sehr knapp sogar, denn nur 19 Hundertstelsekunden lagen zwischen den Deutschen und einem Platz auf dem Treppchen. Lediglich das französische Team demonstrierte einen fehlerfreien und schnellen Lauf und setzte sich mit über zwölf Sekunden Vorsprung ganz klar auf den Siegerrang.
Im Anschluss konnten die Deutschen aber noch zwei Mal jubeln. Zunächst erkämpften die männlichen Junioren im Canadier Einer die Bronzemedaille. Auch hier hätte es der Titel werden können, doch auch hier kam eine Torstabberührung in die Quere. Dennoch glücklich mit dem Ergebnis zeigten sich Franz Gosse (LKC Leipzig), Louis Paaschen und Ben Borrmann (beide BSV Halle) mit dem Ergebnis. „Das lief einfach und gibt ein gutes Gefühl für die Einzelrennen“ fassten die drei den Lauf zusammen.
Noch ein Stück besser machten es die Juniorinnen in selber Bootsklasse. Voller Freude stiegen Lucie Krech, Kimberley Rappe und Lena Götze (alle LKC Leipzig) im Ziel aus den Booten. Auf der Uhr stand Rang zwei und damit WM-Silber. An dem Ergebnis hätte hier jedoch auch nicht der Verzicht auf die insgesamt zehn Strafsekunden durch Torstabberührungen etwas ändern können. Wie sich über den gesamten Tag schon abzeichnete, konnten die Tschechinnen auch hier einen Sieg einfahren. Am Ende gingen die Hälfte der acht zu vergebenden Titel des heutigen Tages an die tschechische Mannschaft.
Ab dem morgigen Mittwoch beginnen die Einzelrennen, bei denen das deutsche Team alle zur Verfügung stehenden Startplätze besetzt.

C1 Damenteam

C1 Herrenteam
Ergebnisse:
K1 weiblich U23:
1. Czech Republic (CZE) 105.94 (0);
2. Germany (GER) 106.98 (2) +1.04;
3. France (GER) 107.58 (4) +1.64

K1 weiblich Junioren:
1. Czech Republic (CZE) 110.51 (4);
2. Slovakia (SVK) 119.86 (2) +9.35;
3. Spain (ESP) 124.06 (10) +13.55;
... 9. Germany (GER) 145.06 (12) +34.55

K1 männlich U23:
1. Italy (ITA) 93.15 (2);
2. Spain (ESP) 93.44 (4) +0.29;
3. France (FRA) 93.76 (0) +0.61;
... 5. Germany (GER) 96.56 (0) +3.41

K1 männlich Junioren:
1. Slovakia (SVK) 95.21 (0);
2. France (FRA) 98.22 (0) +3.01;
3. Great Britain (GBR) 103.01 (2) +7.80;
... 13. Germany (GER) 150.43 (54) +55.22
C1 männlich U23:
1. France (FRA) 92.32 (0);
2. Poland (POL) 104.53 (2) +12.21;
3. Slovenia (SLO) 104.66 (6) +12.34;
4. Germany (GER) 104.85 (6) +12.53
C1 männlich Junioren:
1. Spain (ESP) 103.66 (4);
2. France (FRA) 105.40 (2) +1.74;
3. Germany (GER) 105.55 (2) +1.89


C1 weiblich U23:
1. Czech Republik (CZE) 104.10 (0);
2. Italy (ITA) 114.50 (2) +10.40;
3. Great Britain (GBR) 115.33 (6) +11.23;
... 5. Germany 119.73 (4) +15.63

C1 weiblich Junioren:
1. Czech Republik (CZE) 122.36 (6);
2. Germany (GER) 138.51 (10) +16.15;
3. Slovakia (SVK) 139.24 (4) +16.88,











Siegerehrung Damen


Herzlichen Glückwunsch an das erfolgreiche K 1 Damenteam zu ihrer Silbermedaille. Toller Start zur WM auch für die beiden Medaillengewinner bei den Junioren.
Text + Fotos Philipp Reichenbach, Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 05.07.2022


Fast alle U23-Boote stehen im Semifinale
Am ersten der beiden Qualifikationstage konnten sich elf der zwölf gestarteten Boote für die Halbfinale qualifizieren. Lediglich die Augsburgerin Franziska Hanke schied aufgrund eines Fahrfehlers vorzeitig aus.
Bild: Franzisca Hanke
Bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften gingen nach dem gestrigen erfolgreichen Start mit drei Mannschaftsmedaillen am heutigen Tag die Einzelrennen los. Dabei waren zunächst alle Rennen der U23-Altersklasse angesetzt. In keinem der vier Starterfelder schafften es alle drei Boote über den ersten Lauf mit einer Direktqualifikation für das Semifinale. Bei den Damen (U23) im Kajak Einer gelang dies nur Emily Apel (KSA Augsburg). Mit einem fehlerfreien Lauf kam sie auf Rang 12 ins Ziel und schuf sich damit eine gute Startposition im Mittelfeld für das Semifinale am Freitag. Im zweiten Anlauf konnte Annkatrin Plochmann (SGV Nürnberg-Fürth) ihre Fahrzeit um sechs Sekunden verbessern und erkämpfte sich damit einen der verbliebenen Startplätze. Auch bei Franziska Hanke (AKV Augsburg) sah es bis in den unteren Streckenteil nach einer Qualifikation für die nächste Runde aus. Doch ein kleiner Fahrfehler setzte diesem Lauf ein bitteres Ende. In der Walzenquerung zum Abwärtstor 17 bot sie dem Wasser etwas zu viel des Bootes an, sodass sie links am Tor vorbeigeschoben wurde. Ehe sie dies noch retten konnte, war sie auch schon unterhalb der Torlinie, musste eine Drehung einbauen und einige Paddelschläge flussaufwärts überwinden, um nicht das Verfehlen des Tores und damit 50 Strafsekunden zu kassieren. Doch diese unplanmäßige Drehung kostete wichtige Zeit. Umso größer war dann die Enttäuschung darüber, dass nur knapp eineinhalb Sekunden zu Platz 10 und damit einem Halbfinalrang fehlten.

Bild: Hannah Süß

Für eine kleine Überraschung sorgte der junge Enrico Dietz (RKV Bad Kreuznach), der wie schon im Mannschaftslauf gestern eine fehlerfreie und schnelle Fahrt auf den Dora Baltea legte. Als Jahrgang 2005 wäre er eigentlich noch im Juniorenrennen startberechtigt, konnte sich aber aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen im Team über eine Nachnominierung für diese WM freuen. Er nutzte ebenso wie sein Bruder die Chance der Direktqualifikation und wurde 24. bei 30 Startplätzen. Joshua Dietz kam auf Rang 15 ins Ziel. Lediglich der am Vorabend noch gesundheitlich leicht angeschlagene Christian Stanzel (AKV Augsburg) musste den Weg über den zweiten Lauf gehen, kam dort aber besser zurecht und sicherte sich ebenfalls einen Platz im Halbfinale.
Am Nachmittag gingen schließlich die Canadier-Spezialisten in die Rennen. Bei den Herren (U23) wurde Benjamin Kies (BSV Halle) ebenfalls das Tor 17 zum Verhängnis. Ähnlich wie Franziska Hanke hatte er Probleme, das Tor sauber zu befahren und verlor dabei wichtige Zeit. Gemeinsam mit Jannemien Panzlaff (KVS Schwerte) meisterten beide jedoch anschließend die Qualifikation im zweiten Lauf.

Emily Apel

Julian Lindolf

C. Stenzel
Die Junioren-Altersklassen hatten somit heute noch einmal die Gelegenheit, sich die ausgehangene Torstrecke genau bei den „Großen“ anzuschauen und können somit gut vorbereitet in ihre Einzelläufe am morgigen Donnerstag gehen. 
Ergebnisse hier!
Also Emily Apel im K 1 Damen, Hannah Süß im C 1 Damen sowie Julian Lindolf im C 1 Herren und Christian Stanzel im K 1 Herren sind im Halbfinale vertreten (alles Augsburger Kanuten). Wir drücken ihnen aus der Heimat ganz fest die Daumen für ihre weiteren Wettkämpfe.

Text Philipp Reichenbach DKV sowie Fotos aus Ivrea, Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 06.07.2022

(A)
Deutschland Cup in Roudnice / CZE
In Roudnice nad Labem / Tschechien fand am25./26.06.2022 der Kanuslalom Deutschland Cup statt. Unsere Schwabenkanuten waren stark unterwegs.
Der Zwischenstand nach zwei Wettkampftagen in Roudnice!

Emily Apel

Jürgen Lindolf

Philipp Süß
Canadier Einer Damen
Platzierungen A-Finale
1 Jakob Zoe KVS Schwerte Punkte 120 /1. 60 / 1. 60
2 Lewandowski Zola LKC Leipzig Punkte 110 / 2. 55 / 2. 55
3 Harlak Claire BSV Halle Punkte 94 /4. 44 /3. 50
4 Plochmann Amelie SGV Nürnberg-Fürth Punkte 94 / 3. 50 /4. 44
Canadier Einer Herren
Platzierungen A-Finale
1 Süß Philipp KSA Augsburg Punkte 115 /2. 55 /1. 60
2 Lindolf Julian KSA Augsburg Punkte 103 / 1. 60 /5. 43
3 Seumel Hannes KV Zeitz Punkte 98 /5. 43 /2. 55
4 Hanika Leon LKC Leipzig Punkte 94 / 3. 50 /4. 44
Kajak Einer Damen
Platzierungen A-Finale
1 Pöschel Cindy LKC Leipzig Punkte 115 /2. 55 / 1. 60
2 Apel Emily KSA Augsburg Punkte 110 / 1. 60 / 3. 50
3 Jones Selina KSA Augsburg Punkte 96 / 7. 41 /2. 55
4 Plochmann Amelie SGV Nürnberg-Fürth Punkte 93 / 3. 50 /5. 43
Kajak Einer Herren
Platzierungen A-Finale
1 Bolg Leo KSA Augsburg Punkte 110 /3. 50 / 1.60
2 Röller Tillmann KVS Schwerte Punkte 105 / 2. 55 /3. 50
3 Lettenbauer Niklas AKV Augsburg Punkte 98 /5. 43 /2. 55
4 Hegge Samuel KSA Augsburg Punkte  97 / 1. 60 / 11. 37

Selina Jones


Der Zwischenstand von Roudnice nach zwei Rennen ist unter folgendem Link aufrufbar. Für unsere Schwabenkanuten ein tolles Ergebnis. Gratulation an die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler, der Zwischenstand für die U 18
ist hier aufrufbar.








Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 30.06.2022

(A)
Lilik holt einzige Weltcup-Medaille – Team trotzdem für Heim-WM in guter Form
Der Weltcup im slowenischen Tacen war der letzte Wettkampf vor den Weltmeisterschaften in Augsburg vom 26. Bis 31. Juli. Der Cheftrainer zieht positive Bilanz.
Elena Lilik hat beim Weltcup im slowenischen Tacen erneut überzeugt. Trotz hoher Belastung – sie startet in drei Disziplinen – lieferte sie. Im Kanuslalom holte die für Kanu-Schwaben Augsburg Startende mit Bronze im Canadierboot die einzige Medaille für das deutsche Team. Extremslalom-Spezialist Vinzenz Hartl konnte sich an diesem Weltcup-Wochenende im letzten Anlauf das WM-Ticket noch sichern.
Elena Link
Extremslalom ohne Medaillen für Deutschland
Bei den letzten Wettkämpfen an diesem Weltcup-Wochenende zeigte Lilik mit ihrer Halbfinalteilnahme im Extremslalom die beste Leistung aus deutscher Sicht. Für den Endlauf reichte es nicht, sie war bereits beim Start von der Rampe ein Ticken zu spät dran und geriet damit beim ersten Aufwärtstor in Bedrängnis, so dass sie keine echte Chance mehr hatte, an Platz zwei für das Finale zu paddeln. Gold, Silber und Bronze gingen an die Britin Kimberley Woods und die Österreicherinnen Corinna Kuhnle sowie Viktoria Wolffarth. Liliks Vereinskollege Noah Hegge, als bester deutscher Mann im Extrem bei diesem Weltcup, schied im Viertelfinale aus, nachdem er die Eskimorolle nicht korrekt ausführte. Er war gut in das Kopf-an-Kopf-Rennen gestartet, hatte dann am ersten Aufwärtstor ein paar Probleme sich durchzusetzen. In der Aufholjagd passierte dann der Fehler. Caroline Trompeter (SKG Hanau), Franziska Hanke und Vinzenz Hartl (beide Augsburger KV) waren in den Heats ausgeschieden. Der Weltcup-Sieger in Prag vor zwei Wochen, Stefan Hengst (RR Hamm), konnte sich nicht für die Kopf-an-Kopf-Rennen qualifizieren. Die Podiumsplätze belegten Isak Ohrstrom aus Schweden vor dem Tschechen Vit Prindis und Anatole Delassus aus Frankreich.

Bild: Siegerehrung

Bronze für Lilik im Canadier
Elena Lilik hatte vor den Extremslalom-Wettkämpfen an diesem Sonntag bereits die Canadier-Läufe in den Knochen. Dort konnte die 23-Jährige im Finale zwar nicht ihre Zeit aus dem Halbfinallauf von 100,76 Sekunden wiederholen, dennoch hätte es auch dann nicht für eine bessere Platzierung gereicht, weil die Siegerin Mallory Franklin aus Großbritannien mit 96,52 Sekunden überragend fuhr, gefolgt von Evy Leibfarth (USA) mit 1,75 Sekunden dahinter. Bereits an Tor drei war Lilik etwas langsam unterwegs, aber vor allem im letzten Streckenabschnitt ließ sie wertwolle Sekunden liegen. „Es war ein kompletter Kampf bis ins Ziel. An ein, zwei Stellen hatte ich auch ein bisschen Pech mit dem Wasser. Aber das gehört in Tacen dazu. Um so wichtiger ist es, weiter zu kämpfen, und das habe ich geschafft und wurde am Ende mit Bronze belohnt“, sagte die Weltmeisterin. Der Siegerin Franklin zollte sie Respekt, „sie war bombenstark, bei ihr hat alles gepasst. Das passiert hier in Tacen sehr selten, dass jemand von oben bis unten so einen Lauf runterbringen kann.“ Aus diesem Grund sind generell die Abstände in den Läufen in Tacen
meist viel größer als in anderen Weltcup-Orten.
Hartl löst WM-Ticket

Vinzenz Hartl nutzte die letzte Chance, um sich die Teilnahme an den Weltmeisterschaften Ende Juli in Augsburg im Extremslalom zu sichern. Mit seinem zehnten Platz im Einzelzeitfahren beim Weltcup im slowenischen Tacen erbrachte er den vom Deutschen Kanu-Verband geforderten Leistungsnachweis. Top-16 war die Vorgabe. Nach dem Rennen sagte der 21-Jährige scherzhaft, „nur unter Druck entstehen Diamanten.“ Damit ist das deutsche WM-Team komplett.
Tasiadis bester deutscher Canadier-Mann
Sideris Tasiadis (Links) als bester deutscher Canadierfahrer heute paddelte auf Platz fünf. Der 32-Jährige zeigte einen beeindruckenden Lauf, obwohl der Start nicht perfekt war. Doch zurück auf der Linie war er zur zwischenzeitlichen Bestzeit unterwegs. An Tor 16 folgte dann aber eine unerwartete Torstabberührung. Er blieb mit dem Ellenbogen hängen, was ihn Gold kostete. Doch sein Fokus lag dabei wie von außen zu vermuten war, nicht bereits auf dem nächsten Tor, „ich dachte, dass es klappt wie ich gefahren bin“, sagte der Kanu-Schwabe. Der Sieg ging an den Slowaken Alexander Slavkovski vor den beiden Slowenen Luka Bozik und Benjamin Savsek.
Der zweite deutsche Finalist Lennard Tuchscherer (Leipziger KC) paddelte auf Rang acht. Der 23-Jährige hatte etwas Probleme an einer Torkombination im mittleren, schwersten Streckenabschnitt, wo er wichtige Sekunden liegen ließ. „Ich hatte überall vereinzelt kleine Probleme. Es ging schon vom Start zu Tor eins los, als mir Wasser über die Bugkante lief. Den kleinen Fehler konnte ich auskorrigieren. Danach lief von Tor zwei bis zehn alles echt super“, sagte er. Mit dem Ziel, eine enge, knappe Linie zu fahren riskierte er zu viel. Er stieß mit dem Boot auf den Boden, „deshalb konnte ich die Drehung auf Tor zwölf nicht weitergeben.“ Ab Tor 17, so gibt er zu, „habe ich ein bisschen die Kraft verloren. Somit passte meine Geschwindigkeit nicht mehr.“ Für den Leipziger war es das erste Weltcup-Finale, insofern war Tuchscherer am Ende trotzdem zufrieden, insbesondere da es am Ende zu Platz acht im Zehnerfeld reichte.
Für die Nachwuchshoffnungen Hannah Süß (KS Augsburg) und Benjamin Kies (BSV Halle) galt es Erfahrungen unter den Weltbesten zu sammeln. Beide hatten sich in das Halbfinale gepaddelt, in dem der 19-jährige Kies trotz der zwei Torstabberührungen einen guten Lauf zeigte und auf Rang 24 des 30-Mann-Feldes landete. „Ich habe mir vorgenommen ins Halbfinale zu fahren, das habe ich geradeso geschafft. Damit bin ich sehr zufrieden. Im Halbfinale hat dann leider nicht alles gepasst, aber die Ansätze sind, denke ich, vorhanden. Leider ist es mir nicht gelungen einen Null-Lauf zu fahren, aber das wird sich hoffentlich in Ivrea ändern“, wo die U23-Weltmeisterschaften in diesem Jahr stattfinden.“ Süß, 18 Jahre alt, kam mit dem schwierigen mittleren Streckenabschnitt nicht zurecht und wurde vom Wildwasser an vier Toren vorbei getrieben. Ihr Ziel Halbfinale hat die junge Athletin erreicht. „Im Halbfinale bin ich einfach nicht richtig in den Lauf reingekommen, hatte kein richtig gutes Gefühl auf dem Wasser“, sagte die Augsburgerin. „Insgesamt konnte ich aber viel lernen und werde an die Sachen, die schon gut funktioniert haben, in Ivrea zur WM anknüpfen.“

Bestes deutsches Kajak-Ergebnis durch Hegge

Die Kajak-Wettkämpfe am Samstag standen unter keinem guten Stern. Es war der Tag der verpassten Tore für die Deutschen. Das beste Ergebnis aus deutscher Sicht als einziger Finalist erreichte Noah Hegge mit Platz zehn. Der 23-Jährige rutschte auf den letzten Rang im Endlauf aufgrund von 52 Strafsekunden. Er sagte nach dem Finale, „es war sehr ärgerlich. Ich hatte gemeinsam mit meinem Trainer Paul Böckelmann einen Plan erarbeitet, der hatte im Halbfinallauf auch funktioniert. Ich denke im Finale bin ich das Tor enger angefahren, aber man hätte den Fünfziger vielleicht nicht geben müssen. Deshalb war es noch ärgerlicher, weil es so eine enge Entscheidung war.“ Ohne diese Strafe hätte es dennoch nicht für das Podium gereicht. „Ich bin glücklich, dass ich im Finale war. Aber so ein Fahrfehler darf mir so nicht passieren“, sagte der Augsburger selbstkritisch. Damit passierte Hegge das Gleiche wie seinen beiden anderen Teamkollegen Elena Lilik und Stefan Hengst bereits zuvor in den Halbfinalläufen, was das vorzeitige Aus für beide bedeutete.
Entsprechend ging das Finale der Kajak-Damen ohne deutsche Beteiligung über die Bühne. Die Entscheidung bei Lilik war knapp. Zunächst als Halbfinal-Neunte angezeigt, folgten dann doch die 50 Strafsekunden durch die Kampfrichter. „Ein Video sprach eher für die 50“, sagte Cheftrainer Klaus Pohlen. U23-Paddlerin Bei Franziska Hanke (Augsburger KV) konnte sich bereits am Freitag nicht für das Halbfinale qualifizieren. Es passte im ersten Lauf nichts zusammen, 60 Strafsekunden standen am Ende auf ihrem Konto. In Runde zwei machte es die Augsburgerin wesentlich besser, dennoch reichte es am Ende nicht. Besonders schwierig empfand Hanke die Qualifikationsstrecke vom Freitag nicht, „sie war an sich schon machbar. Dass ich zweimal an derselben Kombi den Fehler mache und vorbei fahre, darf eigentlich nicht passieren“, merkte die 21-Jährige selbstkritisch an. „Trotzdem nehme ich viel Wettkampferfahrung mit, auch in Hinsicht auf die U23-WM in Ivrea.“ Die Podestplätze bei den Damen gingen an die Australierin Jessica Fox, die Britin Mallory Franklin und Viktoriia Us aus der Ukraine. Bei den Herren siegte der Tscheche Jiri Prskavic vor dem Slowenen Martin Srabotnik und Jakub Grigar aus der Slowakei.
Thomas Apel, Elena Link
Trainer schauen optimistisch in Richtung Heim-WM
Kajak-Bundestrainer Thomas Apel macht sich nach dem letzten Wettkampf vor den Weltmeisterschaften Ende Juli in Augsburg dennoch keine Sorgen. Zum einen waren die die Deutschen spät angereist, weshalb etwas Training auf der Strecke in Tacen fehlte, „zum anderen waren wir sowieso hier angereist, um im Extremslalom mehr Wettkampferfahrung zu erlangen“, sagte er. Die Kanuslalom-Ergebnisse betreffend, erklärte Apel, „es war eine Strecke auf Messers Schneide. Es gab viele wasserabhängige Situationen, wenn man da nicht auf der Linie war, war der Hals zu kurz.“ Tacen ist bekannt für ungewöhnliche Resultate, „dennoch nehmen wir Erkenntnisse auch nach Augsburg mit.“
Cheftrainer Klaus Pohlen sieht nach den Kanuslalom-Wettkämpfen optimistisch in Richtung Weltmeisterschaften in Augsburg. „Die Performance stimmt, dass ist wichtig“, resümierte er. Zumal die Umstände, unter denen das Team nach Tacen angereist war, nicht optimal waren. Aufgrund von zwei Coronapositiv-Fällen hatten die Deutschen den Weltcup in Krakau am vorigen Wochenende abgebrochen und war dann verspätet nach Slowenien gereist. „Ich bin froh, dass die Gruppe das alles so gut weggesteckt hat.“
Nach dem letzten Wettkampf vor der Heim-WM gibt es eine kleine Verschnaufpause von zwei bis drei Tagen, bevor das Team in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung geht.
Text Uta Büttner, Fotos H.Woppowa
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 26.06.2022


ICF Kanuslalom Weltcup in Tacen / Slowenien – sehr interessanter Auftakt!
De Gennaro/ITA erneut Schnellster in der Slalom-Qualifikation bei den Kajak Einer Herren – Elena Lilik/Kanu Schwaben Schnellste bei den Kajak Einer Damen, Sideris Tasiadis/KSA –  Schnellster bei den C 1 Herren, Jessica Fox Schnellste im C 1 Damen.
Sideris Tasiadis hat dieses Jahr auf seiner Heimstrecke in Augsburg trainiert, um sich auf die diesjährigen Slalom - Weltmeisterschaften vorzubereiten, die auch das 50-jährige Jubiläum des olympischen Debüts des Kanuslaloms am selben Ort feiern (26.- 31.07.2022).
Er fuhr die schnellste Qualifikationszeit im C1 der Männer, denkt aber bereits an die Titelkämpfe im nächsten Monat. "Bis jetzt war meine Vorbereitung sehr gut", sagte Tasiadis. "Ich denke, es wird ein sehr wichtiges Ereignis für unseren Sport sein, denn hier begann die Geschichte des Kanuslaloms, und jetzt, 50 Jahre später, wird es auch für uns in Deutschland ein wichtiges Ereignis sein.
Bild: Elena Link
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Die deutsche Elena Lilik, die am vergangenen Wochenende wegen Absage des deutschen Teams während des Weltcups in Krakau (Coronabedingt) nicht im Halbfinale starten konnte, fuhr die schnellste Zeit im K1 der Damen.
Der Italiener Giovanni De Gennaro vervollständigte einen außergewöhnlichen Hattrick im Kanuslalom, indem er sich am Freitag beim ICF-Weltcup in Tacen, Ljubljana, als Schnellster im K1 der Herren qualifizierte.
De Gennaro hat nun bei allen drei ICF-Weltcups in dieser Saison die schnellste Zeit jeweils am Eröffnungstag erzielt, konnte diese Form aber noch nicht in eine Goldmedaille umsetzen. Sein bestes Ergebnis war eine Silbermedaille hinter dem Slowenen Peter Kauzer in Prag.
Am heutigen Freitag war er mehr als eine Sekunde schneller als der tschechische Olympiasieger von Tokio, Jiri Prskavec.
"Ich wünschte, ich könnte im Halbfinale und im Finale das Gleiche erreichen, aber ich bin mit meinem Paddeln zufrieden und muss das im Halbfinale und im Finale umsetzen, damit ich hoffentlich eine Medaille und ein gutes Ergebnis erzielen kann", sagte De Gennaro. "Ich mag diese Strecke, wir sind schon so lange hier und ich denke, es ist eine meiner Favoritenstrecken, weil man das Wasser genau lesen muss, und die Tatsache, dass wir schon so lange hier sind, so haben wir eine Menge dazu gelernt, was mir hilft, hier gute Rennen zu fahren."
Wie ging es unserem Kanu Schwaben Noah Hegge, er belegte einen achten Platz und kann sich auf den morgigen Start im Halbfinale freuen. Da ist alles drin für unseren stark fahrenden Schwabenkanuten!
Die Britin Kimberley Woods hat ein frustrierendes Jahr 2022 hinter sich, zeigte aber mit den zweitschnellsten Qualifikationszeiten sowohl im K1 als auch im C1 einen kleinen Vorgeschmack auf ihre Bestform.

Bild: Noah Hegge
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"Ich bin noch nicht so richtig in Fahrt gekommen, und es geht darum, das Gleichgewicht zwischen dem Vertrauen in meine Geschwindigkeit und der Sicherheit zu finden, so dass ich hoffentlich auf dem besten Weg zu den Weltmeisterschaften 2022 in Augsburg bin", sagte Woods.
"Es ist der letzte Weltcup der dreiwöchigen Serie, und ich möchte ihn einfach nur genießen, dann bin ich bereit, wieder nach Hause zu fahren. Es ist ein wunderschöner Ort und eine sehr wellige Strecke - mein erstes Rennen mit acht Upstreams, also bin ich froh, dass ich es mit nur einer Berührung hinbekommen habe."
Tacen ist übrigens die Strecke, auf der Jessica Fox 2013 Geschichte schrieb, indem sie als erste Athletin eine Goldmedaille im K1 und C1 bei der gleichen Veranstaltung gewann. Am Freitag war die Australierin die Sechstschnellste im K1 und die Schnellste in ihrem olympischen Goldmedaillenkurs, dem C1, wo sie in dieser Saison noch kein Weltcup-Gold gewonnen hat. Ich bin fast jedes Rennen dabei, ich komme dem guten Lauf, den ich suche, ein bisschen näher", sagte Fox.
"In Tacen weiß man nie, man muss anpassungsfähig sein. Ich genieße es, hier Rennen zu fahren, ich liebe den Start, ich liebe den Drop, man ist hier immer nervöser als auf anderen Wildwasserstrecken."
Elena Lilik, die Powerfrau mit Dreifachstarts (K 1 und C 1 und CSLX) handelte sich im C 1 Damen zwei Strafsekunden ein, aber mit dem 11. Platz ist sie trotzdem für das Halbfinale qualifiziert. Ihre Vereinskameradin Hannah Süß hat sich mit dem 2. Lauf qualifiziert. Ein starkes Ergebnis für die junge Schwabenkanutin, vier Strafsekunden im Gepäck, trotzdem schaffte sie den Sprung ins Halbfinale! Super, wir sind so stolz auf sie und auf die anderen!

Am Samstag finden die Finals im K1 der Damen und Herren sowie das Zeitfahren im Extrem-Kajak statt.
Hier alle Ergebnisse
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 24.06.2022, PM ICF, Fotos von Horst Woppowa

(A)
Slalom-Weltcup in Slowenien
als letzter Kanuslalom Weltcup vor den ICF Kanuslalom Weltmeisterschaften 2022 in Augsburg

Ljubljana/Tacen in Slowenien wird an diesem Wochenende den ersten „vollständigen“ Kanuslalom-Weltcup seit der Covid-Pandemie ausrichten. Die Teams bereiten sich auf ihren letzten Weltcup „vor“ den diesjährigen ICF - Kanuslalom Weltmeisterschaften in Augsburg vor. Diese finden vom 26. - 31. Juli 2022 auf der Olympiastrecke am Eiskanal statt-
Tacen war 2020 Gastgeber eines „abgespeckten“ Weltcups, an dem viele Teams aufgrund der Covid-Beschränkungen nicht teilnehmen konnten. Die kleineren Teilnehmerfelder boten mehreren neuen Namen die Möglichkeit, auf das Podium zu kommen.
Der Schwede Isak Ohrstrom gewann den K1 der Herren, Romane Prigent aus Frankreich den K1 der Damen, Ana Satila aus Brasilien den C1 der Damen und Luka Bozic aus Slowenien den C1 der Herren. Alle vier sind für die Wettkämpfe an diesem Wochenende gemeldet.
Mehr als 200 Athleten aus über 30 Ländern haben sich für die Strecke angemeldet, die von vielen als eine der anspruchsvollsten im Kanuslalom angesehen wird. Nur Augsburg in Deutschland hat seit Beginn der Serie im Jahr 1988 mehr Weltcups als Tacen ausgerichtet.*
Der erste Weltcup auf dieser Strecke fand 1989 statt, als Richard Fox, der Vater von Jessica und Noemie Fox, den Titel im K1 der Männer für Großbritannien gewann. 24 Jahre später schrieb Jessica Fox auf der gleichen Strecke Geschichte, als sie als erste Athletin sowohl im K1 als auch im C1 Weltcup-Gold gewann.
Ljubljana war zuletzt 2019 Gastgeber eines kompletten Weltcups, als der Italiener Giovanni De Gennaro den K1 der Männer, die Italienerin Stefanie Horn den K1 der Frauen, die Australierin Jessica Fox den C1 der Frauen und ein weiterer Italiener, Roberto Colazingari, den C1 der Männer gewann.
Alle vier Athleten werden an diesem Wochenende wieder antreten, um ihre Titel zu verteidigen. Ein Teil der starken deutschen Mannschaft wird ebenfalls in Tacen antreten, nachdem sie am vergangenen Wochenende in Krakau wegen eines Covid-Ausbruchs in der Mannschaft den Weltcup abbrachen.
Das letzte Mal, dass Tacen Gastgeber einer ICF-Weltmeisterschaft war, war im Jahr 2010, als die Österreicherin Corinna Kuhnle den Titel im K1 der Frauen gewann. Kuhnle hat eine Vorliebe für die Strecke in Ljubljana gezeigt, auf der viele Mitglieder des österreichischen Teams oft trainieren, und gewann 2017 den Europameistertitel und 2018 einen Weltcuptitel.
Im Extremkajak-Wettbewerb ist wieder ein großes Feld am Start, darunter die amtierenden Weltmeister Joe Clarke aus Großbritannien und Jessica Fox aus Australien. PM ICF mit dem Fokus auf die vergangenen Weltcups in Tacen. ( *Hinweis mehr als 20 offizielle ICF Kanuslalom Weltcups fanden in Augsburg mit dem Ausrichter Kanu Schwaben statt).
Folgende deutschen Sportlerinnen und Sportler sind in Tacen am Start:


Das Team:
Tasiadis, Sideris KS Augsburg C1
Lilik, Elena KS Augsburg K1, C1 & Extrem
Hegge, Noah KS Augsburg K1 & Extrem
Hengst, Stefan KR Hamm K1 & Extrem
Trompeter, Caroline SKG Hanau Extrem
Hartl, Vinzenz Augsburger KV Extrem
Tuchscherer, Lennard Leipziger KC C1
Kies, Benjamin BSV Halle C1
Hanke, Franziska Augsburger KV K1 & Extrem
Süß, Hannah KS Augsburg C1
 
Franz Anton, Andrea Herzog, Nele Bayn (LKC Leipzig) sowie Timo Trummer (KV Zeitz) verzichten auf den Start in Tacen ebenso wie Jasmin Schornberg (KR Hamm) , Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) ist noch in Corona Isolation, Hannes Aigner/AKV Augsburg kann erneut mit dem Training beginnen.
Am Freitag beginnen die Qualifikationsrennen um 9.00 Uhr in Tacen.
Horst und Christa Woppowa sind u.a. in Tacen als treue Fans vor Ort und wir bekamen schon die ersten Fotos von der Strecke übermittelt. Bis jetzt haben sie unseren Starterinnen und Startern vor Ort jeweils fest die Daumen gedrückt und wir werden aus der Heimat das gleiche machen. Hier die Links zur Verfolgung der Wettkämpfe im Internet:
 Live-Ergebnisse gint's hier
Live-Streaming: https://www.canoeicf.com/canoe-slalom-world-cup/ljubljana-tacen-2022
Ganz besonders freut uns die Nachnominierung der beiden Fuggerstädter Kanutinnen Hannah Süß / Kanu Schwaben und Franziska Hanke / AKV Augsburg. Auf der schweren Strecke in Tacen bestimmt eine große Herausforderung für alle Weltcup Starterinnen und Starter – deshalb viel Glück!
Noch etwas, der letzte Absatz auf der Save ist eine WW 5.er Stelle und wird beim diesjährigen Weltcup nicht befahren!
 Fotos von C.Woppowa, Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Kanu Schwaben Augsburg, 23.06.2022

(A)
Kanuslalom Weltcup Nummer zwei in Krakau / Polen wurde von den Deutschen abgebrochen
Nächster positive Coronatest: Deutsches Team bricht Weltcup in Krakau ab!
Ricarda Funk
Das deutsche Team hat entschieden, nicht weiter am Weltcup im polnischen Krakau an diesem Wochenende teilzunehmen. Grund ist ein weiterer positiver Coronatest, diesmal bei Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach). Sie fühlt sich wie Hannes Aigner (Augsburger KV) wohl. Dennoch wurde die Entscheidung auch mit dem Mannschaftsarzt Roland Eisele und mit Sportdirektor Jens Kahl getroffen, mit dem gesamten Team nicht mehr an den Start zu gehen, um die Deutschen aber auch die anderen Sportlerinnen und Sportler zu schützen. "Wir haben eine Verantwortung für alle", erklärte Cheftrainer Klaus Pohlen die Entscheidung.
 Text Uta Büttner/DKV Mediamanagerin


Wir drücken Hannes und Ricarda ganz fest die Daumen für ihre Genesung!
Ergebnisse vom ersten Finaltag -K 1 Damen und K 1 Herren in Krakau
Am Sonntag finden die Finals im C1 der Damen und Herren sowie im Extrem-Kanuslalom statt.

DAMEN K1
1. FOX Jessica (AUS) 91,29 (0 Sekunden Strafsekunden)
2. FISEROVA Tereza (CZE) 93,87 (0)
3. HILGERTOVA Amalie (CZE) 94,26 (0)
K1 DER MÄNNER
1. PRINDIS Vit (CZE) 84,94 (0)
2. CLARKE Joseph (GBR) 85,10 (0)
3. PRSKAVEC Jiri (CZE) 85,46 (0)
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 18.06.2022, Fotos Marianne Stenglein
 
Fast alle Deutschen im Weltcup Halbfinale in Krakau/Polen
In den Qualifikationsrennen beim Weltcup im polnischen Krakau an diesem Wochenende sind bis auf Nachwuchsathletin Emily Apel (Kanu Schwaben Augsburg) alle Deutschen in die Halbfinals gepaddelt. Olympia-Dritter von Tokio, Hannes Aigner vom Augsburger KV konnte aufgrund eines positiven Coronatests nicht an den Start gehen. Er befindet sich aktuell in Isolation in seinem Hotelzimmer.

Nele Bayn

Olympiasiegerin Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) gewann den Kajakvorlauf deutlich vor der Konkurrenz. Stabilität zeigt weiterhin die WM-Zweite im Kajak und Weltmeisterin im Canadier ist Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg). Die 23-Jährige ist mit den Rängen sechs im K1 und drei C1 solide eine Runde weitergekommen. Stefan Hengst vom KR Hamm machte es etwas spannend. Er schaffte erst im zweiten Anlauf den Einzug in das Halbfinale.
Emily Apel

Emily Apel war im erstem Qualifikationslauf auf Rang 34 von 52 Starterinnen, berührte einmal einen Torstab. Im zweiten Versuch waren es leider acht Strafsekunden, weshalb die Weltcup-Debütantin das Halbfinale verpasste. „Für mich war es eine wichtige Erfahrung, die ich sammeln konnte. Auch wenn nicht alles nach Plan lief, bin ich mit den Läufen bis auf die Berührungen zufrieden. Die Zeiten, denke ich, haben gestimmt. Der Rest kommt mit der Zeit“, resümierte die 19-Jährige. Für die kommende U23-WM Ende , so sagte sie, „war es eine gute Erfahrung, die ich jetzt mitnehmen kann.“
Am morgigen Samstag finden die Halb- und Finalläufe im Kajak-Einer der Damen und Herren statt. Start ist neun Uhr Ricarda Funk und Elena Lilik. Bei den Herren gehen Noah Hegge (Kanu Schwaben Augsburg) und Stefan Hengst (KR Hamm) in das Rennen.
Extrem-Wettkämpfe starten am Samstag
Nach den Finalläufen finden am Samstag ab 16 Uhr die Time Trials im Extremslalom statt. Dabei gilt es sich in Einzelläufen über die Zeit für die Kopf-an-Kopf-Rennen am Sonntag zu qualifizieren. Für Deutschland gehen alle Kajakpaddlerinnen und -paddler an den Start. Zudem die Extrem-Spezialisten Caroline Trompeter (SKG Hanau) und Vinzenz Hartl (Ausgburger KV).

Noah Hegge

Live-Ergebnisse hier:
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Kanuslalom-Weltcup in Krakau vom 17. bis 19. Juni 2022
WC Krakau: Aigner in Isolation im Hotelzimmer
Hannes Aigner wurde heute vor den Qualifikationswettkämpfen beim Weltcup im polnischen Krakau positiv auf Corona getestet, nachdem der Kajakspezialist vom Augsburger KV Erkältungssymptome zeigte. Er befindet sich aktuell in Isolation im Hotelzimmer. Der Rest der Mannschaft darf unter Wahrung von Abständen und natürlich Tests an den Wettkämpfen teilnehmen, teilte Cheftrainer Klaus Pohlen mit.
 PM Uta Büttner / DKV Media Managerin

Kanuslalom Weltcup in Krakau / Polen - folgende Sportlerinnen aus Augsburg sind aber am Start: Elena Lilik, Emily Apel / Kanu Schwaben und der Kanusportler Noah Hegge / alle Kanu Schwaben Augsburg. Vom Nachbarverein Vinzenz Hartl im CSLX.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 17.06.2022, Text Uta Büttner

(A)
1. ICF Kanuslalom Weltcup 2022 in Prag / Tschechien
Welch eine Überraschung am zweiten Weltcup Tag - Bozic und Fiserova triumphieren im Canadier Einer
Beste Deutsche Elena Lilik und Sideris Tasiadis von den Kanu Schwaben im C 1 Damen und Herren!
Eine geprellte und blutverschmierte Tereza Fiserova gewann zwei Goldmedaillen für das Gastgeberland Tschechien, während Luka Bozic für Slowenien die zweite Goldmedaille des Wochenendes bescherte.
Elena Link
Fiserova gewann ihre erste Goldmedaille im C1-Finale der Frauen und erhielt dann einen Schlag ins Gesicht, das hielt sie nicht davon ab, am Nachmittag das Finale im Extremkanu der Frauen zu gewinnen. Der deutsche Weltmeister von 2019, Stefan Hengst, gewann Gold im Extrem-Slalom der Herren.
In den Kanuslalom-Finals behielten Fiserova und Bozic die Nerven, während um sie herum Olympiasieger und Weltmeister aus dem Wettbewerb fielen. Zu den großen Namen, die das C1-Finale der Frauen nicht erreichten, gehörten Olympiasiegerin Jessica Fox aus Australien und die Weltmeisterin von 2019, Andrea Herzog aus Deutschland.
Bei den Männern führten der Olympiasieger von 2016, Denis Gargaud Chanut aus Frankreich, und der Weltmeister von 2021, Vaclav Chaloupka aus der Tschechischen Republik, die Liste der Athleten an, die es "nicht" ins Finale schafften.
Fiserova brachte schließlich das heimische Publikum mit einem spannenden Sieg im C1 der Frauen zum Toben. Als letzte Athletin auf der Strecke und mit dem Wissen, dass noch keine Tschechin in Prag eine Medaille gewonnen hatte, nutzte Fiserova all ihre Kenntnis der Heimstrecke, um einen fehlerfreien Lauf hinzulegen.
Und sie sagte, der Kajak Einer Wettkampf am Samstag habe ihr einen Einblick in die Strecke gegeben. Normalerweise bestreitet Fiserova nur den C1 auf internationaler Ebene. "Ich denke, der K1 hat mir geholfen, weil ich wusste, wie die Tore hängen", sagte sie."Es ist ein so gutes Gefühl, vor Leuten zu gewinnen, die mich unterstützen, das ist unglaublich. Es war so schwer für mich, weil ich von der letzten Position aus gestartet bin, also war ich wirklich nervös. Es war schwer, mich während meines Laufs zu konzentrieren, aber ich habe es geschafft. "Ich weiß nicht einmal, was ich in meinem Lauf gemacht habe, aber ich werde mir das Video noch einmal ansehen."
Elena Lilik, die amtierende Weltmeisterin aus Deutschland, hatte die schnellste Fahrzeit hingelegt, verlor aber wegen einer Torberührung zwei Sekunden und fiel dadurch auf den zweiten Platz zurück. Die Augsburger Kanutin hatte ihre zweite Silbermedaille in Prag geholt (am Vortag im Kajak Einer). Martina Satkova ließ das tschechische Publikum mit dem Gewinn der Bronzemedaille weiter jubeln.
24 Stunden nach dem Durchbruch von Peter Kauzer, der Slowenien die Goldmedaille im K1 der Herren bescherte, sorgte Teamkollege Luka Bozic mit einem hart erarbeiteten Sieg im C1 der Herren für ein goldenes Doppel.
Bozic hatte zuletzt 2018 Gold bei einem ICF-Weltcup gewonnen und sagte, er fühle sich endlich wieder gut in seinem Boot."Es war ein perfekter Tag, ich bin wirklich glücklich, dass meine Zeit zurückgekommen ist und dass ich nach langer Zeit wieder einen guten, sauberen Lauf machen konnte", sagte Bozic."Letztes Jahr war ich auf dem Podium, aber ich fühlte mich die ganze Saison über nicht gut. Im Winter und in den ersten Rennen dieses Jahres fühlte ich mich wirklich gut, aber dann bei den Europameisterschaften und meinen Auswahlrennen hatte ich gefühlsmäßig einige Probleme im Boot". "Aber jetzt bin ich wieder in meiner alten Stimmung und kann bis zum Ende pushen."
Der Franzose Nicolas Gestin wurde Zweiter und holte damit seine erste Medaille bei einem ICF-Weltcup, während der Olympia-Bronzemedaillengewinner Lukas Rohan den dritten Platz belegte. PM ICF International Canoe Federation

ERGEBNISSE:
FRAUEN C1
FISEROVA Tereza (CZE) 111,80 (0 Sekunden Strafrunden)
LILIK Elena (GER) 112,80 (2)
SATKOVA Martina (CZE) 113,35 (0)
C1 DER MÄNNER
BOZIC Luka (SLO) 97,75 (0)
GESTIN Nicolas (FRA) 98,71 (0)
ROHAN Lukas (CZE) 99,88 (0)

EXTREM-KANUSLALOM:
DAMEN
FISEROVA Teresa (CZE)
ZWOLINSKA Klaudia (POL)
FRANKLIN Mallory (GBR)
MÄNNER
HENGST Stefan (GER)
CLARKE Joseph (GBR)
GONCALVES Pedro (BRA)
Bester Deutscher beim Kanuslalom Weltcup-Auftakt war Sideris Tasiadis mit Platz vier im Canadier. Der 32-Jährige verpasste um 0,54 Sekunden Platz drei. Obwohl nur Holz, zeigte sich der Augsburger mit dem Ergebnis zufrieden. Im ersten Drittel der Strecke noch auf Goldkurs verlor er im schwierigen Mittelzeit etwas Zeit. Edelmetall ging allerdings in den beiden letzten Aufwärtstoren verloren. „Dort bin ich ein bisschen zu spät reingefahren, sodass ich immer einen Schlag mehr brauchte. Dann sind das zwei Sekunden oben drauf“, resümierte er. „Aber ansonsten war mein Lauf ganz solide“, entsprechend positiv schaut Tasiadis auf die folgenden Wettkämpfe.
Ehepaar Tsiadis, Horst und Hans-Peter
Resümee Einmal Gold, zweimal Silber beim Weltcup in Prag für Deutschland
Beim letzten Wettkampf des Weltcup-Auftakts in Prag an diesem Wochenende hat Stefan Hengst vom KR Hamm Gold im Extremslalom geholt. Es waren vier harte Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Jubel. Denn da diese Disziplin 2024 olympisch wird, ist eine enorme Weiterentwicklung zu beobachten. „Es war eine enorme Herausforderung, gerade mit den ganzen Top-Sportlern. Jeder trainiert diese Disziplin mittlerweile. Jeder hat eine andere Taktik, eine andere Herangehensweise. Und unsere ist heute glücklicherweise aufgegangen.“ Nicht ganz aufgegangen war es für Team-Kollege Hannes Aigner vom Augsburger KV. Er schied im Halbfinale aus. Zweimal mussten die Deutschen gegeneinander antreten. „Wir hatten uns auch eine Taktik abgesprochen. Doch leider kam es so nicht, so dass wir improvisieren mussten und Hannes leider rausgeflogen ist.“ Ebenso war für Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) im Extremslalom-Halbfinale Endstation. Für die 30-Jährige ist diese Disziplin noch absolut neu, sitzt erst seit Kurzem in diesem Plastikboot. Im Halbfinale verpasste sie etwas den Start, wurde deshalb von ihren Konkurrentinnen eingeklemmt, sodass es kein Durchkommen für sie gab. 

Hannes Aigner

Elena Lilik holt erneut Weltcup-Silber – diesmal im Canadier
Nach Tränen des Schmerzes folgten an diesem Wochenende beim Weltcup-Auftakt im tschechischen Prag Tränen vor Freude. Noch vor einer Woche beim Weltranglistenrennen in Augsburg hatte Elena Lilik (KS Augsburg) große Probleme mit ihrer Schulter. Die sind nun wie weggeflogen. Nach Silber im Kajak-Einer am Samstag folgte einen Tag später gleiches Edelmetall im Canadierboot. Auch diesmal kratzte sie an Gold, das an die Tschechin Tereza Fiserova mit einer Sekunde Vorsprung ging. Bronze holte Landsfrau Martina Satkova. Olympiasiegerin Jessica Fox aus Australien war im Halbfinale ausgeschieden.
Elena Lilik war auch im Canadierboot enorm schnell unterwegs. Ohne die Torstabberührung und damit zwei Strafsekunden im unteren Abschnitt hätte sie ganz oben auf dem Podest gestanden. Woher die 23-Jährige die Schnelligkeit nimmt, „weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht. Zumal ich nach letztem Wochenende ziemliche Schwierigkeiten hatte, kräftetechnisch zurückzukommen. Gott sei Dank haben wir die besten Physios, die das alles wieder gerichtet haben“, sagte sie. Ihr Motto auf der schwierigen Strecke in Prag war: „Ruhig bleiben und nicht die Nerven verlieren.“
Bester deutscher Canadierfahrer war Vereinskollege Sideris Tasiadis mit Platz vier. Der 32-Jährige verpasste um 0,54 Sekunden Platz drei, der an den Tschechen Luka Rohan ging. Zu Gold und Silber paddelten der Slowene Luka Bozic und Nicolas Gestin aus Frankreich. Obwohl nur Holz, zeigte sich der Augsburger mit dem Ergebnis zufrieden. Im ersten Drittel der Strecke noch auf Goldkurs verlor er im schwierigen Mittelzeit etwas Zeit. Edelmetall ging allerdings in den beiden letzten Aufwärtstoren verloren. „Dort bin ich ein bisschen zu spät reingefahren, sodass ich immer einen Schlag mehr brauchte. Dann sind das zwei Sekunden oben drauf“, resümierte er. „Aber ansonsten war mein Lauf ganz solide“, entsprechend positiv schaut Tasiadis auf die folgenden Wettkämpfe.
Lilik und Tasiadis hatten als einzige Deutsche den Endlauf erreicht. Olympia-Dritte von Tokio Andrea Herzog (Leipziger KC, Bild unten) schied nach großen
Problemen im Mittelteil der Strecke als Halbfinal-21. aus. Auch ihre Vereinskollegin Nele Bayn verpasst als 19. das Finale der Top-Ten. Noch weniger klar als Herzog kam Trainingskollege Franz Anton im Wildwasserkanal am Sonntag zurecht. Bereits der Einstieg lief nicht nach Wunsch. Er fuhr komplett neben der Linie, die Folge dann das Verpassen des Tores acht. Am Ende standen 58 Strafsekunden auf seinem Konto. Damit schied er als Halbfinal-29 aus. Viel besser zurecht kam Timo Trummer (SV Zeitz). Dennoch verlor er im Mittelteil der Strecke viel Zeit, hinzu kamen vier Strafsekunden, die jedoch für das verpasste Finale nicht entscheidend waren. Als Halbfinal-16. Musste der den besten Zehn im Endlauf auch am Streckenrand zusehen. Der Leipziger Trainer Felix Michel resümierte für seine Trainingsgruppe, „in der Qualifikation haben sich alle sehr gut gezeigt. Im Semifinale war heute bei allen von oben bis unten heute der Wurm drin. Das können sie alle besser. Es war heute ein bisschen schade, wir hatten uns auch ein bisschen mehr erhofft und auch richtig Bock auf den Wettkampf. Wir müssen uns alle an die Nase fassen, dass wir nicht das zeigen konnten, was wir wollten.“
Dennoch, mit Blick nach Augsburg Ende Juli sagte Michel, „ratlos sind wir nicht, aber ein bisschen müssen wir jetzt aufpassen.“ Deshalb werde der Wettkampf jetzt genau analysiert. Aber „hinsichtlich der WM ist noch nicht alles verloren und ich glaube, die Vorbereitungen bekommen wir hin, dass es zur WM ordentlich funktionieren sollte.“ Motto: „weitermachen.“ 
Andrea Herzog muss keinen Leistungsnachweis für WM erbringen

Nach internen Abstimmungen innerhalb des Deutschen Kanu-Verbandes wurde entschieden, dass Andrea Herzog keinen Leistungsnachweis für die Weltmeisterschaften in Augsburg vom 26. bis 31. Juli erbringen muss. Nach dem unerwartet schlechten Abschneiden beim Weltcup in Prag hat der Trainerrat in Abstimmung mit Sportdirektor Jens Kahl nun die Entscheidung getroffen, die 23-Jährige vom Leipziger KC vor der WM aus den Weltcup-Wettkämpfen zu nehmen. "Sie soll jetzt nach Hause fahren und sich dann in Ruhe in Augsburg auf die WM vorbereiten", sagte Cheftrainer Klaus Pohlen. Als Begründung für den Bonus führte Pohlen den Sieg Herzogs beim Weltranglistenrennen vor einer Woche in Augsburg an. Zudem sei sie Olympia-Dritte von Tokio und Weltmeisterin von 2019

v.l.: Horst Woppowa, Thomas Koniezko, Hans-Peter Pleitner

Bei den Boater Cross (CSLX) Time Trials an Tag 1 beim Kanuslalom Weltcup in Prag konnten sich je zwei Sportlerinnen und zwei Sportler vom DKV Nationalteam für die morgigen Damen Extreme Kayaks Heats bzw. Herren Extreme Kayaks Heats qualifizieren.
Caroline Trompeter startet im Heat 4, Ricarda Funk im Heat 8, Hannes Aigner bei den Herren im Heat 5, Stefan Hengst im Heat 6. Leider sind unsere beiden Boater Cross begeisterten Kanu Schwaben Sportler Noah Hegge und Elena Lilik morgen nicht am Start, da es heute bei beiden nicht geklappt hat, auch Vinzenz Hartl / AKV Augsburg hatte kein Glück.
Wie wir hörten, hat Caroline Trompeter mit ihrem heutigen 13. Platz im Time Trial den Leistungsnachweis für die Kanuslalom Weltmeisterschaft 2022 in Augsburg herausgefahren. Unter den Top 16 hieß die DKV Vorgabe, da war sie natürlich glücklich, den Leistungsnachweis bereits in Prag erbracht zu haben.
Elena Lilik hatte ja heute schon bewiesen, dass sie stark fährt, im Kanuslalom der K 1 Damen fuhr sie auf einen Medaillenplatz und holte sich hinter Jessica Fox Silber. Morgen ist sie erneut im Kanuslalom am Start, diesmal bei den Canadier Einer Damen. Wir drücken den deutschen und besonders unseren beiden Canadier Startern deshalb für morgen ganz fest die Daumen. Elena Lilik bei den C 1 Damen, Sideris Tasiadis bei den C 1 Herren und wünschen ihnen ganz viel Glück auf der schweren Strecke. Semifinale der C 1 Damen – Beginn 9.00 Uhr, C 1 Herren Beginn um 10.05 Uhr.
Von unseren KSA Fans am Rande des Moldau Kanals in Troja/Prag bekamen wir noch einige Fotos zugesandt, welche die gute Stimmung der Zuschauer zeigte.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 11.06.2022, Fotos von Uta Büttner und C. Woppowa

Kajak Einer Herren und Kajak Einer Damen – Weltcup Finaltag 1 in Prag!
Der Slowene Peter Kauzer bricht endlich seine Durststrecke und Jessica Fox feiert ihren 28. Geburtstag und belohnt sich mit der Goldmedaille in Prag.
Die Schwabenkanutin Elena Lilik holt sich die Silbermedaille beim Auftakt des ICF Kanuslaloms im Prag im Kajak Einer.
Jessica Fox feierte ihre Geburtstags-Goldmedaille und Peter Kauzer seinen ersten Weltcup-Titel seit vier Jahren an einem aufregenden Wettkampftag vor einer großen Zuschauerkulisse beim ICF-Kanuslalom-Weltcup am Samstag in Prag.
Sowohl Fox als auch Kauzer zeigten sich überrascht, dass ihre Läufe so gut genug waren, um jeweils die Goldmedaille zu gewinnen, aber eine leichte Veränderung des Wasserstandes zwischen dem Halbfinale und dem Finale machte die Navigation durch die Slalomtore zu einer besonderen Herausforderung.

ranz Anton

Fox, die am Samstag 28 Jahre alt wurde, sagte, es sei schön, wieder ganz oben auf dem K1-Podium zu stehen, nachdem sie im letzten Jahr bei den Olympischen Spielen Bronze gewonnen und bei den Weltmeisterschaften 2021 das Finale verpasst hatte.
"Es war eine Herausforderung mit den Weltmeisterschaften und dem Gewinn von Bronze bei den Olympischen Spielen, aber ich habe den Gesamtweltcup im Kajak gewonnen, also wusste ich, dass ich es schaffen kann, ich musste es nur in diesen Läufen schaffen", sagte Fox. "Ich habe mich wirklich gut gefühlt und war sehr zufrieden damit, was ich nach dem frühen Fehler abgeliefert habe.
Silber ging an die amtierende Weltmeisterin Elena Lilik aus Deutschland, Dritte wurde die Französin Camille Prigent, die als eine von nur zwei Athletinnen im Finale der Frauen keine Strafe kassierte. Elena musste sich heute lediglich der Ausnahmeathletin Jessica Fox aus Australien geschlagen geben, die 89 Hundertstelsekunden schneller war, beide kamen mit zwei Strafsekunden ins Ziel und holten sich trotzdem Gold und Silber.
Die amtierende olympische Goldmedaillengewinnerin Ricarda Funk hatte vier Torberührungen und acht Strafsekunden zu verzeichnen und belegte schließlich den siebten Platz. Hinzu kam, dass das Wasser im Kanal stieg ab Mitte des Kajak Einer Damen Finales. Etwa zehn Zentimeter Schwankungen könne es in Prag geben, laut Bundestrainer. Entsprechend hingen die Tore tiefer, die Kehrwasser waren auch anders.
Der Slowene Peter Kauzer glaubte, seine Chancen auf das K1-Finale am Samstag verspielt zu haben, nachdem ihm im Halbfinale ein großer Fehler unterlaufen war, schaffte es dann aber doch noch, sich in die Top Ten zu schleichen.
Der 38-Jährige, der seinen Rücktritt auf die Zeit nach den Olympischen Spielen in Paris verschoben hatte, nachdem Tokio um ein Jahr verschoben worden war, lieferte einen fehlerfreien Lauf ab, der von den übrigen neun Teilnehmern nicht übertroffen werden konnte. "Ich bin wirklich glücklich, hier in Prag wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Das letzte Mal habe ich das hier bei den Europameisterschaften geschafft, ebenfalls 2018, also bin ich ziemlich glücklich, dass ich es geschafft habe zu gewinnen", sagte Kauzer. "Das Wasser war im Finale ein bisschen höher, also war es eine ziemliche Herausforderung, den Lauf ohne Strafe durchzubringen, aber ich habe es geschafft. "Ich habe gesagt, dass ich weitermachen werde, wenn ich gesund bin und gute Ergebnisse erzielen kann, also ist diese Art von Lauf, ein sauberer Lauf, das, was ich suche. Solange ich so weitermachen kann, werde ich weitermachen."
Der Italiener Giovanni De Gennaro war der schnellste Läufer auf der Prager Strecke, wurde aber durch eine Zwei-Sekunden-Strafe auf den zweiten Platz verwiesen, während der Schweizer Martin Dugoud Bronze holte.
Olympiasieger Jiri Prskavec wurde von den Zuschauern in seiner Heimatstadt bis ins Ziel angefeuert, musste sich aber nach einer Strafe mit dem vierten Platz begnügen. Großbritanniens Olympiasieger von 2016, Joe Clarke, verpasste im Halbfinale ein Tor und kam nicht in das Medaillenrennen. Die Deutschen Finalteilnehmer Hannes Aigner (AKV Augsburg) hatten auch einen veränderten Wasserstand und belegten Platz fünf und Stefan Hengst (KR Hamm) Platz neun im Finale der Top 10. Nicht im Finale der K 1 Herren war Noah Hegge / Kanu Schwaben. Ihm fehlten letztendlich nur 27 Hundertstelsekunden für den Einzug in den Endlauf. Zwar war er ohne Strafsekunden durch die schwere Strecke gekommen, jedoch hatte er einigen Schwierigkeiten mit einer Walze im mittleren Streckenabschnitt, so wurde er 12-ter.
Jasmin Schornberg hatte – trotz verpasstem Einzug ins Finale der Top 10 K 1 Damen - dennoch Grund zum Jubeln. Sie sicherte sich mit ihrem 14. Platz die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Augsburg vom 26. bis 31. Juli. Sie musste für die Startberechtigung noch einen vom Deutschen Kanu-Verband geforderten Leistungsnachweis erbringen – Top-16 war die Forderung. Die Startberechtigung hat sie nunmehr erreicht.

ERGEBNISSE:
K1 DER FRAUEN
FOX Jessica (AUS) 103,91 (2 Strafsekunden)
LILIK Elena (GER) 104,80 (2) /Kanu Schwaben
PRIGENT Camille (FRA) 105,33 (0)
K1 DER MÄNNER
KAUZER Peter (SLO) 95,54 (0)
DE GENNARO Giovanni (ITA) 96,49 (2)
DOUGOUD Martin (SUI) 97,28 (0)*
Ab 16.00 Uhr stehen heute noch die Time Trials im CSLX (Boater Cross) an. Wir drücken aus der Heimat die Daumen. Unterstützung haben unsere Kanu Schwaben als Fans vor Ort, z.Bsp. weilen Hans-Peter Pleitner/Präsident des Hauptvereins TSV 1847 Schwaben Augsburg e.V. - genauso wie Horst und Christa Woppowa – in Troja/Prag um sie alle anzufeuern.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Kanu Schwaben Augsburg, 11.06.2022 / PM ICF International Canoe Federation. Fotos Uta Büttner
 
Heimstrecke beschert den Einheimischen einen super Start beim Slalom-Weltcup in Prag!
Am ersten Tag des ICF-Kanuslalom-Weltcups in Prag erwies sich die Kenntnis der heimischen Strecke als entscheidend:
Die tschechischen Athleten qualifizierten sich in beiden Frauenrennen als Schnellste und waren auch in den beiden Männerrennen ganz vorne mit dabei.
Die Tschechinnen Tereza Fiserova und Gabriela Satkova waren die Schnellsten im K1 bzw. C1 der Frauen, während der Italiener Giovanni De Gennaro im K1 der Männer und der Pole Kacper Sztuba im C1 der Männer ganz oben auf der Rangliste standen.
Die C1-Spezialistin Fiserova war der Star des Heimteams und überraschte sogar sich selbst, indem sie sich im K1 der Frauen als Schnellste qualifizierte und dann im C1 der Frauen die viertschnellste Zeit fuhr. "Ich verstehe nicht, wie ich im K1 Erste werden konnte", sagte Fiserova. "Aber mein Lauf war gut, und mein C1-Lauf war gut. In Troja sind wir zu Hause, also ist es ein schöner Tag."Bei den Slalom - Europameisterschaften habe ich mich gut gefühlt, und ich fühle mich auch hier gut. Im K1 bin ich noch ein Kind. Ich liebe die K1 Disziplin, weil ich im K1 mit dem Paddeln angefangen habe, also liegt mir das am Herzen."
Die Italienerin Stefanie Horn ließ ihrem Doppelsieg bei den Europameisterschaften eine drittschnellste Zeit im K1 der Frauen folgen. Sie sagte, der Einzug ins Halbfinale in Prag sei eine große Erleichterung.
"Letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft habe ich die Qualifikation nicht geschafft, deshalb hatte ich heute ein bisschen Angst, weil die Strecke ziemlich einfach war", sagte Horn."Ich fühlte mich durch das Training etwas müde, also habe ich einen harten Endspurt hingelegt, weil ich mir meiner Zeit nicht sicher war. Mit dem dritten Platz bin ich sehr zufrieden."
Die Tschechin Satkova war im C1 der Damen die Schnellste auf dem Wasser und sicherte sich damit einen Platz im Halbfinale am Sonntag.
Im K1 der Herren zeigte der Italiener De Gennaro den besten Lauf des Tages und überquerte die Ziellinie ohne Strafpunkte und fast 1,7 Sekunden vor dem Österreicher Felix Oschmautz.
Oschmautz kassierte allerdings eine Zwei-Sekunden-Strafe für eine Torberührung, die ihn von der besten Qualifikationsposition abhielt. "Ich habe mich gut gefühlt, ich hatte eine Berührung am Anfang, also wusste ich, dass ich für den Rest des Laufs gut sein musste, und es stellte sich heraus, dass ich wirklich solide und schnell war", sagte Oschmautz.
"Die Europameisterschaften waren mit zwei Medaillen sehr erfolgreich für mich. Mit meinem Paddeln bin ich im Moment sehr zufrieden."Wenn man bei einem Weltcup antritt und sich zusammen mit seinem Idol aufwärmt, ist das ziemlich cool, aber ich mag das."
Der Pole Sztuba war der Überraschungssieger im C1 der Männer. Der 23-Jährige lag am Ende nur 0,08 Sekunden vor dem Deutschen Franz Anton. Sztuba sagte, dass die Ähnlichkeiten zwischen der Prager Strecke und seiner Heimstrecke in Krakau ihm einen Vorteil verschafften. "Ich habe immer ein sehr gutes Gefühl auf dieser Strecke, sie gefällt mir sehr", sagte Sztuba. "Ich habe das Gefühl, dass es wie eine Heimstrecke ist, und die Atmosphäre mit den Zuschauern ist wirklich besonders. Ich habe mich vom Start weg gut gefühlt, ich wusste, was ich zu tun hatte, und die Strecke ist nicht so schwer."
Am ersten Tag gab es nur wenige Überraschungen, denn fast alle favorisierten Athleten zogen in die Halbfinals des Wochenendes ein. Die slowenische K1-Weltmeisterin von 2019, Eva Tercelj, war ein prominentes Opfer, da sie in ihrem zweiten Lauf eine 50-Sekunden-Strafe kassierte, die sie vom Wochenende
ausschloss. 
Alle Deutschen konnten sich am heutigen Qualifikationstag in das Weltcup Halbfinale fahren. Die vier Kanuten Hannes Aigner, Stefan Hengst, Jasmin Schornberg sowie Nele Bayn benötigten dazu zwar den zweiten Lauf, aber es klappte erwartungsgemäß. Die Strecke wird ja heute umgehängt für die Halbfinal/Finalläufe am morgigen Samstag.
Die Kajaks sind morgen ab 9.00 Uhr am Start, bei den Damen sind dies Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach)*, Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg), Jasmin Schornberg (KR Hamm)*. Bei den K 1 Herren gehen Hannes Aigner (AKV Augsburg), Noah Hegge (Kanu Schwaben Augsburg) und Stefan Hengst vom KR Hamm im Halbfinale an den Start.
Am Samstag finden nicht nur die Halbfinal Wettkämpfe und Final Wettkämpfe im Slalom der K 1 Damen und K 1 Herren, sondern auch die Qualifikationsläufe für den Extremslalom statt. Alle deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Ausnahme Jasmin Schornberg), werden an den Time Trials teilnehmen. Außerdem Caroline Trompeter (SKG Hanau) und Vinzenz Hartl (AKV Augsburg). Das wird wieder ein spannender Wettkampftag.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Text PM ICF International Canoe Federation, 10.06.2022, *zudem KSA Mitglieder

(A)

ICF Ranking Race in Augsburg - wie ging es der U 23 Nationalmannschaft?
U 23 Nationalmannschaft war auch am Start
Emily Apel im Finale der Top 10 Kajak Einer Damen
ICF Ranking Race - nicht nur die A-Nationalmannschaft sondern auch die U 23 Nationalmannschaft war am Start
Das spannungsgeladene Slalom Wochenende in Augsburg auf dem Olympiakanal mit dem Weltranglistenrennen ermöglichte es den U 23 Nationalmannschafts - Sportlerinnen und Sportlern, internationale Erfahrungen zu sammeln und sie nutzten dies! Schließlich hatten sie die Gelegenheit, sich mit der Weltelite zu messen.
Dabei war die Strecke am Samstag nicht so schwer, aber schnelle Fahrzeiten waren gefordert um in das Halbfinale zu kommen. Wer es geschafft hatte, musste am Sonntag auf der schwer gesteckten Halbfinal - Strecke zurecht kommen. Was nicht einfach war um den Sprung ins Finale der Top 10 zu schaffen.
Bild: Ricarda Funk
Ergebnisse im Finale der Top 10 Kajak Einer Damen
01. Platz Ricarda Funk * / KSV Bad Kreuznach
02. Platz Stefanie Horn* / Italien
03. Platz Elena Lilik / Kanu Schwaben Augsburg
04. Platz Jasmin Schornberg* / KR Hamm
05. Platz Ana Satila / Brasilien
06. Platz Victoria Us / Ukraine
07. Platz Ann-Kathrin Plochmann / SG Victoria Nürnberg-Fürth
08. Platz Zuzana Pankova / Slowakei
09. Platz Emily Apel / Kanu Schwaben Augsburg
10. Platz Carole Bozidi / Algerien
Auffallend waren wieder die starken Ergebnisse von Elenas jüngerer Schwester Emily, im Halbfinal Lauf fuhr sie dermaßen stark und qualifizierte sich mühelos fürs Finale. Die 19-jährige Schwabenkanutin kann auf ihren neunten Platz im Finale der Top 10 Damen K 1 stolz sein.
Pech hatte Franziska Hanke vom Nachbarverein AKV, denn sie verpasste Tor 22 und 24 und kam auf Platz 20 ins Ziel, somit klappte es diesmal nicht mit dem Sprung in die Top 10.
Liptosvky-Mikulas
Ergebnisse im Finale der Top 10 der Kajak Einer Herren 
01. Platz Peter Kauzer / Slowakei 
02. Platz Stefan Hengst /KR Hamm
03. Platz Finn Butcher / Neuseeland
04. Platz Giovanni De Gennaro / Italien
05. Platz Mathieu Biazizzo / Frankreich
06. Platz Hannes Aigner / AKV Augsburg
07. Platz Martin Dougoud* / Schweiz
08. Platz Callum Gilbert / Neuseeland
09. Platz Invaldi Zeno / Italien
10. Platz Joseph Clarke / Großbritannien
Bild: Hannes Aigner
Noah Hegge / Kanu Schwaben erreichte das Finale wegen eines Fahrfehlers nicht, auch für die U23-Kajakfahrer Tim Bremer (KST Rhein-Ruhr) und Joshua Dietz (RKV Bad Kreuznach) war nach dem Halbfinale Endstation. Luis Erschig (KCE Waldkirch), der für den verletzten Maximilian Dilli (VfL Bad Kreuznach) startete, scheiterte bereits in der Qualifikation.

Ergebnisse im Finale der Top 10 der Canadier Einer Damen

01. Platz Andrea Herzog / LKC Leipzig
02. Platz Emanuela Luknarova / Slowakei
03. Platz Viktoria Us / Ukraine
04. Platz Ainhoa Lameiro / Spanien
05. Platz Nele Bayn / LKC Leipzig
06. Platz Ana Satila / Brasilien
07. Platz Elena Lilik / Kanu Schwaben Augsburg
08. Platz Viktoria Dobrotvorska / Ukraine
09. Platz Lena Teunissen / Niederlande
10. Platz Zusanna Pankova / Slowakei
Hannah Süß / Kanu Schwaben hatte sechs Strafsekunden im Gepäck, zudem verhinderte das verpasste Tor 20 den Einzug ins Finale der Top 10. Die schwer gehängte Strecke machte auch ihr zu schaffen. Die Leipzigerin Nele Bayn die sich in diesem Jahr erstmals in die Nationalmannschaft paddelte, kam mit der Strecke zurecht und fuhr sich im Finale der Top 10 auf den fünften Platz.
Elena Lilik hatte muskuläre Probleme und quälte sich im Finale der Top 10 C 1 Damen mit Schmerzen in Schulter und im Nacken, so verpasste sie einen Podestplatz.
Es war ein anstrengendes Programm an diesem Wochenende. Da die Wettkämpfe am Sonntagmorgen wegen eines Gewitterschauers um eine halbe Stunde verschoben werden mussten, war die Zeit zwischen den Läufen sehr kurz.
Bild: Sideris Tasiadis
Ergebnisse im Finale der Top 10 der Canadier Einer Herren
01. Platz Sideris Tasiadis / Kanu Schwaben Augsburg
02. Platz Anton Franz / LKC Leipzig
03. Platz Michal Martikan / Slowakei
04. Platz Lennard Tuchscherer / LKC Leipzig
05. Platz Cedric Joly / Frankreich
06. Platz Takuya Haneda / Japan
07. Platz Raffaelo Ivaldi / Italien
08. Platz Ryan Westley / Großbritannien
09. Platz Benjamin Kies / BSV Halle
10. Platz Jan Vetrovsky / Tschechien
Timo Trummer von KV Zeitz scheiterte im Halbfinale mit Platz 20, ebenso ging es unserem Julian Lindolf / Kanu Schwaben Augsburg mit Platz 21. Der Bronzemedaillengewinner in Liptovsky-Mikulas/Slowakei Miguel Trave fuhr sich im HF auf den 22. Platz und der Goldmedaillengewinner bei der EM 2022 Benjamin Savsek konnte mit Platz 30 auch nicht im Finale der Top 10 eingreifen. Das Weltranglistenrennen an diesem Wochenende in Augsburg galt als die Generalprobe für die WM Ende Juli auf dem Eiskanal. Viele aus der Weltspitze nutzten den Wettkampf, da bis zur WM 2022 in Augsburg kein Rennen mehr ansteht.
Nun geht es Schlag auf Schlag weiter, drei ICF Kanuslalom Weltcups stehen für die A-Nationalmannschaft an.
Weltcup Nr. 1 in Prag/ Tschechien 10.-12.06.2022
Weltcup Nr. 2 in Krakau / Polen 17..-19.06.2022
Weltcup Nr. 3 in Tacen / Slowenien 24.-26.06.2022
Für die Junioren und die U 23 Nationalmannschaft steht die Kanuslalom Weltmeisterschaft in Ivrea / Italien vom 05. - 10.07.2022 vor der Tür.
Marianne Stenglein,  07.06.2022
*Diese Sportler:innen sind zudem Kanu Schwaben Mitglied



Training für die WM

Auf dem Olympia Areal in Augsburg ist allerhand los - es wird fleissig trainiert.
Bald ist es soweit.  Auf dem Olympiakanal sieht man schon viele Sportler aus nah und fern trainieren.  Anfang Mai steht die wichtige WM Qualifikation an.


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Marianne Stenglein, Referentin für Presse


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Kanu-Slalom is coming Home!
Die Kanu-Slalom WM in Augsburg 2022
Es geht (Paddel-)Schlag auf (Paddel-)Schlag! Die Vorbereitungen für die Kanu-Slalom-WM 2022 laufen auf Hochtouren, denn vom 26. bis 31. Juli 2022 kehrt die Weltelite des Kanu-Slalomsports zurück an den legendären Augsburger Eiskanal. Die Kanu-Slalom-WM 2022 informiert ab sofort auch auf Social Media über die Vorbereitungen.
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50 Jahre nach den ersten olympischen Kanuslalom-Wettkämpfen 1972 werden die ICF-Weltmeisterschaften im Kanuslalom nach 1985 und 2003 auch 2022 wieder am berühmten Augsburger Eiskanal ausgetragen. Wir freuen uns, dass wir die ICF-Kanuslalom-Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Augsburg ausrichten können. Gemeinsam mit der Stadt Augsburg sind wir mitten in der Planung. Wie man anhand der Fotos sehen kann, ist der Umbau an der Strecke am Eiskanal voll im Plan.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 10.10.2021


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